9. Mätresse & Nachlässe mit Barbara Schneider-Kempf Folge 9 von Amor, Psyche und Preussen

9. Mätresse & Nachlässe mit Barbara Schneider-Kempf Folge 9 von Amor, Psyche und Preussen

vor 2 Wochen
36 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Wochen

„ Bonjour!! Diepreußische Mätresse trifft auf die  international
gefeierte Malerin AngelikaKaufmann…“   diese Folge
beginnt mit Zitaten aus einerHörstation im Marmorpalais, einem
Spendenprojekt des Fördervereins, derenVorsitzende Barbara ist.
Sie ist beieindruckt von deren ProtagonistinWilhelmine Encke,
Gräfin Lichtenau ist weit mehr als Preußens bekanntesteMätresse.
Sie bringt etwas Weltläufigkeit in die in der Spätzeit des
AltenFritz etwas erstarrte preußische Kultur und gilt als
Mäzenin.


Was machteine große Bibliothek eigentlich aus – und wer
entscheidet, welche Schätzebewahrt werden? In dieser Folge von
Amor, Psyche & Preußen geht esum Bücher, Sammlungen und den
Förderverein der Preußischen Schlösser und Gärten.Zu Gast ist die
Bibliothekswissenschaftlerin Barbara Schneider-Kempf, viele Jahre
Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin. DasGespräch
beginnt mit einem Blick auf die lange Tradition der
preußischenBibliothek – zurück bis in die Zeit des Großen
Kurfürsten und zu Friedrich II. von Preußen, dernominell sogar
als oberster Bibliothekar des Landes gelten konnte. Doch
eineBibliothek ist kein statischer Ort: Sie wächst ständig,
verändert sich undspiegelt die Interessen und das
Selbstverständnis ihrer Zeit.


BarbaraSchneider-Kempf studierte sie Architektur, bevor sie sich
derBibliothekswissenschaft zuwandte. Über die
Universitätsbibliothek Potsdamführte ihr Weg an die
Staatsbibliothek in Berlin – mit Arbeitsorten sowohl
imhistorischen Haus Unter den Linden als auch im modernen
Kulturforum.


Besondersspannend wird es, wenn es um spektakuläre Erwerbungen
und Nachlässe geht. Inihre Amtszeit fielen bedeutende Zugänge wie
die Reisetagebücher von Alexander von Humboldt  und die
sogenanntePrinzessinnenbibliothek – eine private Büchersammlung
von Mutter, Schwester undNichte Friedrichs des Großen, die über
Generationen hinweg zusammengetragenwurde. Mit ihren mehr als
tausend Bänden eröffnet sie einen seltenen Einblickin die
Lektüre- und Bildungskultur preußischer Prinzessinnen und zeigt,
dassGeschichte oft auch zwischen Buchdeckeln verborgen liegt.
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