Die Maschine, der wir zu viel glauben - Simon Baur
vor 2 Tagen
Im Spiegel der KI (1): Ein Gespräch mit Deep-Learning-Researcher
Simon Baur über Realität und Mythen von ChatGPT & Co. Und wo
die Grenzen der Sprachmodelle liegen.
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 2 Tagen
Im Spiegel der KI Auftakt einer «Himmel & Erdung»-Reihe zu
Künstlicher Intelligenz und wie sie das Menschsein neu reflektieren
lässt. Wahrscheinlich haben Menschen noch nie so nachdrücklich nach
dem genuin Menschlichen gefragt wie heute. Danach, was uns
ausmacht, was uns unersetzlich macht. Und wo wir vielleicht zu
sicher waren, dass uns Maschinen nicht übertrumpfen. In der
Auftaktepisode geht es grundsätzlich darum, wie KI funktioniert.
Was können Large Language Models tatsächlich – und wo liegen ihre
strukturellen Grenzen? Gast ist der Spezialist für Deep Learning,
Simon Baur. Er forscht im Bereich Machine Learning und Deep
Learning mit einem besonderen Fokus auf Unsicherheit und
Verlässlichkeit von KI-Modellen. Künstliche Intelligenz erscheint
derzeit vielen entweder als Heilsversprechen oder als
Untergangsmaschine. Wie erlebt jemand diese Spannung, der selbst an
der Entwicklung solcher Systeme arbeitet? Eine zentrale These des
Gesprächs lautet: Gefährlich wird KI nicht, weil sie allmächtig
wäre, sondern weil Menschen ihr Macht übertragen. Und weil sie
zunehmend dort eingesetzt wird, wo statistische Systeme eigentlich
nicht über Menschen entscheiden sollten. Im Gespräch geht es unter
anderem auch darum, warum KI oft kompetenter wirkt als sie
tatsächlich ist – und wieso Sprachmodelle trotz ihrer
beeindruckenden Fähigkeiten grundsätzlich fehleranfällig bleiben.
Simon Baur, Fraunhofer Gesellschaft, Foto privat. Simon Baur ist
Deep-Learning-Researcher und Doktorand an der
Fraunhofer-Gesellschaft, einer der grössten europäischen
Organisationen für angewandte Forschung und Technologietransfer.
Fraunhofer-Institute arbeiten an der Schnittstelle zwischen
Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft und entwickeln
Technologien, die später in reale Anwendungen überführt werden –
von Medizintechnik bis zu KI-Systemen. Nächste Folge Jonas
Simmerlein, Theologe und international bekannt geworden mit
ChatGPT-Gottesdiensten, zur Frage: Was geschieht mit Spiritualität,
wenn Maschinen in Räume eindringen, die einmal von Präsenz,
Offenheit und leiblicher Begegnung lebten? RefLab bietet weitere
Podcast-Formate zu Spiritualität, Philosophie, Kultur, Psychologie
und Popkultur. Zudem erscheinen wöchentlich neue Blogbeiträge. Wenn
du informiert bleiben möchtest, abonniere den RefLab-Newsletter.
Künstlicher Intelligenz und wie sie das Menschsein neu reflektieren
lässt. Wahrscheinlich haben Menschen noch nie so nachdrücklich nach
dem genuin Menschlichen gefragt wie heute. Danach, was uns
ausmacht, was uns unersetzlich macht. Und wo wir vielleicht zu
sicher waren, dass uns Maschinen nicht übertrumpfen. In der
Auftaktepisode geht es grundsätzlich darum, wie KI funktioniert.
Was können Large Language Models tatsächlich – und wo liegen ihre
strukturellen Grenzen? Gast ist der Spezialist für Deep Learning,
Simon Baur. Er forscht im Bereich Machine Learning und Deep
Learning mit einem besonderen Fokus auf Unsicherheit und
Verlässlichkeit von KI-Modellen. Künstliche Intelligenz erscheint
derzeit vielen entweder als Heilsversprechen oder als
Untergangsmaschine. Wie erlebt jemand diese Spannung, der selbst an
der Entwicklung solcher Systeme arbeitet? Eine zentrale These des
Gesprächs lautet: Gefährlich wird KI nicht, weil sie allmächtig
wäre, sondern weil Menschen ihr Macht übertragen. Und weil sie
zunehmend dort eingesetzt wird, wo statistische Systeme eigentlich
nicht über Menschen entscheiden sollten. Im Gespräch geht es unter
anderem auch darum, warum KI oft kompetenter wirkt als sie
tatsächlich ist – und wieso Sprachmodelle trotz ihrer
beeindruckenden Fähigkeiten grundsätzlich fehleranfällig bleiben.
Simon Baur, Fraunhofer Gesellschaft, Foto privat. Simon Baur ist
Deep-Learning-Researcher und Doktorand an der
Fraunhofer-Gesellschaft, einer der grössten europäischen
Organisationen für angewandte Forschung und Technologietransfer.
Fraunhofer-Institute arbeiten an der Schnittstelle zwischen
Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft und entwickeln
Technologien, die später in reale Anwendungen überführt werden –
von Medizintechnik bis zu KI-Systemen. Nächste Folge Jonas
Simmerlein, Theologe und international bekannt geworden mit
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wenn Maschinen in Räume eindringen, die einmal von Präsenz,
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