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Beschreibung
vor 3 Wochen
# Karrierefaktor Sex am Arbeitsplatz: Warum Schweigen krank macht
und Werte Gesundheit schützen Sie gehen morgens mit einem mulmigen
Gefühl zur Arbeit, halten den ganzen Tag innerlich die Luft an und
sind abends so erschöpft, dass Schlaf zur Lotterie wird. Viele
suchen die Ursache bei Workload, Projektdruck, Meetings. Ein
häufiger Auslöser bleibt dagegen unsichtbar, weil niemand darüber
sprechen will: Gefühle, Nähe, Verliebtheit, Affären, Trennungen im
Job. Genau dieses Schweigen kann zum Gesundheitsrisiko werden.
Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin **Nancy Hanisch**
bringt es auf den Punkt: Wenn Beziehungen am Arbeitsplatz
tabuisiert werden, entstehen Spekulation, Ausgrenzung und
Dauerstress. Und Dauerstress ist der direkte Weg in Fehlzeiten,
Burnout und Depression. ## Berufsverkehr am Arbeitsplatz: Gefühle
sind da, ob geplant oder nicht (Karrierefaktor Sex) Viele
Unternehmen behandeln Liebe und Sexualität im Arbeitskontext wie
ein Randthema. Dabei ist es für die meisten Teams Alltag, weil
Arbeit der Ort ist, an dem wir Zeit teilen, Druck erleben und Nähe
entsteht. Hier ist der Kernmechanismus: Wer viel Zeit miteinander
verbringt, teilt Eindrücke, Herausforderungen und Stress. Das
verbindet. Dazu kommt, dass digitale Kommunikation die Grenze
zwischen Büro und Privatleben verwischt. > "Die
wahrscheinlichste Variante ist relativ kurz erklärt, nämlich dort
wo ich am meisten Zeit mit jemandem verbringe." (Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin) Warum das gerade
jetzt relevanter wird: Arbeitsbeziehungen sind längst nicht mehr
nur „Kollegin am Schreibtisch nebenan“. Es sind Netzwerk-Events,
Dienstreisen, Jubiläen, Projektphasen, Chats am Abend. Nancy
beschreibt diesen erweiterten Arbeitsraum sehr konkret: > "Das
ist nicht immer nur die direkte Kollegin oder der direkte Kollege
am Schreibtisch nebenan, sondern damit ist natürlich auch gemeint,
wen treffe ich bei Netzwerktreffen." (Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin) Und dann passiert
etwas, das viele unterschätzen: Kolleginnen und Kollegen wirken
emotional näher als Menschen zu Hause, weil man sich nicht erst
„updaten“ muss. Man war ja im selben Kontext, hat dieselben
Insider, dieselben Spannungen, dieselben kleinen Momente. >
"Kolleginnen und Kollegen erscheinen uns oft viel näher, weil wir
diese Erklärung da nicht zusätzlich brauchen." (Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin) **Was das mit
Gesundheit zu tun hat:** Nähe am Arbeitsplatz ist nicht automatisch
problematisch. Problematisch wird es, wenn sie in einer Umgebung
stattfindet, die keine Sprache, keine Regeln und keine Haltung
dafür hat. ## Warnsignale: Wenn Verliebtheit, Angst und Flurfunk zu
chronischem Stress werden Die entscheidende Frage ist nicht, ob
Beziehungen im Job entstehen. Sie entstehen. Die Frage ist, wie das
Umfeld reagiert, wenn Gefühle sichtbar werden oder wenn jemand
versucht, sie zu verstecken. Nancy verknüpft das Thema direkt mit
einem der größten Kostentreiber im Gesundheitskontext: psychische
Belastungen und Fehlzeiten. Der Weg dorthin beginnt oft nicht mit
„zu viel Arbeit“, sondern mit **Daueranspannung**, weil Menschen
Angst haben, dass Gefühle Konsequenzen haben. > "Was ist denn
wenn am Anfang von einer Burnout Diagnose, von einer Depression
oder ähnlichem, da vielleicht ein Verliebtheitsstand oder Gefühle
für jemand anderen und wir hatten aber keine Möglichkeit uns
mitzuteilen." (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin und
Organisationspsychologin) Hier ist die Sache: Kurzfristiger Stress
kann aktivieren. Gefährlich wird es, wenn keine Regeneration mehr
kommt. Nancy beschreibt genau diese Chronifizierung: > "Diese
kurze Dauer [wird] nicht mehr von einer Regenerationsphase abgelöst
und dann, ja wir sagen chronifiziert." (Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin) Und wie fühlt sich
das im Alltag an? ... Hört rein in die Folge
und Werte Gesundheit schützen Sie gehen morgens mit einem mulmigen
Gefühl zur Arbeit, halten den ganzen Tag innerlich die Luft an und
sind abends so erschöpft, dass Schlaf zur Lotterie wird. Viele
suchen die Ursache bei Workload, Projektdruck, Meetings. Ein
häufiger Auslöser bleibt dagegen unsichtbar, weil niemand darüber
sprechen will: Gefühle, Nähe, Verliebtheit, Affären, Trennungen im
Job. Genau dieses Schweigen kann zum Gesundheitsrisiko werden.
Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin **Nancy Hanisch**
bringt es auf den Punkt: Wenn Beziehungen am Arbeitsplatz
tabuisiert werden, entstehen Spekulation, Ausgrenzung und
Dauerstress. Und Dauerstress ist der direkte Weg in Fehlzeiten,
Burnout und Depression. ## Berufsverkehr am Arbeitsplatz: Gefühle
sind da, ob geplant oder nicht (Karrierefaktor Sex) Viele
Unternehmen behandeln Liebe und Sexualität im Arbeitskontext wie
ein Randthema. Dabei ist es für die meisten Teams Alltag, weil
Arbeit der Ort ist, an dem wir Zeit teilen, Druck erleben und Nähe
entsteht. Hier ist der Kernmechanismus: Wer viel Zeit miteinander
verbringt, teilt Eindrücke, Herausforderungen und Stress. Das
verbindet. Dazu kommt, dass digitale Kommunikation die Grenze
zwischen Büro und Privatleben verwischt. > "Die
wahrscheinlichste Variante ist relativ kurz erklärt, nämlich dort
wo ich am meisten Zeit mit jemandem verbringe." (Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin) Warum das gerade
jetzt relevanter wird: Arbeitsbeziehungen sind längst nicht mehr
nur „Kollegin am Schreibtisch nebenan“. Es sind Netzwerk-Events,
Dienstreisen, Jubiläen, Projektphasen, Chats am Abend. Nancy
beschreibt diesen erweiterten Arbeitsraum sehr konkret: > "Das
ist nicht immer nur die direkte Kollegin oder der direkte Kollege
am Schreibtisch nebenan, sondern damit ist natürlich auch gemeint,
wen treffe ich bei Netzwerktreffen." (Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin) Und dann passiert
etwas, das viele unterschätzen: Kolleginnen und Kollegen wirken
emotional näher als Menschen zu Hause, weil man sich nicht erst
„updaten“ muss. Man war ja im selben Kontext, hat dieselben
Insider, dieselben Spannungen, dieselben kleinen Momente. >
"Kolleginnen und Kollegen erscheinen uns oft viel näher, weil wir
diese Erklärung da nicht zusätzlich brauchen." (Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin) **Was das mit
Gesundheit zu tun hat:** Nähe am Arbeitsplatz ist nicht automatisch
problematisch. Problematisch wird es, wenn sie in einer Umgebung
stattfindet, die keine Sprache, keine Regeln und keine Haltung
dafür hat. ## Warnsignale: Wenn Verliebtheit, Angst und Flurfunk zu
chronischem Stress werden Die entscheidende Frage ist nicht, ob
Beziehungen im Job entstehen. Sie entstehen. Die Frage ist, wie das
Umfeld reagiert, wenn Gefühle sichtbar werden oder wenn jemand
versucht, sie zu verstecken. Nancy verknüpft das Thema direkt mit
einem der größten Kostentreiber im Gesundheitskontext: psychische
Belastungen und Fehlzeiten. Der Weg dorthin beginnt oft nicht mit
„zu viel Arbeit“, sondern mit **Daueranspannung**, weil Menschen
Angst haben, dass Gefühle Konsequenzen haben. > "Was ist denn
wenn am Anfang von einer Burnout Diagnose, von einer Depression
oder ähnlichem, da vielleicht ein Verliebtheitsstand oder Gefühle
für jemand anderen und wir hatten aber keine Möglichkeit uns
mitzuteilen." (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin und
Organisationspsychologin) Hier ist die Sache: Kurzfristiger Stress
kann aktivieren. Gefährlich wird es, wenn keine Regeneration mehr
kommt. Nancy beschreibt genau diese Chronifizierung: > "Diese
kurze Dauer [wird] nicht mehr von einer Regenerationsphase abgelöst
und dann, ja wir sagen chronifiziert." (Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin) Und wie fühlt sich
das im Alltag an? ... Hört rein in die Folge
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