Drei Jahre Krieg und wenig Hoffnung für die Menschen im Sudan

Drei Jahre Krieg und wenig Hoffnung für die Menschen im Sudan

vor 12 Stunden
Seit drei Jahren ist Krieg im Sudan, und Frieden ist nicht in Sicht. Welche Impulse kann eine Konferenz in Berlin geben? Und: Präsident Trump gegen Papst Leo
12 Minuten
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Beschreibung

vor 12 Stunden
In Berlin startet am Mittwoch die dritte
internationale Sudankonferenz. Politiker sowie internationale
Organisationen und Vertreter der sudanesischen Zivilgesellschaft
kommen zusammen, um über die humanitäre Lage des Landes zu beraten.
Im Sudan bekämpfen sich seit genau drei Jahren die reguläre Armee
und die RSF-Miliz. Laut der Welthungerhilfe handelt es sich um die
größte humanitäre Katastrophe der Gegenwart: Millionen Menschen
sind vom Hunger bedroht, rund zwölf Millionen Menschen sind bereits
innerhalb des Landes vertrieben worden. Als Gastgeberin dämpft die
Bundesregierung die Erwartungen an die Konferenz: Ein
Waffenstillstand oder gar ein Friedensabkommen sind nicht zu
erwarten. Warum das Treffen trotzdem wichtig ist,
erklärt Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT. Wegen seiner
Kritik am Irankrieg und seiner Aufrufe zum Frieden hat US-Präsident
Donald Trump Papst Leo XIV. heftig attackiert: Der Papst sei
»schwach im Umgang mit Kriminalität und eine Katastrophe in der
Außenpolitik«, postete Trump auf seiner Onlineplattform. Doch
inzwischen bekommt er für seine Angriffe auf den Papst sogar Kritik
von seiner eigenen Basis. Auf eine Debatte mit Trump will sich Leo
nicht einlassen. Er habe keine Angst vor der US-Regierung,
sagte der Papst. Wie ungewöhnlich das unerschrockene Auftreten des
katholischen Kirchenoberhauptes ist und warum der Zwist mit dem
Papst für Trump ein ernsthaftes politisches Problem werden könnte,
analysiert Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Wieso Papa-Gespräche besonders Teenagern helfen.
Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres
Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie
erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:
Kriegsverbrechen in Al-Faschir: Die Auslöschung Sudan: Der Verrat
an den Menschen von Al-Faschir Donald Trump: Auf absurde Weise eine
Erlösung Irankrieg: Exkommunizieren ist auch eine Lösung Sie wollen
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