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  3. Mit mentaler Stärke zum Erfolg I Mentale Gesundheit I Mental Hacks I Leadership – Podcast mit Antje Heimsoeth Podcast

Episoden

14 Minuten
In dieser Podcast-Episode spreche ich darüber, was mentale Stärke wirklich bedeutet und wie man sie trainieren kann. Mentale Stärke bedeutet nicht das Fehlen von Angst oder Zweifeln, sondern die Fähigkeit, trotzdem handlungsfähig zu bleiben. Ich gebe praktische Tipps und Einblicke aus meiner Erfahrung als Mental Coach.

Key Takeaways

Mentale Stärke: Mentale Stärke bedeutet nicht, keine Angst zu haben, keine Zweifel zu kennen oder nie nervös zu sein. Es geht darum, trotz negativer Gedanken und Emotionen handlungsfähig zu bleiben und Entscheidungen zu treffen.

Gedanken sind keine Fakten: Eine zentrale Erkenntnis ist, dass Gedanken keine Fakten sind. Hilfreich ist die Frage, ob man mit 100%iger Sicherheit sagen kann, dass ein negativer Gedanke wahr ist (Byron Katie). Diese Frage schafft Abstand und verändert die Sicht auf die Situation.

Verantwortung übernehmen: Mental starke Menschen übernehmen Verantwortung für ihr Mindset, ihre Emotionen und Handlungen.

Umgang mit der Vergangenheit: Es ist wichtig, nicht in der Vergangenheit hängen zu bleiben. Die Vergangenheit kann man nicht ändern. Fehler sind passiert, aber man entscheidet, was man jetzt daraus macht. Man sollte die Opferrolle verlassen und der Gestalter des eigenen Lebens sein.

Fazit: Mentale Stärke heißt nicht, immer stark zu sein, sondern auch Schwäche zeigen und Hilfe holen zu dürfen. Es geht darum, mit Ambivalenzen umzugehen und sich schnell aus den Tälern des Lebens herauszubewegen.

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14 Minuten
In dieser Podcast-Folge teile ich sechs Erkenntnisse, die das Denken, Fühlen und Handeln verändern können.

Key Takeaways

Erfolge bewusst wahrnehmen: Die Übung, mindestens zehn Erfolge der letzten Zeit aufzuschreiben, fördert Selbstwert und Selbstvertrauen. Es zählen nicht nur große Erfolge, sondern auch kleine Fortschritte wie schwierige Anrufe oder Training trotz fehlender Motivation. Die Forschung zur Selbstaffirmation zeigt, dass die bewusste Beschäftigung mit positiven Aspekten des Selbst Gehirnregionen aktiviert, die mit Belohnung verbunden sind.

Bewusstheit als Grundlage: Ein Großteil des Denkens und Handelns läuft automatisiert ab. Gedanken tauchen auf. Bewertungen entstehen. Emotionen folgen. Reaktionen werden ausgelöst. Der entscheidende Moment entsteht dort, wo du ein Muster bemerkst. Bewusstheit verändert nicht automatisch das Verhalten, aber sie schafft die Voraussetzung, anders reagieren zu können.

Geben steigert Wohlbefinden: Geld für andere auszugeben oder etwas zu schenken, kann das eigene Wohlbefinden steigern. Studien zum prosozialen Ausgeben zeigen, dass Menschen unter bestimmten Bedingungen glücklicher sind, wenn sie Geld für andere verwenden. Der Mechanismus liegt im Geben selbst, in Verbundenheit, Bedeutung und dem Erleben, etwas Positives getan zu haben.

Nervosität umdeuten: Körperliche Aktivierung wie Herzrasen oder schwitzende Hände wird oft als Nervosität interpretiert, aber sie bedeutet nicht automatisch, dass etwas schief geht. Studien zeigen, dass es hilfreich sein kann, Nervosität als Aufregung oder Energie umzudeuten. Die Art, wie man einen Zustand benennt, beeinflusst den Umgang damit.

