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Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.
Beschreibung
vor 20 Stunden
Das Drama um den in der Ostsee gestrandeten Buckelwal ist noch
immer nicht ausgestanden. Der Wal ist nicht, wie viele Fachleute
erwartet hatten, vor der Insel Poel gestorben. Er hat aber
weiterhin nicht den Ausgang in Richtung Nordsee und Atlantik
gefunden - schwebt also noch in Gefahr. Der Wal hat inzwischen
einen Peilsender bekommen. Das hat Mecklenburg-Vorpommerns
Umweltminister Till Backhaus (SPD) gesagt. Als nächster Schritt
soll eine Barriere aus Sandsäcken aufgebaut werden, damit er nicht
weiter ins Flachwasser rutscht. Eine Animationsfütterung soll ihn
dann zum Losschwimmen bewegen. Boris Culik hat als Meeresbiologe am
Geomar Helmholtz-Zentrum die Ozeane erforscht. Inzwischen führt er
ein eigenes Forschungsunternehmen in Heikendorf bei Kiel und sagt
im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich, die meisten
Tiere kämen auf der Suche nach Futter in die Ostsee. Er verweist
auf einen Buckelwal vor Dänemark, der ein Jahr lang die Fischgründe
dort zur Nahrungssuche verwendet hat. Das Problem sei nun, dass die
Ostsee keinen Ausgang hat: "In allen anderen Seegebieten - denken
Sie an die Nordsee, denken Sie an die Irische See oder an den
Atlantik - da zieht man von Nord nach Süd und im Süden gibt's einen
Ausgang", erklärt der Meeresbiologe. "Bei der Ostsee ist das
anders", so Culik, da lande man immer in Sackgassen. Auch starke
solare Aktivität, die das Magnetfeld der Erde beeinflusst hat,
könne ein Störfaktor sein.
immer nicht ausgestanden. Der Wal ist nicht, wie viele Fachleute
erwartet hatten, vor der Insel Poel gestorben. Er hat aber
weiterhin nicht den Ausgang in Richtung Nordsee und Atlantik
gefunden - schwebt also noch in Gefahr. Der Wal hat inzwischen
einen Peilsender bekommen. Das hat Mecklenburg-Vorpommerns
Umweltminister Till Backhaus (SPD) gesagt. Als nächster Schritt
soll eine Barriere aus Sandsäcken aufgebaut werden, damit er nicht
weiter ins Flachwasser rutscht. Eine Animationsfütterung soll ihn
dann zum Losschwimmen bewegen. Boris Culik hat als Meeresbiologe am
Geomar Helmholtz-Zentrum die Ozeane erforscht. Inzwischen führt er
ein eigenes Forschungsunternehmen in Heikendorf bei Kiel und sagt
im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich, die meisten
Tiere kämen auf der Suche nach Futter in die Ostsee. Er verweist
auf einen Buckelwal vor Dänemark, der ein Jahr lang die Fischgründe
dort zur Nahrungssuche verwendet hat. Das Problem sei nun, dass die
Ostsee keinen Ausgang hat: "In allen anderen Seegebieten - denken
Sie an die Nordsee, denken Sie an die Irische See oder an den
Atlantik - da zieht man von Nord nach Süd und im Süden gibt's einen
Ausgang", erklärt der Meeresbiologe. "Bei der Ostsee ist das
anders", so Culik, da lande man immer in Sackgassen. Auch starke
solare Aktivität, die das Magnetfeld der Erde beeinflusst hat,
könne ein Störfaktor sein.
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