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vor 5 Tagen
„Das ist nicht gerecht!“ - „Da fühle ich mich einfach ungerecht
behandelt!“ - „So eine Ungerechtigkeit!“ Ob wir ein ausgeprägtes
Gerechtigkeitsgefühl haben, das merken wir vielleicht zuallererst,
wenn etwas nicht stimmt an der Art und Weise, wie Menschen im
Unterschied zu anderen Menschen dastehen oder behandelt werden.
Wenn wir meinen, dass die einen bevorzugt und die anderen
benachteiligt werden. Wenn Vermögen oder Chancen ungleich verteilt
sind. Und wenn die Entscheidung, wer vor Gericht Recht bekommt und
wer nicht, wer bestraft und wer freigesprochen wird, uns nicht
gerecht erscheint. Aber was ist eigentlich Gerechtigkeit? Nach
welchen Kriterien, nach welchen Maßstäben kann man Menschen mit all
ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden gerecht werden? Für die
einen ist eine Gesellschaft dann gerecht, wenn alle die gleichen
Chancen haben. Für andere, wenn Leistung sich auszahlt. Und wieder
andere sagen: Gerecht ist, wenn jeder Mensch bekommt, was er
braucht oder was ihm zusteht. Wie gerecht ist unsere Gesellschaft
und in welcher Hinsicht? Wovon hängt es ab, was wir als gerecht
empfinden? Warum gehen die Vorstellungen davon so weit auseinander?
Und gibt es vielleicht doch so etwas wie einen gemeinsamen Kern von
Gerechtigkeit, auf den wir uns verständigen können? Darüber spricht
Oliver Glaap mit dem Philosophen Stefan Gosepath von der FU Berlin,
dem Bildungsforscher Andreas Schleicher (OECD), dem Ökonomen Markus
Grabka vom DIW und mit Bernhard Schlink, Jurist, Schriftsteller und
Autor des Essays „Gerechtigkeit“. Podcast-Tipp: ARD Radiofeature
Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift. Ist
in unserer Demokratie wirklich jede Stimme gleich viel wert? In
Deutschland besitzen wenige Tausend Menschen so viel wie Millionen
andere zusammen - und dieses Vermögen verschafft politischen
Einfluss. Gilda Sahebi und Kristin Langen recherchieren, wie
Vermögensungleichheit unsere Demokratie verändert - und was dagegen
getan werden könnte. Unter anderem spricht ein deutscher
Milliardenerbe offen darüber, wie seine Familie Macht ausübt. Das
ARD radiofeature: „Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit
Demokratie angreift." Zu hören in der ARD Sounds App.“
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:b7a955e652e2e245/
behandelt!“ - „So eine Ungerechtigkeit!“ Ob wir ein ausgeprägtes
Gerechtigkeitsgefühl haben, das merken wir vielleicht zuallererst,
wenn etwas nicht stimmt an der Art und Weise, wie Menschen im
Unterschied zu anderen Menschen dastehen oder behandelt werden.
Wenn wir meinen, dass die einen bevorzugt und die anderen
benachteiligt werden. Wenn Vermögen oder Chancen ungleich verteilt
sind. Und wenn die Entscheidung, wer vor Gericht Recht bekommt und
wer nicht, wer bestraft und wer freigesprochen wird, uns nicht
gerecht erscheint. Aber was ist eigentlich Gerechtigkeit? Nach
welchen Kriterien, nach welchen Maßstäben kann man Menschen mit all
ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden gerecht werden? Für die
einen ist eine Gesellschaft dann gerecht, wenn alle die gleichen
Chancen haben. Für andere, wenn Leistung sich auszahlt. Und wieder
andere sagen: Gerecht ist, wenn jeder Mensch bekommt, was er
braucht oder was ihm zusteht. Wie gerecht ist unsere Gesellschaft
und in welcher Hinsicht? Wovon hängt es ab, was wir als gerecht
empfinden? Warum gehen die Vorstellungen davon so weit auseinander?
Und gibt es vielleicht doch so etwas wie einen gemeinsamen Kern von
Gerechtigkeit, auf den wir uns verständigen können? Darüber spricht
Oliver Glaap mit dem Philosophen Stefan Gosepath von der FU Berlin,
dem Bildungsforscher Andreas Schleicher (OECD), dem Ökonomen Markus
Grabka vom DIW und mit Bernhard Schlink, Jurist, Schriftsteller und
Autor des Essays „Gerechtigkeit“. Podcast-Tipp: ARD Radiofeature
Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift. Ist
in unserer Demokratie wirklich jede Stimme gleich viel wert? In
Deutschland besitzen wenige Tausend Menschen so viel wie Millionen
andere zusammen - und dieses Vermögen verschafft politischen
Einfluss. Gilda Sahebi und Kristin Langen recherchieren, wie
Vermögensungleichheit unsere Demokratie verändert - und was dagegen
getan werden könnte. Unter anderem spricht ein deutscher
Milliardenerbe offen darüber, wie seine Familie Macht ausübt. Das
ARD radiofeature: „Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit
Demokratie angreift." Zu hören in der ARD Sounds App.“
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:b7a955e652e2e245/
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