Wiederholung und Glaubwürdigkeit: Wiederholte Gedanken hinterlassen Spuren im Gehirn, aber nicht alles, was man oft genug denkt, wird automatisch wahr. Der Illusory Truth Effect zeigt, dass Aussagen, die man mehrfach hört, glaubwürdiger erscheinen. Deshalb sollte man sich auf realistische und handlungsfähige Gedanken konzentrieren, statt sich mit negativen Selbstgesprächen zu blockieren.

Innere Bilder als Training: Sportlerinnen und Sportler nutzen Visualisierung. Ein Golfer stellt sich seinen Schlag vor. Eine Skifahrerin fährt die Strecke mental ab. Ein Fußballer sieht eine Spielsituation wie einen Elfmeter vor seinem inneren Auge. Eine Reiterin geht ihren Parcours gedanklich durch. Vorstellung und tatsächliche Bewegung nutzen teilweise ähnliche neuronale Prozesse. Und genau deshalb kann mentales Vorstellungstraining wertvoll sein. Aktuelle Forschung zeigt, dass Imagery Practice die (sportliche) Leistung verbessern kann.

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13 Minuten
In diesem Podcast-Impuls teile ich die Idee ihres Kollegen, der sein Handballteam bei einem Turnier in Mexiko bewusst in einem Airbnb statt in einem Hotel untergebracht hatte. Ich verbinde dies mit Beispielen aus dem Spitzensport und meinen eigenen Erfahrungen als Seminarleiterin, um zu zeigen, wie gemeinsame Unterkünfte und informelle Begegnungen den Teamgeist stärken.

Key Takeaways

Airbnb statt Hotel: Ein Kollege hat sein Handballteam bei den nordamerikanischen Meisterschaften in Mexiko in einem Airbnb untergebracht, statt in einem Hotel. Im Hotel ziehen sich Teammitglieder nach dem Training schnell in ihre Zimmer zurück, während in einer gemeinsamen Wohnung Begegnungen entstehen, die das Teamgefühl stärken.

Beispiel DFB 2014: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft lebte 2014 im Campo Bahia in Brasilien in kleineren Wohngruppen, nicht in abgeschotteten Hotelzimmern. Der DFB schrieb, dass diese Form des Zusammenlebens ein Miteinander erforderte und einen besonderen Teamgeist förderte, inklusive gemeinsamer Schafkopf- und Skatrunden am Abend.

Teamkultur entsteht nebenbei: Teamkultur entsteht nicht nur auf dem Trainingsplatz, sondern beim gemeinsamen Essen, Gesprächen am Abend, Spielen und Lachen – in Momenten ohne Traineransprache und Leistungsdruck. Diese scheinbar nebensächlichen Situationen stärken Beziehungen und lassen Vertrauen entstehen, wodurch aus einzelnen Sportlern – und auch Mitarbeitenden in Unternehmen – ein Team wird.

Abgelegene Fortbildung: Eine Fortbildung in einem abgelegenen Schloss im hohen Norden führte dazu, dass die Teilnehmer abends zusammen saßen und Gespräche abseits des Seminarthemas führten. Im Gegensatz dazu verschwinden bei Seminaren in Städten wie Zürich oder München viele Teilnehmer direkt nach dem Seminar, sodass nur wenig bis kein Austausch unter den Teilnehmenden stattfindet.

Bewusste Umfeldgestaltung: Veranstalter sollten auf die bewusste Gestaltung des Umfelds achten, da ein Umfeld Nähe ermöglichen oder verhindern kann. Es gibt spezialisierte Seminarhotels, die auf solche Aspekte achten, und es ist wichtig, dass sich nicht alle nach dem offiziellen Programm sofort zurückziehen.

Führungsteams stärken: Führungsteams brauchen mehr als Aufgabenverteilung, Ziele und Meetings – sie brauchen Gelegenheiten, sich als Menschen kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen. Bei Führungskräftetagungen, Kick-Offs oder Teamreisen lohnt sich der Blick über das klassische Tagungshotel hinaus, denn wichtige Teamentwicklung entsteht oft beim gemeinsamen Frühstück.

