Ein Jahr ohne Franziskus: Was wirkt unter Papst Leo XIV. nach?

Ein Jahr ohne Franziskus: Was wirkt unter Papst Leo XIV. nach?

vor 1 Tag
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Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.

Beschreibung

vor 1 Tag
Ein Jahr ist es her, dass der damalige Papst Franziskus starb. Der
Argentinier war der erste Nicht-Europäer im Papstamt. Er galt als
bescheiden und volksnah und hatte den Ruf eines Brückenbauers. "Man
hat gemerkt, dass er pastoral denkt, also Seelsorger ist. Das war
ihm, glaube ich, immer ganz wichtig", sagt Stephan Ackermann,
Bischof von Trier. "Franziskus hat den starken Impuls gehabt, die
Kirche zu verändern. Das hat er auch getan", so Ackermann weiter.
Zwar habe er weniger eine präzise Strategie verfolgt, als vielmehr
Räume geöffnet für kontroverse Gespräche. Jetzt, ein Jahr später,
ist Papst Leo XIV. im Amt. Dieser beeindrucke ihn, mit der Vielzahl
an Terminen, die er wahrnehme, beschreibt der Bischof von Trier im
Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich. Was er beobachte,
sei eine Fortsetzung der Impulse, die Franziskus gegeben habe. "Ich
denke, dass Leo auf diesem Weg weitergeht. In einem anderen Stil,
mit einer anderen Persönlichkeit - zurückhaltender, abwägender.
Aber wenn man anschaut, wie er spricht, was er sagt, beruft er sich
sehr oft auf Franziskus und geht diesen Weg auch weiter."
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