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22 Minuten
Der Markt für Fund Secondaries wächst rasant und entwickelt sich zu einem zunehmend professionalisierten Segment des Private Equity-Marktes. In dieser Folge unserer Podcastreihe „PE Talk“ erläutert Tarek Mardini, Partner bei POELLATH, die aktuellen Trends rund um LP-led- und GP-led-Transaktionen, die wachsende Bedeutung von Continuation Funds sowie neue Marktstrukturen wie Evergreen Continuation Vehicles.

Im Fokus steht außerdem die Rolle von W&I- und RWI-Versicherungen: Warum diese Lösungen bei GP-led-Transaktionen immer häufiger zum Standard werden, wie sie Interessenkonflikte entschärfen und welche Vorteile sie für Käufer und Verkäufer bieten. Zudem erfahren Sie, weshalb die frühzeitige Einbindung von Versicherungsexperten heute ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine effiziente und rechtssichere Transaktionsgestaltung ist.

Der Beitrag Fund Secondaries – Versicherungslösungen und andere Trends erschien zuerst auf Private Equity Magazin.
38 Minuten
Der Beitrag Continuation Funds – Wachstum, Governance und Marktmechanik im Fokus erschien zuerst auf Private Equity Magazin.
22 Minuten
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Dieser Podcast entstand im Rahmen des Munich Private Equity Training (MUPET) am 25. Juni 2026 in München. Weitere ausgewählte Beiträge zur MUPET 2026 finden Sie auch in unserem MUPET-Archiv. Sie wollen mehr zum Veranstaltungsformat erfahren? Besuchen Sie unsere MUPET-Themenseite.

Der Beitrag Deutschland unter Reformdruck – Mögliche Wege aus der strukturellen Krise erschien zuerst auf Private Equity Magazin.
37 Minuten
Key Facts im Überblick

Hier geht’s zur Studie

Fundraising: Leichte Stimmungsaufhellung, hohe Selektivität

Die Stimmung im Fundraising hat sich gegenüber dem Vorjahr nur graduell verbessert. Kapital ist grundsätzlich vorhanden, wird jedoch deutlich selektiver vergeben. Entscheidend sind vor allem realisierte Rückflüsse (DPI). Rund 76% der Befragten knüpfen neue Commitments ausdrücklich an vorherige Ausschüttungen. Für Fondsmanager bedeutet das: Exits werden zur zentralen Voraussetzung für erfolgreiches Fundraising und die Verhandlungsmacht von Investoren steigt weiter.

Dealaktivität und Wettbewerb: Mehr Transaktionen, höhere Anforderungen

Etwa zwei Drittel der Befragten rechnen 2026 mit einer steigenden Dealaktivität. Gleichzeitig erwartet die Mehrheit einen weiterhin intensiven Wettbewerb um hochwertige Assets. Es kommen also wieder mehr Transaktionen an den Markt, doch konzentriert sich der Wettbewerb stark auf eine begrenzte Zahl qualitativ hochwertiger Targets. Die Anforderungen an Selektion, Strukturierung und operative Perspektive steigen entsprechend.

Wertschöpfung: Operatives Wachstum schlägt Multiple Expansion

Als wichtigste Wertschöpfungsquelle gilt unverändert operatives Wachstum. Die Hoffnung auf steigende Bewertungsmultiples verliert weiter an Bedeutung. Stattdessen rücken die Entwicklung der Portfoliounternehmen aus eigener Kraft, aktive Unterstützung durch Operating Partner sowie tiefe Sektorexpertise und funktionierende Wertsteigerungskonzepte in den Fokus. Der Trend: „Ärmel hochkrempeln“ ersetzt Multiple-Arbitrage.

Co-Investments: Strategisches Kerninstrument

Co-Investments haben sich als zentrales Bindungsinstrument zwischen GPs und LPs etabliert. Mit einem Zustimmungswert von 74% gelten sie aus Sicht der Fondsmanager als strategisch hoch relevant. Gleichzeitig stimmen 79% der Befragten der Aussage zu, dass nicht alle LPs organisatorisch und operativ in der Lage sind, Co-Investments effizient umzusetzen. Geschwindigkeit und Execution werden damit zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal. GPs selektieren zunehmend, welchen Investoren sie Co-Investment-Gelegenheiten überhaupt zutrauen und damit anbieten.

