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Beschreibung
vor 3 Monaten
„Via Regia - jüdisch - unterwegs“ heißt es im Themenjahr „TACHELES.
Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ in einer Kooperation der
Leipziger Notenspur e.V. mit dem Sechsstädtebundfestival e.V.“.
Felix Papenhagen, ausgebildeter Zimmermann, studierter
Kulturwissenschaftler und promovierter Judentumsforscher ist
Verantwortlicher für die Jüdische Projektfamilie beim Notenspur
Leipzig e.V. Die Veranstaltungsreihe „Via Regia - jüdisch -
unterwegs“ lädt zu 38 Konzerten, Lesungen, Fahrradtouren und
musikalischen Wanderungen entlang der historischen Handelsstraße
zwischen Görlitz und Leipzig ein. Zu den Höhepunkten gehören der
Schneeblumen-Gedenkweg zwischen Leipzig und Meißen, sowie das
Konzert „Gershwin & Weill - eine transatlantische Begegnung“ in
Kamenz. Der Schneeblumen-Gedenkweg erinnert, daß nach der Befreiung
des KZ Buchenwald am 11. April 1945 in der Nacht des 13. April 1945
an die 1500 Zwangsarbeiterinnen, jüdische Ungarinnen und
französische politische Gefangene vom KZ Buchenwald-Außenlager
Wolfswinkel/ Markkleeberg durch die verdunkelten Straßen Leipzigs
getrieben wurden. Viele der Frauen überlebten den Marsch in der
eisigen Nacht, der sie nach Theresienstadt bringen sollte, nicht.
Für andere war es ein entbehrungsreicher Weg in ein neues
Leben.
In Rostock wurde Felix Papenhagen 1980 geboren. Nach dem Abitur
absolvierte er von 1999 bis 2000 in Haifa/ Israel seinen
Zivildienst. Danach ließ sich Felix Papenhagen in Frankreich als
Zimmermann ausbilden und war in diesem Beruf tätig. Ab April 2004
studierte er in Freiburg im Breisgau Judaistik und Europäische
Ethnologie. Von 2010 bis 2014 hatte er ein Stipendium der Deutschen
Forschungsgemeinschaft an der Universität Leipzig im Rahmen eines
Graduiertenkollegs inne. 2014 promovierte Felix Papenhagen an der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit der Arbeit „Wem
gehört der Schrank mit heiligen Büchern? Jüdische Religion im
Kontext israelischer Popularmusik.“ 2015 bis 2017 war Felix
Papenhagen Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Maimonides Centre for
Advanced Studies - Jewish Scepticism an der Universität Hamburg.
2018 bis 2019 wirkte er als Projektmanager bei der Aufbauwerk
Region Leipzig GmbH und von 2019 bis 2021 als Assistent für
Qualitätsentwicklung Grund- und Musikschulen der Rahn Education in
Leipzig. 2021 bis 2023 arbeitete Felix Papenhagen als Referent im
Schulmanagement-Bereich der Dr. P. Rahn & Partner Schulen in
freier Trägerschaft Gemeinnützige Schulgesellschaft GmbH. Seit Mai
2023 ist er Mitarbeiter des Notenspur Leipzig e.V. Seit 30 Jahren
spielt Felix Papenhagen Geige und Gitarre und sang im Rostocker
Choralchor. Moderation Thomas Bille
Redaktion: Angelika Zapf
Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ in einer Kooperation der
Leipziger Notenspur e.V. mit dem Sechsstädtebundfestival e.V.“.
Felix Papenhagen, ausgebildeter Zimmermann, studierter
Kulturwissenschaftler und promovierter Judentumsforscher ist
Verantwortlicher für die Jüdische Projektfamilie beim Notenspur
Leipzig e.V. Die Veranstaltungsreihe „Via Regia - jüdisch -
unterwegs“ lädt zu 38 Konzerten, Lesungen, Fahrradtouren und
musikalischen Wanderungen entlang der historischen Handelsstraße
zwischen Görlitz und Leipzig ein. Zu den Höhepunkten gehören der
Schneeblumen-Gedenkweg zwischen Leipzig und Meißen, sowie das
Konzert „Gershwin & Weill - eine transatlantische Begegnung“ in
Kamenz. Der Schneeblumen-Gedenkweg erinnert, daß nach der Befreiung
des KZ Buchenwald am 11. April 1945 in der Nacht des 13. April 1945
an die 1500 Zwangsarbeiterinnen, jüdische Ungarinnen und
französische politische Gefangene vom KZ Buchenwald-Außenlager
Wolfswinkel/ Markkleeberg durch die verdunkelten Straßen Leipzigs
getrieben wurden. Viele der Frauen überlebten den Marsch in der
eisigen Nacht, der sie nach Theresienstadt bringen sollte, nicht.
Für andere war es ein entbehrungsreicher Weg in ein neues
Leben.
In Rostock wurde Felix Papenhagen 1980 geboren. Nach dem Abitur
absolvierte er von 1999 bis 2000 in Haifa/ Israel seinen
Zivildienst. Danach ließ sich Felix Papenhagen in Frankreich als
Zimmermann ausbilden und war in diesem Beruf tätig. Ab April 2004
studierte er in Freiburg im Breisgau Judaistik und Europäische
Ethnologie. Von 2010 bis 2014 hatte er ein Stipendium der Deutschen
Forschungsgemeinschaft an der Universität Leipzig im Rahmen eines
Graduiertenkollegs inne. 2014 promovierte Felix Papenhagen an der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit der Arbeit „Wem
gehört der Schrank mit heiligen Büchern? Jüdische Religion im
Kontext israelischer Popularmusik.“ 2015 bis 2017 war Felix
Papenhagen Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Maimonides Centre for
Advanced Studies - Jewish Scepticism an der Universität Hamburg.
2018 bis 2019 wirkte er als Projektmanager bei der Aufbauwerk
Region Leipzig GmbH und von 2019 bis 2021 als Assistent für
Qualitätsentwicklung Grund- und Musikschulen der Rahn Education in
Leipzig. 2021 bis 2023 arbeitete Felix Papenhagen als Referent im
Schulmanagement-Bereich der Dr. P. Rahn & Partner Schulen in
freier Trägerschaft Gemeinnützige Schulgesellschaft GmbH. Seit Mai
2023 ist er Mitarbeiter des Notenspur Leipzig e.V. Seit 30 Jahren
spielt Felix Papenhagen Geige und Gitarre und sang im Rostocker
Choralchor. Moderation Thomas Bille
Redaktion: Angelika Zapf
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