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Beschreibung
vor 2 Wochen
Ein Erzählband von Balzac öffnete dem 16jährigen Dimitré Dinev im
Bulgarien der 1980er Jahre die Augen für Literatur und für die
große Freiheit, die sie vermitteln kann. Auf die Flucht in
fantastische Welten folgte 1990 die reale Flucht über die grüne
Grenze. Und dennoch verfolge ihn das Schiwkow-Regime bis heute,
sagt Dinev, der im Roman „Zeit der Mutigen“ (Verlag Kein &
Aber) u.a. über Konzentrationslager und niedergeschlagene
Aufstände erzählt.
13 Jahre lang hat er ihn – zunächst handschriftlich – verfasst,
sich in dutzende Figuren über ein ganzes Jahrhundert
hineinversetzt, während er zugleich als Familienvater zwei
Töchter beim Heranwachsen begleitete. Wie er die beiden Welten
verband und trennte und welche Konsequenzen er durch die
Übersetzung des Romans ins Bulgarische zu befürchten hat, erzählt
der Schriftsteller im Gespräch mit Judith Hoffmann.
Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 6. April 2026.
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