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Beschreibung
vor 1 Woche
Nancy Hanisch auf! Die Sexualtherapeutin möchte das Bewusstsein
stärken für arbeitsplatzbedingte Beziehungsituationen und
-probleme. Mehr dazu auch in Ihrem Podcast "Berufsverkehr".
"Karrierefaktor Sex" im Job: Warum drei Fragen Konflikte
entschärfen und Teams gesund halten Du spürst es im Team, bevor es
jemand ausspricht: Die Stimmung kippt, Menschen ziehen sich zurück,
Gerüchte machen die Runde. Oft geht es offiziell um Aufgaben,
Termine, Leistung. Inoffiziell geht es um Beziehungen, Gefühle,
Macht, Scham. Und genau da entstehen die teuersten
Reibungsverluste, menschlich und gesundheitlich. Die überraschend
wirksame Lösung ist keine neue Richtlinie und kein schickes
Werte-Poster. Es sind drei einfache Fragen, die Führungskräfte und
Teams wieder handlungsfähig machen, gerade wenn Liebe, Affären oder
Beziehungsstress in den Arbeitsalltag hineinspielen. ## Die
wichtigste Regel bei Liebe im Büro: Erst Werte leben, dann Regeln
schreiben Wenn Unternehmen über Beziehungen am Arbeitsplatz
sprechen, starten sie oft mit Verboten, Compliance und
Eskalationsstufen. Das wirkt sauber, löst aber selten das
eigentliche Problem: Menschen wissen nicht, wie sie miteinander
umgehen sollen, wenn es persönlich wird. Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin und Autorin von „Karrierefaktor Sex“, setzt
früher an: bei dem, was im Betrieb wirklich passiert, nicht bei
dem, was auf der Website steht. > "Ich meine nicht diese Werte,
die in Form von einer schicken Unternehmenskultur irgendwo auf der
Homepage nette Worte gefasst worden sind, sondern ich meine das,
was wir wirklich im Betrieb finden." (Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin) Hier ist der Punkt: Beziehungen am Arbeitsplatz
werden dann riskant, wenn sie im Schatten stattfinden, wenn niemand
Worte findet, wenn Führung wegschaut und Teams anfangen
auszuweichen. Dann wird es „komisch“, wie Hanisch es nennt. Und
„komisch“ ist im Arbeitskontext fast immer ein Frühwarnsignal.
Warum das so wichtig ist: Werte sind kein Image-Thema. Werte sind
ein Betriebssystem. Sie entscheiden, ob Menschen sich trauen,
Spannungen anzusprechen, bevor daraus Krankmeldungen, Kündigungen
oder offene Konflikte werden. > "Wie gehen wir wirklich
miteinander um? Grüßen wir uns. Gibt es den Moment, wo wir fragen,
hey wie geht es dir wirklich?" (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin)
## Karrierefaktor Sex bedeutet: Macht, Gerüchte und Freiwilligkeit
werden plötzlich zum Kernthema Sobald Gefühle im Spiel sind,
verändert sich die Wahrnehmung im Unternehmen. Leistung wird neu
interpretiert, Motive werden unterstellt, Teams werden
misstrauisch. Dr. med. Frank Essers beschreibt, wie stark das in
Strukturen eingreift, wenn Sexualität und Karriere sich berühren.
> "Das sind schon Dinge, die wirklich in die ganze Struktur
eines Unternehmens eingreifen." (Dr. med. Frank Essers, Orthopäde)
Hanisch benennt dabei einen Mechanismus, der vielen bekannt
vorkommt, aber selten professionell besprochen wird: der
Flurfunk-Satz über „hochschlafen“. Sie nutzt ihn, weil er im
Unternehmen ohnehin existiert und weil er auf ein reales
Machtgefälle hinweist. > "Ich habe diesen geflügelten Satz
Männer schlafen sich runter und Frauen schlafen sich hoch benutzt,
nicht um jemanden zu diffamieren, sondern weil es eben was ist, was
ganz, ganz häufig durch Flure geistert." (Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin) Und dann wird es ernst. Denn sobald Hierarchie
beteiligt ist, steht Freiwilligkeit im Raum. Nicht als moralische
Debatte, sondern als Schutzfaktor für Menschen und Organisation.
> "Hier steht das Thema Freiwilligkeit zur Debatte, also wie
freiwillig ist was. Und Freiwilligkeit sollte nun immer die oberste
Prämisse darstellen, gerade wenn es um Intimität geht und
Vertrauen." (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin) Was Unternehmen
daraus ableiten sollten: „Karrierefaktor Sex“ ist kein
Klatschthema. Es ist ein Führungs- und Gesundheitsthema.
stärken für arbeitsplatzbedingte Beziehungsituationen und
-probleme. Mehr dazu auch in Ihrem Podcast "Berufsverkehr".