Sektoren, Regionen, Sourcing

Attraktivste Sektoren 2026: B2B Services und Healthcare – dank resilienter Geschäftsmodelle, strukturellem Wachstum und klarer operativer Wertsteigerungspotenziale

Attraktivste Region: Europa, insbesondere im Small- und Mid-Cap-Bereich, gefolgt von Nordamerika; Asien wird überwiegend opportunistisch gesehen

Deal Sourcing: Persönliche Netzwerke bleiben der wichtigste Zugang zu Transaktionen, deutlich vor Beratern und Intermediären

Exits: Strategische Käufer dominieren

Für 2026 erwarten die Teilnehmer vor allem Exits an strategische Käufer, gefolgt von Secondary Sales an Finanzinvestoren. IPOs spielen weiterhin kaum eine Rolle – nicht aus strukturellen, sondern aus pragmatischen Gründen: Bewertungssicherheit, Prozessrisiken und Marktvolatilität sprechen aktuell gegen Börsengänge.

Künstliche Intelligenz: Chance mit ambivalenter Perspektive

86% der Befragten sehen KI als Chance für ihre Portfoliounternehmen, insbesondere zur Effizienzsteigerung und datenbasierten Entscheidungsfindung. Gleichzeitig rechnen 57% mit disruptiven Effekten auf bestehende Geschäftsmodelle. Mit Blick auf den Personalbestand zeigt sich ein differenziertes Bild: 65% erwarten moderate Effizienzgewinne, vor allem in standardisierten Funktionen – weniger als Jobabbau, vielmehr als Transformation von Rollen und Prozessen.

Fazit

Der FCM PE Survey 2026 zeigt: Private Equity bleibt attraktiv, wird aber anspruchsvoller. Erfolgsentscheidend sind Qualität, operative Fähigkeiten, belastbare Track Records und der Zugang zu den richtigen Netzwerken. Das Fundraising verbessert sich langsam, belohnt aber vor allem Manager mit Substanz – und Investoren mit Geschwindigkeit und Execution-Kompetenz.

 

Mehr erfahren in der aktuellen Folge unseres Podcasts „PE Talk“:

Der Beitrag Private Equity-Update – Zentrale Erkenntnisse aus dem FCM PE-Survey 2026 erschien zuerst auf Private Equity Magazin.
24 Minuten
Die wesentlichen Aspekte

Die durchschnittliche Halteperiode liegt inzwischen bei über sechs Jahren. Viele Fonds reagieren mit verlängerten Wertsteigerungsprogrammen, Refinanzierungen und dem Einsatz von Continuation Vehicles.

Es steigt der Druck, Exit-Readiness frühzeitig zu planen – idealerweise direkt nach dem Closing.

Operative Wertschöpfung ergänzen vermehrt und ersetzen teilweise Buy-and-Build-Strategien.

57 % der Fonds setzen auf neue Hebel jenseits von Kostensenkung. Besonders gefragt sind Maßnahmen zur Margenverbesserung, Pricing-Intelligenz, neue Produkte und eine stärkere Kundenbindung.

KI spielt eine zentrale Rolle: 58 % der Large-Cap-Fonds nutzen sie bereits aktiv zur Optimierung von Prozessen, Szenarioplanung und Kundeninteraktion.

Auch ESG gewinnt an strategischer Bedeutung. 90 % der Fonds integrieren ESG-Aspekte in ihre Wertsteigerungspläne – teils aus regulatorischen Gründen, teils als bewusstes Differenzierungsmerkmal.

Fazit

Der EU Value Creation Report 2025 zeigt: Wer heute erfolgreich sein will, setzt auf operative Exzellenz, technologische Hebel und strategische Resilienz. Die Zeiten kurzfristiger Wertsteigerung sind vorbei – gefragt sind langfristige, belastbare Strategien. Fonds, die früh handeln, gezielt investieren und ihre Portfolios aktiv steuern, werden die Gewinner dieser neuen Ära sein.

 Zum Report

Der Beitrag Wie Private Equity-Fonds Wertschöpfung neu denken erschien zuerst auf Private Equity Magazin.
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Über diesen Podcast

Das Onlinemagazin für die Private Equity-Branche – Investment Funds I M&A I Tax – www.pe-magazin.de
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„Private Equity Talk“

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