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Beschreibung
vor 1 Monat
Lea (das GenZ Baby) ist in der Hightech City Hyderabad und ich,
Oliver (der Boomer), bin in Südafrika.
Wir sprechen Fleischkonsum in Afrika und die pflanzliche Küche
auf Sri Lanka, der Ort, wo Lea zuletzt war.
Ernährung ist oft Identitätspolitik. Der “default” in Sri Lanka
und Indien ist vegetarisch. Fleisch ist da eher die Beilage. Das
hat auch religiöse Gründe, denn der Buddhismus vertritt die Idee
der Gewaltlosigkeit, Ahinsa. Leben darf nicht beendet werden.
Fleisch ist daher schlechtes Karma. Im Hinduismus ist
Fleischverzicht auch eine Frage des Reinheitsgebots und der
Verehrung von Gottheiten. Auch Ayurveda verzichtet auf Fleisch.
Lea als langjährige Veganerin plädiert dafür, dass wir
schleunigst weg vom Fleisch kommen müssen. Weil wir es
übertrieben haben und es aus Klimasicht unverantwortlich ist.
Als Boomer komme ich aus der Bewertung von Fleisch als Zeichen
von Wohlstand. Der Sonntagsbraten zeigt in der Nachkriegszeit:
Wir habe es geschafft. Doch nun isst man mit schlechtem Gewissen.
"Man müsste doch weniger Fleisch essen." Die Gesellschaft ändert
sich nicht schnell, alles braucht Zeit. Ich rege eine Abkehr über
den Weg des “Hin zu” an: Hin zu gesunderer Ernährung und deshalb
weniger Fleischkonsum.
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