Mexikos verschwundene Kinder: Wenn Mütter selbst nach den Toten suchen

Mexikos verschwundene Kinder: Wenn Mütter selbst nach den Toten suchen

vor 1 Tag
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Beschreibung

vor 1 Tag
In Guadalajara im Bundesstaat Jalisco suchen Angehörige mit
Schaufeln, Eisenstangen und unerschütterlicher Hoffnung nach ihren
verschwundenen Familienmitgliedern. Rund 160'000 Menschen gelten in
Mexiko offiziell als vermisst – besonders betroffen ist der
Gliedstaat Jalisco, ein Zentrum der Gewalt durch Drogenkartelle.
Weil staatliche Behörden oft nicht ausreichend ermitteln,
organisieren sich Familien in Suchkollektiven und gehen selbst auf
Spurensuche. Der Lateinamerika-Korrespondent Thomas Milz begleitet
die Gruppe Guerreros Buscadores de Jalisco und trifft Maria
Guadalupe, die fünf ihrer neun Kinder vermisst. Ihre Geschichte
zeigt, wie falsche Jobangebote, Zwangsrekrutierung und organisierte
Kriminalität das Leben vieler Familien zerstören. Gleichzeitig
wirft die Episode Fragen nach staatlicher Verantwortung,
internationalem Druck und der Rolle der Öffentlichkeit auf –
besonders im Kontext der bevorstehenden Fussball-WM. Heutiger Gast:
Thomas Milz, Lateinamerika-Korrespondent Host: David Vogel
Redaktion: Alice Grosjean Die Reportage von Thomas könnt ihr auch
[in der NZZ
lesen](https://www.nzz.ch/international/jalisco-ist-ein-massengrab-in-dem-mexikanischen-gliedstaat-hat-das-organisierte-verbrechen-tausende-von-leichen-verscharrt-ld.1929123),
inklusive vieler Bilder der Aktivistinnen in Mexiko. Lust auf noch
mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate
aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
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