Beschreibung
vor 3 Tagen
In diesem Podcast spricht Antje, Mental Coach, über mentale
Stärke und wie sie sich im Alltag zeigt. Sie betont die
Wichtigkeit, bewusst zu sein, wie man auf Herausforderungen
reagiert. Außerdem geht es um Selbstvertrauen, den Umgang mit
Gedanken und die Bedeutung von innerem Frieden.
Key Takeaways
Disziplin als Selbstliebe: Disziplin ist ein
Akt der Selbstliebe – keine Strafe. Wenn man sich an selbst
auferlegte Verpflichtungen hält, begegnet man sich selbst mit
Freundlichkeit und stärkt das Selbstvertrauen. Dies führt dazu,
dass man sich weniger Vorwürfe macht.
Selbstvertrauen trainieren: Selbstvertrauen
ist wie ein Muskel, der regelmäßig trainiert werden muss. Es
ist nicht etwas, das man einmal erreicht und dann für immer
besitzt. Man sollte täglich auf sein „Selbstvertrauenskonto“
einzahlen und darauf achten, dass nicht mehr abgebucht als
eingezahlt wird.
Gedanken hinterfragen: Viele Gedanken, die wir
täglich haben, sind Wiederholungen und keine Fakten. Es ist
wichtig, diese Gedanken herauszufordern und zu hinterfragen.
Eine hilfreiche Frage ist: „Kann ich mit hundertprozentiger
Sicherheit sagen, dass dieser Gedanke wahr ist?“, um sich von
negativen Denkmustern zu befreien.
Glück ist machbar, und zwar für jeden. Laut
Sonja Lyubomirsky, Psychologin und weltweit anerkannte
Glücksforscherin, haben wir eine angeborene, unterschiedlich
hohe Kompetenz für das Glücklich Sein. Die Forschung
(„Happiness Twin Studie“ von Professor Lykken) zeigt, dass ca.
50% unseres Glücksniveaus vererbt werden: Der Glücksfixpunkt.
Dennoch können wir unser Glücksempfinden verändern. Nur eben
nicht zu 100%. Etwa 10% hängen von äußeren Rahmenbedingungen
und Umständen ab. Lebensumstände wie Armut oder Reichtum. Ob
man einen Arbeitsplatz hat oder nicht. Ob man eine Familie hat,
verheiratet oder geschieden ist. Den größten Einfluss auf unser
Glücksempfinden haben wir, wenn es um unsere alltäglichen
Handlungen, Verhaltensweisen, Aktivitäten, persönlich
Einstellung und unsere Gedanken geht.
Das Schöne an diesen Forschungsergebnissen für mich persönlich
ist, dass wir etwa 40% unseres Glücks selbst in der Hand haben.
Wir können in unserem Gehirn die strukturellen Voraussetzungen
für Glück schaffen und die Ausschüttung von Glücksbotenstoffen
ankurbeln – und zwar durch Optimismus und so genannte
Flow-Erlebnisse (in einer Tätigkeit voll und ganz aufgehen).
Stressabbau: Chronischer Stress und
unterdrückte Emotionen können den Körper belasten. Es ist
wichtig, täglich Zeit für Stressabbau einzuplanen, z.B. durch
Bewegung, Me-Time, Lesen oder Natur. Wer seine Gesundheit
priorisiert, findet täglich die nötigen 10 – 20 Minuten, um
Stress abzubauen.
Visualisierung nutzen: Sich das Schlimmste
vorzustellen, kann hilfreich sein, um sich auf schwierige
Situationen vorzubereiten und mentale Strategien zu entwickeln.
Vergleiche als Ansporn: Vergleiche mit anderen
können das Selbstvertrauen untergraben, besonders in den
sozialen Medien. Es ist jedoch möglich, Vergleiche als Ansporn
zu nutzen, um selbst besser zu werden und sich in die
gewünschte Richtung zu entwickeln. Der Fokus sollte auf dem
eigenen Wachstum liegen.
Präsenz im Hier und Jetzt: Die Magie der
Kindheit entstand durch die Präsenz im Hier und Jetzt.
Erwachsene sind oft in der Vergangenheit oder Zukunft gefangen,
was Lebensfreude und Genuss beeinträchtigt.
Emotionen verarbeiten: Es ist wichtig,
Emotionen zu verarbeiten und Stress zu regulieren, anstatt
Emotionen zu unterdrücken. Dies ist kein Zeichen von Schwäche,
sondern ein Zeichen langfristiger mentaler und emotionaler
Stärke. Das Verarbeiten von Emotionen und das Regulieren von
Stress tragen zur mentalen Gesundheit bei.
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Der Beitrag Dein Leben. Deine Reaktion. Deine Verantwortung.
erschien zuerst auf Heimsoeth Academy.
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