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Beschreibung
vor 1 Tag
In dieserFolge sprechen wir mit Peter Raue, dem der Berliner
Tagesspiegel diesenEhrentitel verlieh. Ein Anwalt, der nie ein
politisches Amt innehatte und dochwie kaum ein anderer die
Kulturlandschaft mitgestaltet hat. Seine Geschichtebeginnt mit
einer Entscheidung: 1961, kurz nach dem Mauerbau, kommt er
alsjunger Student nach Berlin – nicht aus Pflicht, sondern aus
Überzeugung. EineStadt, die er „nicht allein lassen“ wollte.
Von dort ausentfaltet sich ein Leben zwischen Recht und Kunst,
Raue kämpft für enteigneteKunstwerke oder bringt Meisterwerke aus
New York nach Berlin.
Preußen istfür ihn kein Ort, sondern ein Spannungsfeld: zwischen
Aufklärung und Autorität,zwischen kultureller Blüte und
menschlicher Härte. Geschichten wie die desKronprinzen und Katte
stehen für eine Kälte, die ebenso prägt wie die großenIdeen von
Toleranz und Bildung.
Auch in derheutigen Hauptstadt sieht er diese Ambivalenz: eine
Stadt voller Möglichkeiten,aber auch voller Versäumnisse. Große
kulturelle Leistungen treffen auf leereMuseumssäle, visionäre
Projekte auf fehlende Mittel. Sein Plädoyer ist klar:Kultur
braucht Mut, Beweglichkeit – und bürgerliches Engagement.
In dieserletzten Folge der 1. Staffel blicken die Gastgeber Julia
Theek und Gert Streidtauch zurück auf die Gespräche - und
nachvorn.
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