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Beschreibung
vor 2 Monaten
Lea und Oliver treffen sich in Indien, in Varanasi — einer der
ältesten Städte der Welt, laut, bunt, chaotisch und spirituell
zugleich. Sie reden über ihre ersten Eindrücke der Stadt, über
das Essen (inklusive Maggi als universelles Grundnahrungsmittel
auf indischen Speisekarten), und über einen Abend, der sich
festgesetzt hat: ein Besuch am Manikarnika Ghat, dem heiligen
Verbrennungsplatz am Ganges.
Dort, wo täglich rund 250 Leichname verbrannt werden, werden die
beiden mit einem grundlegend anderen Umgang mit dem Tod
konfrontiert — öffentlich, rituell, direkt. Sie erklären den
Ablauf der hinduistischen Bestattungsrituale, das Konzept von
Moksha (der Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburt) und was
das über Gesellschaft, Kastensystem und westliche Verdrängung des
Todes aussagt.
Am Ende eine klare Reiseempfehlung — aber mit dem Hinweis:
Varanasi ist Indien pur, aber nicht ganz Indien. Wer nur diese
Stadt sieht, verpasst die enormen Kontraste des Landes.
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