Franz Liszt: Faust-Sinfonie für Tenor, Männerchor und Orchester
vor 1 Woche
Goethes «Faust» inspirierte viele Komponierende, so auch den
Starpianisten Franz Liszt. Er schrieb eine gut einstündige
Programmsinfonie inklusive Schlusschor über die drei Hauptfiguren
der Tragödie.
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Beschreibung
vor 1 Woche
Goethes «Faust» inspirierte viele Komponierende, so auch den
Starpianisten Franz Liszt. Er schrieb eine gut einstündige
Programmsinfonie inklusive Schlusschor über die drei Hauptfiguren
der Tragödie. Nach dem Vorbild von Hector Berlioz «Symphonie
fantastique», dem Flagschiff der Programmmusik, malte er mit
opulenter musikalischer Sprache drei Charakterbilder: Faust als
rastlos verzweifelnden Intellektuellen, dem er unter anderem ein
12-Ton-Thema zuteilt; Gretchen als personifizierte Unschuld, mit
inniger Melodie und reduziertem Orchestersatz, und schliesslich der
diabolische Mephisto, welcher die Faust-Themen fratzenhaft verzerrt
widerspiegelt. Liszt schuf damit ein gewaltiges, raffiniert
orchestriertes Klanggemälde, das jedem Klangkörper Virtuosität
abverlangt. Er brachte es im Jahr 1857 in Weimar zur Uraufführung
anlässlich der Einweihung des Goethe- und Schiller-Denkmals. Gäste
von Moritz Weber sind der Musikwissenschaftler Felix Michel und die
Geigerin Friederike Starkloff.
Starpianisten Franz Liszt. Er schrieb eine gut einstündige
Programmsinfonie inklusive Schlusschor über die drei Hauptfiguren
der Tragödie. Nach dem Vorbild von Hector Berlioz «Symphonie
fantastique», dem Flagschiff der Programmmusik, malte er mit
opulenter musikalischer Sprache drei Charakterbilder: Faust als
rastlos verzweifelnden Intellektuellen, dem er unter anderem ein
12-Ton-Thema zuteilt; Gretchen als personifizierte Unschuld, mit
inniger Melodie und reduziertem Orchestersatz, und schliesslich der
diabolische Mephisto, welcher die Faust-Themen fratzenhaft verzerrt
widerspiegelt. Liszt schuf damit ein gewaltiges, raffiniert
orchestriertes Klanggemälde, das jedem Klangkörper Virtuosität
abverlangt. Er brachte es im Jahr 1857 in Weimar zur Uraufführung
anlässlich der Einweihung des Goethe- und Schiller-Denkmals. Gäste
von Moritz Weber sind der Musikwissenschaftler Felix Michel und die
Geigerin Friederike Starkloff.
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