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Episoden
23.02.2026
1 Stunde 59 Minuten
Jeweils in der letzten Diskothek-Ausgabe des Monats stellen wir die
Gewinnerinnen und Gewinner der vorangegangenen Sendungen vor. Die
in der Diskothek prämierten Interpret:innen und Ensembles treten
hier auch mit anderem Repertoire oder in anderer Besetzung auf. In
diesem Monat: - Robert Schumann: Kinderszenen. Leichte Stücke für
Klavier op. 15 - Franz Schubert: Streichquintett C-Dur op. posth.
163 D 956 - György Kurtág: Játékok - zum 100. Geburtstag
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16.02.2026
1 Stunde 59 Minuten
Am 19. Februar wird der ungarische Komponist György Kurtág 100
Jahre alt. In der Diskothek heute reden wir über eins seiner
wichtigsten Werke: Játékok (ungarisch für «Spiele»). Das ist kein
einzelnes Werk, sondern ein grosser Zyklus von Klavierstückchen.
Vor über 50 Jahren begann Kurtág, pädagogische Miniaturen für den
Klavierunterricht zu komponieren – es wurde zu einem Lebensprojekt:
der Zyklus ist auf viele Hundert Stücke angewachsen, und er ist ein
Archiv von Miniaturen, Studien, Skizzen, musikalischen Gedanken.
Das Klavierduo Soós/Haag (Adrienne Soós und Ivo Haag) diskutieren
Aufnahmen von einigen dieser Játékok für zweihändiges und
vierhändiges Klavier.
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09.02.2026
1 Stunde 59 Minuten
Spätwerk mit 31 Jahren: Wenige Monate vor seinem Tod komponierte
Franz Schubert eines seiner bedeutendsten Kammermusikwerke, sein
Streichquintett in C-Dur. Obwohl Schubert damals schon sehr krank
war, dazu arm und unbekannt, schuf er ein Werk von entrückter
Klangschönheit. Schubert war damals noch immer tief betroffen vom
Tod seines Vorbilds Beethoven. Und doch ging er in seinem
Streichquintett weit über die Musik seines Meisters hinaus:
Innerhalb der sinfonischen Form konnte er die Melodien so weit
aufspannen, dass man beim Hören jedes Zeitgefühl verlieren kann.
Jenny Berg diskutiert fünf Aufnahmen dieses Meisterwerks, gemeinsam
mit der Musikjournalistin Julia Kaiser und dem Geiger Markus Fleck.
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02.02.2026
1 Stunde 59 Minuten
Robert Schumanns Kinderszenen op. 15 (1838) gehören zu den
poetischsten Klavierzyklen der Romantik. Trotz ihres Titels sind
sie nicht primär als Musik für Kinder gedacht, sondern als Musik
über Kindheit. Schumann selbst sprach von «Rückspiegelungen eines
Älteren für Ältere». Im Zentrum steht also Erinnerung: eine
idealisierte, innere Vorstellung von Kindheit. Der Zyklus umfasst
13 Miniaturen, jede mit einem poetischen Titel wie Von fremden
Ländern und Menschen, Hasche-Mann oder Träumerei. Die Musik
entstand zuerst, die Überschriften wurden später ergänzt und sind
daher eher assoziativ als streng programmatisch. Schumann wählt
eine bewusste Einfachheit: klare Melodien und überschaubare Formen.
Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der technischen
Virtuosität, sondern im Ausdruck – in feiner Dynamik, nuancierter
Artikulation und lyrischem Klang. Besonders die berühmte Träumerei
wurde zum Sinnbild sanfter Melancholie: nicht sentimental, sondern
«innig». In der Diskothek werden sechs Interpretationen von
Schumanns Kinderszenen verglichen. Wie unterschiedlich kann diese
scheinbar einfache Musik klingen? Und wie viele Freiheiten darf
sich eine Interpretin oder ein Interpret nehmen, ohne den Charakter
dieser Miniaturen zu verlieren? Gäste von Eva Oertle sind die
Musikwissenschaftlerin Cristina Urchueguía und der Pianist Manuel
Bärtsch.
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26.01.2026
1 Minute
Jeweils in der letzten Diskothek-Ausgabe des Monats stellen wir die
Gewinnerinnen und Gewinner der vorangegangenen Sendungen vor. Die
in der Diskothek prämierten Interpret:innen und Ensembles treten
hier auch mit anderem Repertoire oder in anderer Besetzung auf. In
diesem Monat: - Antonín Dvořák: Streichquartett F-Dur op. 96
«Amerikanisches» - Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9 D-Dur - Vincenzo
Bellini: I Puritani. Oper
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Über diesen Podcast
In der «Diskothek» reden wir über Musik und ihre Interpretationen.
Zwei versierte Gäste mit guten Ohren vergleichen im Blindtest
verschiedene Aufnahmen eines Werks und exponieren sich mit ihren
Urteilen. In mehreren Hörrunden wird die Auswahl immer kleiner, bis
die «beste» Aufnahme übrigbleibt – Spiel und Hörschulung zugleich.
Die Werke stammen aus allen Epochen der klassischen Musik, vom
Mittelalter bis zur Gegenwart.
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