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vor 2 Monaten
*Sebastian Fitzek und Frank Schmolke: "Der
Augenjäger" Der Autor Sebastian Fitzek hat etwas
geschafft, was im deutschen Literaturbetrieb eine Ausnahme ist: Er
ist eine Marke geworden. Seine Thriller stehen immer auf den
Bestseller-Listen und um sie herum ist in den vergangene 20 Jahren
ein regelrechtes Fitzek-Universum entstanden: Es gibt neben
Lesungen und stundenlangen Signierterminen auch Live-Shows zu
seinen Büchern, Hörbücher, Spiele mit dem Label Fitzek – und seit
einiger Zeit auch Comics älterer Bücher. 2021 erschien "Der
Augensammler" – jetzt neu: "Der Augenjäger". Das kann man als
Ausverkauf und Kommerz kritisieren. Unser Rezensent Ben Hänchen
findet aber: Diese Comic-Adaptionen sind mehr als ein Abklatsch
erfolgreicher Thriller-Bücher. *R. C. Sherriff: "Vor uns
die Zeit"Er war Autor, Drehbuchautor und
Versicherungsbeamter, dieser R. C. Sherriff, der schon 1975
gestorben ist und gerade wiederentdeckt wird. Rainer Moritz hat
seinen Roman "Vor uns die Zeit" aus dem Englischen übersetzt und
lädt ein, den Schriftsteller zu entdecken. *Matthias
Nawrat: "Das glückliche Schicksal"Ende Februar wurde
der Schriftsteller mit dem Berliner Literaturpreis für sein
bisheriges Werk ausgezeichnet. Die Jury hob besonders hervor, dass
Nawrat in seinen Romanen, Essays und Gedichten den europäischen
Raum erkunde "wie ein Archäologe, der behutsam die historischen
Sedimentschichten abträgt" und lobte die "poetische Strahlkraft"
seiner Sprache. Maren Ahring hat den aktuellen Roman gelesen und
mit dem Autor darüber gesprochen. *Andreas Lehmann:
"Kummerflimmern" Nach den beiden Kurzromanen "Über
Tage" (2018) und "Schwarz auf Weiß" (2021) sowie der Erzählsammlung
"Lebenszeichen" von 2023 hat der in Leipzig lebende Schriftsteller
Andreas Lehmann nun einen weiteren Band mit Kurzgeschichten
vorgelegt. Sie handeln von jenen Kippmomenten, in denen seinen
Figuren das eben noch Vertraute plötzlich fremd erscheint - und
bescheren Ihnen oftmals schmerzvolle Momente der Erkenntnis. Peter
Henning hat die Geschichten gelesen und stellt sie vor.
*Michael Wildenhain: "Das Ende vom Lied" Der
Autor wurde 1958 in Berlin geboren und war mehrere Jahre in der
Hausbesetzerszene aktiv. In seinen Romanen, die er selbst als
politische Lehrstücke in der Tradition von Brecht sieht, hat er die
Autonomen-Szene und den Linksextremismus nacherlebbar gemacht. Sein
neuer Roman "Das Ende vom Lied" bildet den Auftakt einer Trilogie,
in der Wildenhain unterschiedliche Milieus der Stadt von den 60er
bis zu den 80er Jahren in den Blick nehmen will. Holger Heimann hat
"Das Ende vom Lied" gelesen und mit dem Autor gesprochen.
*Ben Lerner: "Transkrition"Er gehört zu den
ambitioniertesten Stimmen der neuen amerikanischen Literatur. Seine
Gedichte und Prosatexte haben das Beschwören des vermeintlich
Authentischen, Gefühlsechten hinter sich gelassen - und Verweisen
auf die spielerischen, medienkritischen und zugleich von Internet
und Smartphonegebrauch gefütterten Formen neuerer Literatur. So
auch sein neuer Roman, für uns gelesen von Jörg Schieke.
Augenjäger" Der Autor Sebastian Fitzek hat etwas
geschafft, was im deutschen Literaturbetrieb eine Ausnahme ist: Er
ist eine Marke geworden. Seine Thriller stehen immer auf den
Bestseller-Listen und um sie herum ist in den vergangene 20 Jahren
ein regelrechtes Fitzek-Universum entstanden: Es gibt neben
Lesungen und stundenlangen Signierterminen auch Live-Shows zu
seinen Büchern, Hörbücher, Spiele mit dem Label Fitzek – und seit
einiger Zeit auch Comics älterer Bücher. 2021 erschien "Der
Augensammler" – jetzt neu: "Der Augenjäger". Das kann man als
Ausverkauf und Kommerz kritisieren. Unser Rezensent Ben Hänchen
findet aber: Diese Comic-Adaptionen sind mehr als ein Abklatsch
erfolgreicher Thriller-Bücher. *R. C. Sherriff: "Vor uns
die Zeit"Er war Autor, Drehbuchautor und
Versicherungsbeamter, dieser R. C. Sherriff, der schon 1975
gestorben ist und gerade wiederentdeckt wird. Rainer Moritz hat
seinen Roman "Vor uns die Zeit" aus dem Englischen übersetzt und
lädt ein, den Schriftsteller zu entdecken. *Matthias
Nawrat: "Das glückliche Schicksal"Ende Februar wurde
der Schriftsteller mit dem Berliner Literaturpreis für sein
bisheriges Werk ausgezeichnet. Die Jury hob besonders hervor, dass
Nawrat in seinen Romanen, Essays und Gedichten den europäischen
Raum erkunde "wie ein Archäologe, der behutsam die historischen
Sedimentschichten abträgt" und lobte die "poetische Strahlkraft"
seiner Sprache. Maren Ahring hat den aktuellen Roman gelesen und
mit dem Autor darüber gesprochen. *Andreas Lehmann:
"Kummerflimmern" Nach den beiden Kurzromanen "Über
Tage" (2018) und "Schwarz auf Weiß" (2021) sowie der Erzählsammlung
"Lebenszeichen" von 2023 hat der in Leipzig lebende Schriftsteller
Andreas Lehmann nun einen weiteren Band mit Kurzgeschichten
vorgelegt. Sie handeln von jenen Kippmomenten, in denen seinen
Figuren das eben noch Vertraute plötzlich fremd erscheint - und
bescheren Ihnen oftmals schmerzvolle Momente der Erkenntnis. Peter
Henning hat die Geschichten gelesen und stellt sie vor.
*Michael Wildenhain: "Das Ende vom Lied" Der
Autor wurde 1958 in Berlin geboren und war mehrere Jahre in der
Hausbesetzerszene aktiv. In seinen Romanen, die er selbst als
politische Lehrstücke in der Tradition von Brecht sieht, hat er die
Autonomen-Szene und den Linksextremismus nacherlebbar gemacht. Sein
neuer Roman "Das Ende vom Lied" bildet den Auftakt einer Trilogie,
in der Wildenhain unterschiedliche Milieus der Stadt von den 60er
bis zu den 80er Jahren in den Blick nehmen will. Holger Heimann hat
"Das Ende vom Lied" gelesen und mit dem Autor gesprochen.
*Ben Lerner: "Transkrition"Er gehört zu den
ambitioniertesten Stimmen der neuen amerikanischen Literatur. Seine
Gedichte und Prosatexte haben das Beschwören des vermeintlich
Authentischen, Gefühlsechten hinter sich gelassen - und Verweisen
auf die spielerischen, medienkritischen und zugleich von Internet
und Smartphonegebrauch gefütterten Formen neuerer Literatur. So
auch sein neuer Roman, für uns gelesen von Jörg Schieke.
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