USA verzocken sich im Iran-Krieg | Von Jochen Mitschka

USA verzocken sich im Iran-Krieg | Von Jochen Mitschka

vor 1 Woche
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vor 1 Woche

Warum der Angriffskrieg gegen den Iran schief
ging


Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.


Der Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran ist am 2.
April seinem 34. Tag (viele sagen fälschlicherweise 33. Tag), und
mancher reibt sich verwundert die Augen, und fragt sich, warum
nicht die allmächtige US-Militärmacht in der Lage war, den
geplanten "Blitzkrieg" trotz der Ermordung des größten Teils der
Regierung, nicht schnell zu gewinnen. Hier kommt die Antwort.


Alles begann mit dem Plan des unheimlichen Geheimdienstes Mossad,
der ein Vorgehen vorschlug, welches allerdings gravierende Fehler
enthielt. Es gibt Vermutungen, dass der Mossad oder Netanjahu
sehr wohl diese Fehler kannte, aber unbedingt diesen Krieg
wollten, und deshalb die Fehler nicht benannten. Also ähnlich wie
bei einem Unternehmen die Geschichte mit den Businessplänen, oder
bei Pandemien die mysteriösen Modellrechnungen, oder bei den
Vorgängen um den 7. Oktober 2023.


Ob es ein bewusster oder unbewusster Irrtum war, jedenfalls hatte
dieser den US-Präsidenten Donald Trump dazu verführt, einen Krieg
zu beginnen, den er unmöglich gewinnen konnte, stattdessen die
Ölpreise explodieren ließ und Putin zum Lächeln brachte. Auch
hier ist man nicht sicher, ob die Analysten im Weißen Haus sich
nicht doch über diese Folgen im Klaren waren, denn letztlich
profitieren die US-Ölgesellschaften auch von steigenden
Ölpreisen. Ganz besonders die Frackingindustrie.


Der Plan


Das streng geheime Dossier, das Mossad-Direktor David Barnea an
die USA vorlegte, das dann aber gar nicht mehr so geheim blieb,
als US-Medien daraus berichteten, enthielt folgende Meilensteine:
Nachdem der Mossad und die CIA einen Aufstand im Iran
angezettelt hatten, und dabei zahlreiche Menschen töteten, sollte
ein Netzwerk gefälschter „iranischer NGOs“ im Westen die Geschichte
verbreiten, der Iran habe 30.000 oder mehr friedliche Demonstranten
massakriert. Diese Geschichte sollte die Zustimmung des Westens zu
einem Krieg gegen den Iran erzwingen. Also eine neue Brutkastenlüge
sollte die Bereitschaft für den Krieg in der westlichen
Gesellschaft erzeugen. Natürlich gilt dies im Westen als "nicht
verifiziert", weil nicht von "seriösen Quellen" bestätigt.Dann
sollten die USA Verhandlungen mit den Iranern führen, und so tun,
als ob sie eine friedliche Beilegung der Differenzen wünschten. Was
aber nie geplant war. Weshalb auch Meilenstein 3 begann, als zu
viele Zugeständnisse von den Iranern bekannt wurden, verbreitet
durch den Vermittler aus dem Oman (und etwas später durch einen
diplomatischen Beobachter aus Großbritannien).Abgelenkt durch die
Verhandlungen und Aussagen Trumps "auf gutem Weg" sollten die
US-amerikanischen und israelischen Luftstreitkräfte einen
Überraschungs-Angriff starten, der die gesamte iranische Regierung
ausschalten und alle Machtpositionen – einschließlich der
Friedensverhandler – beseitigte. Dann war der Weg frei für durch
CIA und Mossad unterstützte Extremisten, die Gewalt im Staat zu
übernehmen. Ohne Verhandler war Krieg dann nur die logische
Folge.Radikale Oppositionelle im Iran, die vom Mossad, der CIA und
der NED gefördert wurden, sollten dann die Kontrolle über das Land
übernehmen und den US-Marionettenführer Reza Pahlavi als
Stellvertreter Washingtons und Tel Avivs einsetzen.




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