Update: Zwei Monate günstiger tanken – und dann?

Update: Zwei Monate günstiger tanken – und dann?

vor 1 Monat
Die Bundesregierung senkt vorübergehend die Energiesteuer auf Benzin und Diesel und stellt weitere Reformen vor: Was bringen die Maßnahmen? Und: Was Péter Magyar plant.
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Beschreibung

vor 1 Monat
Hohe Sprit- und Energiepreise belasten viele Haushalte und
Betriebe. Nach einem Wochenende intensiver Verhandlungen haben sich
die Spitzen von Union und SPD deshalb auf weitere
Entlastungsmaßnahmen geeinigt. Für zwei Monate wird die
Energiesteuer auf Diesel und Benzin um jeweils rund 17 Cent brutto
pro Liter gesenkt. Verbraucher und Wirtschaft sollen damit
insgesamt um rund 1,6 Milliarden Euro entlastet werden. Zudem will
die Koalition es Arbeitgebern im Jahr 2026 ermöglichen, eine
steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro an
Arbeitnehmer zu zahlen. Doch bringt die Senkung der Energiesteuer
für zwei Monate wirklich Entlastung? Schließlich hatten viele
Experten davor gewarnt, das Geld mit der sogenannten Gießkanne zu
verteilen. Darüber spricht im Podcast Mark Schieritz,
stellvertretender Politikressortleiter der ZEIT. Er nennt die
Absenkung der Energiesteuer eine "kurzfristige, eher symbolische
Maßnahme." Nach 16 Jahren an der Macht hat der ungarische
Ministerpräsident Viktor Orbán die Parlamentswahl verloren und
seine Niederlage eingeräumt. Nach Auszählung fast aller Stimmen
liegt die oppositionelle Tisza-Partei von Péter Magyar mit 53,06
Prozent deutlich vor Orbáns Fidesz, die auf 38,43 Prozent kommt.
Damit erreicht das Oppositionsbündnis eine Zweidrittelmehrheit im
Parlament. Die viel beachtete Abstimmung galt als Richtungswahl
nach Jahren wachsender Spannungen mit der EU. Orbán hatte trotz des
Ukrainekriegs enge Kontakte zum russischen Präsidenten Wladimir
Putin gepflegt. Sein Herausforderer Péter Magyar hatte im Wahlkampf
einen prowestlichen Kurs angekündigt, versprochen, die Korruption
zu bekämpfen, und eine stärkere Annäherung an EU und Nato in
Aussicht gestellt. Alexander Kauschanski ist derzeit in Budapest
und ordnet im Podcast ein, wofür der künftige Regierungschef Péter
Magyar steht und was seine Pläne für Ungarns Zukunft sind. Außerdem
im Update: Nach dem Abbruch der Verhandlungen mit dem Iran hat die
von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der
Straße von Hormus begonnen. Die US-Marine soll Schiffe
stoppen, die die Meerenge passieren wollen. Als Begründung nannte
Trump Drohungen aus Teheran und warf der iranischen Führung
"Welterpressung" vor. Und sonst so? Marie-Louise Eta schreibt
Geschichte als erste Bundesliga-Cheftrainerin. Moderation und
Produktion: Erica Zingher Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit:
Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt Fragen, Kritik, Anregungen?
Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur
Folge: Koalitionsausschuss: Koalition will Mineralölsteuer für zwei
Monate senken Gesetzliche Krankenversicherung: Koalitionsausschuss
beschließt Reform der Krankenversicherung Einigung auf Reformpaket:
Doch, ein Befreiungsschlag Entlastungspaket: Schon wieder ein
Tankrabatt, really? Parlamentswahl in Ungarn: Viktor Orbán nach 16
Jahren an der Macht abgewählt Ungarnwahl: Sie tanzen auf den
Trümmern der Ära Orbán Irankrieg: Trump kündigt Blockade der Straße
von Hormus an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT
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