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  4. 31 Experiment IV: Konflikte führen zur Schutzmauern, die Lebendigkeit mindern
In dieser Folge von "Spuren zum Selbst" begeben wir uns erneut in
unseren inneren Garten – einen Ort, den ich und viele von euch
bereits in zurückliegenden Episoden erkundet haben. Dabei
überspringen wir nicht nur die Grenzen unseres eigenen Gartens,
sondern besuchen auch die inneren Räume anderer Menschen, wie zum
Beispiel den von Iris. In der letzten Episode standen wir vor
einer herausfordernden Situation: einem inneren Garten, der durch
äußere Angriffe in Bedrängnis gerät. Diese Angriffe können in
Form von Konflikten oder psychischen Herausforderungen
erscheinen, die uns betreffen und ein Gefühl der Bedrohung
hervorrufen. Ich lade dich ein, ein Bild von Iris zu betrachten,
das uns auf diesem Weg begleitet. In diesem Bild gibt es anstelle
eines schützenden Zauns eine massive Mauer, die den Kern des
Gartens umschließt. Diese Mauer steht symbolisch für den Schutz,
den Iris und viele andere Menschen um sich herum errichten, wenn
sie sich bedroht fühlen. Oft ist diese Mauer das Resultat von
Verletzungen, sei es durch persönliche Erlebnisse oder äußere
Faktoren. Sie führt dazu, dass wir uns in eine Art Festung
zurückziehen, ganz nach dem Motto „Mein Zuhause ist mein
Schloss“. Innerhalb dieser Mauern herrscht eine gewisse Harmonie,
doch bei näherer Betrachtung offenbart sich eine leblos wirkende
Umgebung. Es gibt zwar geordnete Strukturen und ein fahles Licht
in der Mitte, doch erweckt alles den Eindruck einer künstlichen
und erstarrten Existenz, während das eigentliche Leben ringsum
verdorrt. Im Zentrum dieser Betrachtung stehen die
Grundbedürfnisse und die Frage, ob sich ein solcher innerer
Garten regenerieren kann. Können wir unseren eigenen inneren
Garten wieder zum Leben erwecken, selbst wenn er durch äußere
Angriffe verwundet wurde? Insbesondere wenn diese Mauern uns den
Zugang zu unserem inneren Kind verwehren, stellen wir uns die
Frage nach unserem Überleben. Der abgeschottete Garten könnte ein
Zeichen für das beschädigte innere Kind oder für eine innere
Isolation sein, die mit den Erfahrungen unserer heutigen Zeit
einhergeht. Oft nur auf die äußeren Umstände fokussiert, bleibt
das, was in unserem Inneren vorgeht, zu oft unbeachtet. Wir leben
in einer Welt, wo das Innere häufig in den Hintergrund gedrängt
wird. Daher ist es wichtig, darüber nachzudenken, was notwendig
ist, damit unser innerer Garten nicht in eine solche
abgeschottete Situation gerät. Zudem lade ich dich ein, über
mögliche Wege nachzudenken, wie du wieder Zugang zu deinem
inneren Garten herstellen kannst – Wege, die dir möglicherweise
helfen, nach schwierigen Zeiten zu heilen und zu wachsen. Diese
Episode war kürzer als gewohnt, und ich bin gespannt auf deine
Gedanken zu diesen komplexen Themen. Zudem freue ich mich darauf,
dich in der nächsten Folge von "Spuren zum Selbst" wieder
willkommen zu heißen. Ich habe bereits einige Ideen: Vielleicht
präsentiere ich dir andere, fröhlichere Bilder oder führe ein
Interview mit einer spannenden Person. Auch besteht die
Möglichkeit, dass wir mit einer Frage aus dem Fragenkatalog von
"Spuren zum Selbst" fortfahren. Es bleibt also spannend, wohin
uns der nächste Schritt führt. Ich danke dir für deine Zeit und
freue mich, wenn du mich weiterhin begleitest und unterstützen
möchtest. Bis bald!
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„31 Experiment IV: Konflikte führen zur Schutzmauern, die Lebendigkeit mindern“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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