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13 Minuten
In dieser Podcastfolge spreche ich über Anzeichen mentaler Stärke.

Key Takeaways

Unangenehme Emotionen aushalten: Mentale Stärke zeigt sich darin, unangenehme Gefühle wie Angst oder Panik auszuhalten, ohne sofort flüchten oder sich ablenken zu wollen.

Versprechen einhalten: Ein weiteres Zeichen ist, dass man Versprechen, die man sich selbst gibt, auch dann einhält, wenn niemand davon weiß. Wenn keine äußere Kontrolle besteht, neigt man schnell dazu, Ausreden zu finden. Mentale Stärke bedeutet, diszipliniert zu handeln, auch wenn es niemand beobachtet.

Schlechte Momente begrenzen: Mentale Stärke beinhaltet, dass ein schlechter Moment oder ein schlechter Vormittag nicht den gesamten Tag ruiniert. Ich betone dies im Kontext des Spitzensports, wo es wichtig ist, sich nach Rückschlägen schnell wieder zu fokussieren. Man sollte eine Strategie haben, um aus einer negativen Stimmung herauszukommen.

Mit Ablehnung umgehen: Man kann damit umgehen, dass andere einen nicht mögen, ohne sich zu verändern. Ablehnung kann auch daher rühren, dass andere etwas in uns sehen, das sie selbst anstreben, aber noch nicht erreicht haben.

Handeln trotz fehlender Lust: Mentale Stärke bedeutet, das zu tun, was wichtig ist, auch wenn man keine Lust hat. Spitzensportler müssen oft trainieren, wenn sie keine Motivation haben. Kurz gesagt: Motivation ist optional, Handeln sollte selbstverständlich sein.

Drehtür-Metapher: Die Drehtür-Metapher veranschaulicht, dass man manchmal einen Schritt zurücktreten muss, bevor man reagiert oder Entscheidungen trifft. Wenn man gegen die Drehtür drückt, stoppt sie; erst wenn man einen Schritt zurücktritt, läuft sie wieder.

Gedanken nicht glauben: Man muss nicht auf jeden Gedanken reagieren, der durch den Kopf geht. Gedanken wie ‚Ich schaffe das nicht‘ sind keine Fakten. Die Frage von Byron Katie hilft: ‚Kann ich mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass der Gedanke wahr ist?‘ Oft ist die Antwort nein, was zeigt, dass man Gedanken nicht überbewerten sollte.

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FAQ: Mentale Stärke – 7 Anzeichen, an denen du sie erkennst

Woran erkenne ich, dass ich mental stark bin?

Mentale Stärke zeigt sich besonders in schwierigen Situationen. Du kannst unangenehme Emotionen aushalten, hältst Versprechen an dich selbst ein und lässt dich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen. Du handelst auch dann, wenn dir die Motivation fehlt, und lässt dich nicht von jedem negativen Gedanken beeinflussen.

Bedeutet mentale Stärke, keine Angst zu haben?

Nein. Mentale Stärke bedeutet nicht, dass du niemals Angst, Panik oder andere unangenehme Gefühle erlebst. Entscheidend ist, dass du diese Emotionen aushalten kannst, ohne sofort flüchten oder dich ablenken zu wollen. Du lernst, auch in schwierigen emotionalen Situationen handlungsfähig zu bleiben.

Warum ist es wichtig, Versprechen an mich selbst einzuhalten?

Mentale Stärke zeigt sich besonders dann, wenn niemand zuschaut. Wenn du deine eigenen Versprechen einhältst, auch ohne äußere Kontrolle, beweist du dir selbst, dass du dich auf dich verlassen kannst. Statt Ausreden zu suchen, handelst du diszipliniert und übernimmst Verantwortung für deine Ziele.

Wie verhindere ich, dass ein schlechter Moment meinen ganzen Tag ruiniert?

