Aus der Praxis für die Praxis: Wer führt den Deal wirklich? - #182

Aus der Praxis für die Praxis: Wer führt den Deal wirklich? - #182

vor 1 Woche
Warum positive Gespräche im B2B nicht automatisch Fortschritt bedeuten und wie Einkaufslogik, falsches Spielfeld und fehlende Passung Deals zum Stillstand bringen
11 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche
Viele Unternehmen kennen diese Situation: Ein potenzieller Kunde
zeigt Interesse, Gespräche verlaufen konstruktiv, man investiert
Zeit, präsentiert Kompetenz und entwickelt erste Ideen für eine
mögliche Zusammenarbeit. Und trotzdem passiert danach nichts. Genau
an diesem Punkt beginnt oft die falsche Interpretation. Denn die
Ursache liegt häufig nicht in der Qualität des Gesprächs, sondern
in der Logik des Prozesses. In dieser Folge von Lessons to Grow
spricht Armin Rau darüber, warum Deals im B2B still werden, obwohl
auf den ersten Blick alles gut lief. Im Zentrum steht ein konkreter
Praxisfall: Ein Unternehmen mit klarem Customer-Intimacy-Ansatz,
starker Kundennähe und partnerschaftlicher Lösungslogik gerät in
einen standardisierten Einkaufsprozess. Genau dort entsteht der
Bruch. Denn wer sich über Kontextverständnis, Differenzierung und
gemeinsame Entwicklung positioniert, braucht Zugang zur
Fachabteilung. Wenn der Einstieg jedoch über den Einkauf erfolgt,
verändert sich die Mechanik grundlegend. Die Episode zeigt, warum
Einkauf, RFQ-ähnliche Standardlogik und Vergleichbarkeit ein
anderes Spielfeld eröffnen als partnerschaftliche
Geschäftsentwicklung. In dieser Welt zählen Struktur,
Risikominimierung, Vergleichbarkeit und operative Exzellenz.
Customer Intimacy verliert dort an Wirkung, wenn sie nicht zur
tatsächlichen Bewertungslogik des Gegenübers passt. Genau deshalb
ist die entscheidende Führungsfrage nicht: War das Gespräch gut?
Sondern: Wer führt den Deal wirklich, auf welcher Ebene entsteht
die Entscheidung und welches Spiel wird hier überhaupt gespielt?
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist die kulturelle Dimension.
Am Beispiel Frankreich wird deutlich, warum freundliche Gespräche
und höfliche Offenheit nicht automatisch als Fortschritt gelesen
werden dürfen. Nicht jede positive Reaktion ist ein Commitment,
nicht jedes „Wir melden uns“ ist ein nächster Schritt. Gute
Unternehmensführung bedeutet deshalb, Mechaniken nüchtern zu lesen,
statt sie emotional zu überinterpretieren. Diese Episode ist
besonders relevant für Unternehmer, Geschäftsführer, KMU und
Scale-ups im B2B, die Ausschreibungen, Einkaufsprozesse und
stagnierende Deals strategisch besser einordnen wollen. Es geht um
Spielfeldlogik, Customer Intimacy vs. Operational Excellence,
Einkaufsmechaniken und um die Frage, wie gute Unternehmensführung
erkennt, wann ein Deal wirklich geführt wird — und wann man nur
hinterherläuft. Du erfährst in dieser Folge unter anderem: warum
positive Gespräche im B2B trotzdem nicht automatisch zu einem
Auftrag führen weshalb ein Einstieg über den Einkauf die gesamte
Mechanik eines Deals verändern kann wie sich Customer Intimacy und
Operational Excellence in ihrer Logik unterscheiden warum
kulturelle Unterschiede zusätzliche Fehlinterpretationen erzeugen
können weshalb gute Unternehmensführung zuerst das Spielfeld, die
Entscheidungsebene und die Passung zum eigenen Geschäftsmodell
prüfen muss Wenn du in deinem Unternehmen immer wieder erlebst,
dass Gespräche gut laufen, Deals aber trotzdem versanden, dann
lohnt sich diese Folge besonders. Möchtest Du erfahren, wie diese
Strategien speziell auf Dein Unternehmen zugeschnitten werden
können? Schreibe gern an: info@lessons-to-grow.de Kostenfreier
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