#EinBlick – nachgefragt Patrick Jahn: Innovationsregion TPG – vom Kohlerevier zur Pflegemodellregion

#EinBlick – nachgefragt Patrick Jahn: Innovationsregion TPG – vom Kohlerevier zur Pflegemodellregion

vor 1 Woche
Gespräch über die digitale Transformation von Pflege und Gesundheitsversorgung: TPG als Innovationsökosystem im Mitteldeutschen Revier, Arzneimitteldrohne und Digitale Residenzpraxis – mit Blick auf Blaupausen für unterversorgte Regionen
38 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden
mit Expert:innen des Gesundheitswesens Digitale Pflege aus dem
Kohlerevier – wie eine Innovationsregion zur Blaupause für
Deutschland wird Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph
Nitz spricht mit Professor Patrick Jahn, dem wissenschaftlichen
Leiter der Innovationsregion für die digitale Transformation von
Pflege und Gesundheitsversorgung (TPG) an der Universitätsmedizin
Halle, über den Aufbau eines Innovationsökosystems im ehemaligen
Mitteldeutschen Kohlerevier. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung
digitaler Versorgungsmodelle für eine alternde Bevölkerung,
konkrete Projekte wie die Arzneimitteldrohne und die Digitale
Residenzpraxis sowie der Aufbau von Maker- und Education-Labs im
südlichen Sachsen-Anhalt. Außerdem erklärt Jahn, was andere
unterversorgte Regionen vom Ansatz in Sachsen-Anhalt lernen können.
Patrick Jahn ist Inhaber der Professur für Versorgungsforschung mit
Schwerpunkt Pflege im Krankenhaus an der Medizinischen Fakultät der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Als ausgebildeter
Krankenpfleger verbindet er Pflegepraxis und Wissenschaft. Er
studierte Pflege- und Gesundheitswissenschaften an der Universität
Halle sowie an der McMaster University im kanadischen Hamilton. Vor
seiner Berufung nach Halle hatte er einen Lehrstuhl für
Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Versorgungsforschung an der
Eberhard Karls Universität Tübingen inne. Die Innovationsregion für
die digitale Transformation von Pflege und Gesundheitsversorgung
(TPG) ist eines der größten Versorgungsforschungsprojekte
Deutschlands. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und
Raumfahrt (BMFTR) fördert das Vorhaben bis 2033 mit rund 140
Millionen Euro. Im Fokus steht das südliche Sachsen-Anhalt – eine
Strukturwandelregion, in der der Anteil der über 65-Jährigen
teilweise bei bis zu 32 Prozent liegt, während der Bundesschnitt
bei rund 21 Prozent steht. Über die Projektlaufzeit sind etwa 85
Forschungs- und Entwicklungsprojekte geplant, koordiniert an der
Universitätsmedizin Halle.
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