Ein schlechter Moment muss nicht zu einem schlechten Tag werden. Gerade im Spitzensport ist es entscheidend, sich nach einem Fehler oder Rückschlag möglichst schnell wieder auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren. Entwickle eine persönliche Strategie, um negative Gedanken zu unterbrechen, Abstand zu gewinnen und deinen Fokus wieder nach vorne zu richten.

Wie gehen mental starke Menschen mit Ablehnung um?

Mentale Stärke bedeutet, akzeptieren zu können, dass dich nicht jeder Mensch mögen muss. Du musst dich nicht verändern, nur um anderen zu gefallen. Bleibe dir selbst treu und mache deinen Selbstwert nicht davon abhängig, was andere über dich denken.

Was kann ich tun, wenn mir die Motivation fehlt?

Warte nicht darauf, dass du motiviert bist. Mentale Stärke bedeutet, wichtige Dinge auch dann zu tun, wenn du gerade keine Lust darauf hast. Spitzensportler trainieren nicht nur an Tagen, an denen sie voller Begeisterung sind. Sie handeln diszipliniert und orientieren sich an ihren Zielen.

Warum sollte ich nicht alles glauben, was ich denke?

Nicht jeder Gedanke entspricht der Realität. Gedanken wie „Ich schaffe das nicht“ oder „Ich bin nicht gut genug“ sind keine Fakten. Hinterfrage deshalb deine Gedanken, anstatt sie ungeprüft zu übernehmen. Eine hilfreiche Frage von Byron Katie lautet: „Kann ich mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass dieser Gedanke wahr ist?“

Du musst nicht auf jeden Gedanken reagieren, der durch deinen Kopf geht. Lerne, negative Gedanken zu erkennen, zu hinterfragen und deinen Fokus bewusst auf unterstützende Gedanken zu richten.

Der Beitrag 7 Anzeichen dafür, dass du mental stark bist. erschien zuerst auf Heimsoeth Academy.
10 Minuten
Ich thematisiere in dieser Podcastepisode den inneren Kritiker – die schwierigste Person, die man führen muss. Ich erkläre, wie der Drunken monkey die mentale und körperliche Gesundheit beeinträchtigen kann, und biete mentale Strategien an, um diesen zu kontrollieren. Ziel ist es, Führungskräften und anderen zu helfen, diese innere Stimme zu steuern, um bessere Entscheidungen zu treffen und persönliches Wachstum zu fördern.

Key Takeaways

Den inneren Kritiker überwinden: Der innere Kritiker ist eine Denkgewohnheit, die sich verändern lässt. Gedanken sind keine Fakten. Man sollte sie von Tatsachen trennen, z.B. durch die Frage von Byron Katie: ‚Kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen, dass dieser Gedanke wahr ist?‘ Ein Blick auf den Lebenslauf kann zeigen, dass man qualifiziert ist.

Feedback als Hilfe zum Wachstum: Betrachte Feedback als Hilfe zum Wachsen, nicht als Urteil über die eigene Person. Feedback blockiert nicht, sondern fördert die Entwicklung. Zudem sollte man sich fragen, was die innere Stimme in zehn Jahren kosten wird – etwa eine Gehaltserhöhung oder eine Karrierechance.

Gegenbeweise suchen: Schreibe die Aussage des inneren Kritikers auf und hinterfrage sie. Suche Gegenbeweise und formuliere einen unterstützenden Gedanken, den du auf Post-its an Orten wie dem Bildschirm oder Kühlschrank platzierst. Diese Stimme wird sich immer wieder melden, sollte aber nicht das letzte Wort haben.

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Der Beitrag Der lauteste Kritiker bist oft du selbst erschien zuerst auf Heimsoeth Academy.
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Über diesen Podcast

Antje Heimsoeth, „Deutschlands renommierteste Motivationstrainerin“ (FOCUS), Mental Coach, „Vortragsrednerin des Jahres 2014“ und 2021
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