Biografische Bücher: Von Ungarns Wahl bis Kindheit in Frankreich
vor 2 Monaten
Unter Büchern wird biografisch: Wenn Literatur aus dem Leben geholt
wird, kann es zärtlich und hart werden. Mit: "Marriamachina" von
Kinga Tòth, "Brandung" von Maylis de Kerangal und "Flugasche" von
Monika Maron.
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Beschreibung
vor 2 Monaten
Kinga Tòth mit "Marriamachina" über Ungarn nach
der Wahl. Sie ist Lyrikerin und Performance Künstlerin und gerade
erschient ihr neues Buch im Verlag Matthes&Seitz Berlin, ihrer
Exilstadt. Was sie sich vom Machtwechsel in ihrem Heimatland
erhofft und was sich ihre Kolleginnen dort erhoffen, erzählt sie im
Interview.
Maylis de Kerangal mit "Brandung". Eigentlich
seien alle ihre Bücher auf dieses eine zugelaufen, sagt die
französische Autorin Maylis de Kerangal über ihren aktuellen Roman.
Hier hat Maylis der Kerangal Le Havre, wo sie ihre Kindheit und
Jugend verbrachte, ein literarisches Denkmal gesetzt. Susanne von
Schenck stellt den Roman vor.
Monika Maron mit "Flugasche". Immer noch
freundlich, aber kaum noch geduldig. Monika Maron hatte eine
durchaus wechselvolle Karriere als Autorin: Ihr erster Roman, der
sich mit den Umweltzerstörungen in der Chemieregion Bitterfeld
auseinandersetzt, durfte 1980 nicht in der DDR erscheinen,
kam dann als Fortsetzungsroman in der FAZ heraus, später bei S.
Fischer. Auch ihr nächster Roman konnte nur bei S. Fischer
erscheinen, sodass sie noch 1988 ausreiste. In den Jahrzehnten
danach folgten bis heute Essaybände, ein Dutzend Romane,
darunter so viel beachtete wie "Animal triste", "Ach Glück",
"Endmoränen" oder die Recherche "Pawels Briefe". Vor einigen Jahren
schlug die Tatsache Wellen, dass sich der S. Fischer Verlag nach 40
Jahren von ihr trennte wegen ihrer durchaus kontroversen,
politischen Ansichten. Nun sind bei Hoffmann und Campe die
Tagebücher von Monika Maron erschienen aus dem Zeitraum von 1980
bis 2021. Sabine Frank hat sie gelesen und auf der Leipziger
Buchmesse mit der Autorin gesprochen.
Christoph Peters mit "Entzug". Alkoholkrank zu
sein hat mit Scham und Verdrängung zu tun – und damit, es selbst
erst einmal zu realisieren, dass man an einer Krankheit leidet. In
seinem mutigen Buch hat Christoph Peters sich diesem Thema
angenommen – Ulf Heise stellt es vor.
Maike Winnemuth mit "Eine Seite noch". Wieso Lesen
uns so glücklich macht heißt dieses Buch im Untertitel, und die
Reiseerfahrene Maike Winnemuth reist dabei auf der Stelle, durch
die Welt der Bücher. Ben Garit Hernandez hat sie dazu
interviewt.
Radiotatort "Vollmetalkreuz". Der ARD Radio
Tatort, das sind Original-Krimihörspiele prominenter
Autorinnen und Autoren, jeden Monat gibt
es einen neuen Fall aus einer anderen Region. Die
Hamburgerin Simone Buchholz hat gerade ihren vierten Radiotatort
für den NDR geschrieben – und sogar als Komparsin mitgespielt. Im
Hörspielstudio wurde ordentlich gegrölt, denn die
Extremismus-Spezialeinheit Verden an der Aller geht auf
Heavy Metal-Kreuzfahrt. Susanne Birkner erzählt, was passiert.
der Wahl. Sie ist Lyrikerin und Performance Künstlerin und gerade
erschient ihr neues Buch im Verlag Matthes&Seitz Berlin, ihrer
Exilstadt. Was sie sich vom Machtwechsel in ihrem Heimatland
erhofft und was sich ihre Kolleginnen dort erhoffen, erzählt sie im
Interview.
Maylis de Kerangal mit "Brandung". Eigentlich
seien alle ihre Bücher auf dieses eine zugelaufen, sagt die
französische Autorin Maylis de Kerangal über ihren aktuellen Roman.
Hier hat Maylis der Kerangal Le Havre, wo sie ihre Kindheit und
Jugend verbrachte, ein literarisches Denkmal gesetzt. Susanne von
Schenck stellt den Roman vor.
Monika Maron mit "Flugasche". Immer noch
freundlich, aber kaum noch geduldig. Monika Maron hatte eine
durchaus wechselvolle Karriere als Autorin: Ihr erster Roman, der
sich mit den Umweltzerstörungen in der Chemieregion Bitterfeld
auseinandersetzt, durfte 1980 nicht in der DDR erscheinen,
kam dann als Fortsetzungsroman in der FAZ heraus, später bei S.
Fischer. Auch ihr nächster Roman konnte nur bei S. Fischer
erscheinen, sodass sie noch 1988 ausreiste. In den Jahrzehnten
danach folgten bis heute Essaybände, ein Dutzend Romane,
darunter so viel beachtete wie "Animal triste", "Ach Glück",
"Endmoränen" oder die Recherche "Pawels Briefe". Vor einigen Jahren
schlug die Tatsache Wellen, dass sich der S. Fischer Verlag nach 40
Jahren von ihr trennte wegen ihrer durchaus kontroversen,
politischen Ansichten. Nun sind bei Hoffmann und Campe die
Tagebücher von Monika Maron erschienen aus dem Zeitraum von 1980
bis 2021. Sabine Frank hat sie gelesen und auf der Leipziger
Buchmesse mit der Autorin gesprochen.
Christoph Peters mit "Entzug". Alkoholkrank zu
sein hat mit Scham und Verdrängung zu tun – und damit, es selbst
erst einmal zu realisieren, dass man an einer Krankheit leidet. In
seinem mutigen Buch hat Christoph Peters sich diesem Thema
angenommen – Ulf Heise stellt es vor.
Maike Winnemuth mit "Eine Seite noch". Wieso Lesen
uns so glücklich macht heißt dieses Buch im Untertitel, und die
Reiseerfahrene Maike Winnemuth reist dabei auf der Stelle, durch
die Welt der Bücher. Ben Garit Hernandez hat sie dazu
interviewt.
Radiotatort "Vollmetalkreuz". Der ARD Radio
Tatort, das sind Original-Krimihörspiele prominenter
Autorinnen und Autoren, jeden Monat gibt
es einen neuen Fall aus einer anderen Region. Die
Hamburgerin Simone Buchholz hat gerade ihren vierten Radiotatort
für den NDR geschrieben – und sogar als Komparsin mitgespielt. Im
Hörspielstudio wurde ordentlich gegrölt, denn die
Extremismus-Spezialeinheit Verden an der Aller geht auf
Heavy Metal-Kreuzfahrt. Susanne Birkner erzählt, was passiert.
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