"Karrierefaktor Sex" im Job: Warum drei Fragen Konflikte
entschärfen und Teams gesund halten Du spürst es im Team, bevor es
jemand ausspricht: Die Stimmung kippt, Menschen ziehen sich zurück,
Gerüchte machen die Runde. Oft geht es offiziell um Aufgaben,
Termine, Leistung. Inoffiziell geht es um Beziehungen, Gefühle,
Macht, Scham. Und genau da entstehen die teuersten
Reibungsverluste, menschlich und gesundheitlich. Die überraschend
wirksame Lösung ist keine neue Richtlinie und kein schickes
Werte-Poster. Es sind drei einfache Fragen, die Führungskräfte und
Teams wieder handlungsfähig machen, gerade wenn Liebe, Affären oder
Beziehungsstress in den Arbeitsalltag hineinspielen. ## Die
wichtigste Regel bei Liebe im Büro: Erst Werte leben, dann Regeln
schreiben Wenn Unternehmen über Beziehungen am Arbeitsplatz
sprechen, starten sie oft mit Verboten, Compliance und
Eskalationsstufen. Das wirkt sauber, löst aber selten das
eigentliche Problem: Menschen wissen nicht, wie sie miteinander
umgehen sollen, wenn es persönlich wird. Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin und Autorin von „Karrierefaktor Sex“, setzt
früher an: bei dem, was im Betrieb wirklich passiert, nicht bei
dem, was auf der Website steht. > "Ich meine nicht diese Werte,
die in Form von einer schicken Unternehmenskultur irgendwo auf der
Homepage nette Worte gefasst worden sind, sondern ich meine das,
was wir wirklich im Betrieb finden." (Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin) Hier ist der Punkt: Beziehungen am Arbeitsplatz
werden dann riskant, wenn sie im Schatten stattfinden, wenn niemand
Worte findet, wenn Führung wegschaut und Teams anfangen
auszuweichen. Dann wird es „komisch“, wie Hanisch es nennt. Und
„komisch“ ist im Arbeitskontext fast immer ein Frühwarnsignal.
Warum das so wichtig ist: Werte sind kein Image-Thema. Werte sind
ein Betriebssystem. Sie entscheiden, ob Menschen sich trauen,
Spannungen anzusprechen, bevor daraus Krankmeldungen, Kündigungen
oder offene Konflikte werden. > "Wie gehen wir wirklich
miteinander um? Grüßen wir uns. Gibt es den Moment, wo wir fragen,
hey wie geht es dir wirklich?" (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin)
## Karrierefaktor Sex bedeutet: Macht, Gerüchte und Freiwilligkeit
werden plötzlich zum Kernthema Sobald Gefühle im Spiel sind,
verändert sich die Wahrnehmung im Unternehmen. Leistung wird neu
interpretiert, Motive werden unterstellt, Teams werden
misstrauisch. Dr. med. Frank Essers beschreibt, wie stark das in
Strukturen eingreift, wenn Sexualität und Karriere sich berühren.
> "Das sind schon Dinge, die wirklich in die ganze Struktur
eines Unternehmens eingreifen." (Dr. med. Frank Essers, Orthopäde)
Hanisch benennt dabei einen Mechanismus, der vielen bekannt
vorkommt, aber selten professionell besprochen wird: der
Flurfunk-Satz über „hochschlafen“. Sie nutzt ihn, weil er im
Unternehmen ohnehin existiert und weil er auf ein reales
Machtgefälle hinweist. > "Ich habe diesen geflügelten Satz
Männer schlafen sich runter und Frauen schlafen sich hoch benutzt,
nicht um jemanden zu diffamieren, sondern weil es eben was ist, was
ganz, ganz häufig durch Flure geistert." (Nancy Hanisch,
Sexualtherapeutin) Und dann wird es ernst. Denn sobald Hierarchie
beteiligt ist, steht Freiwilligkeit im Raum. Nicht als moralische
Debatte, sondern als Schutzfaktor für Menschen und Organisation.
> "Hier steht das Thema Freiwilligkeit zur Debatte, also wie
freiwillig ist was. Und Freiwilligkeit sollte nun immer die oberste
Prämisse darstellen, gerade wenn es um Intimität geht und
Vertrauen." (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin) Was Unternehmen
daraus ableiten sollten: „Karrierefaktor Sex“ ist kein
Klatschthema. Es ist ein Führungs- und Gesundheitsthema.
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