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Spuren zum Selbst

Spuren zum Selbst

Stefan Proeller 74 Episoden Neueste vor 5 Tagen

Selbsterfahrung und Anleitung in der Biographiearbeit

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Episoden

12 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Gerda Dietz aus Überlingen am Bodensee, die 95 Jahre alt ist und erzählt, dass es ihr gut geht. Wir sprechen darüber, was man von älteren Menschen lernen kann und wie sich ihr Leben über die Jahrzehnte entwickelt hat.

Sie berichtet von ihrer Jugend in einer Zeit, in der ein klassischer Berufsweg für Frauen nicht selbstverständlich war. Schule, Heirat und das Leben mit ihrem Mann standen im Mittelpunkt. Sie beschreibt ihr Leben trotz Höhen und Tiefen als schön und sagt, dass sie es noch einmal genauso leben würde.

Ein wichtiges Thema ist für uns Bewegung und Sport. Gerda erzählt, dass Sport seit ihrer Jugend ein fester Teil ihres Lebens ist. Sie war schon als 12- oder 13-Jährige in der Sportschule, macht bis heute Nordic Walking und läuft noch, auch wenn sie nach einem Sturz vor einem halben Jahr vorsichtiger geworden ist.

Wir sprechen auch über Motivation und Durchhaltevermögen. Gerda sagt, dass sie das deutsche Sportabzeichen 42 Mal gemacht hat und stolz darauf ist. Für sie gehört es dazu, sich zu überwinden und nicht auf der Couch zu bleiben, weil regelmäßige Bewegung im Alter besonders wichtig ist.

Außerdem geht es darum, warum manche Menschen sich schwer mit Sport tun. Gerda meint, dass viele es können, aber nicht wollen. Sie sagt, dass Vorbilder aus der Familie wichtig sein können, und erzählt, wie sie ihre Kinder und Enkelkinder zum Sport mitgenommen hat.

Zum Schluss sprechen wir darüber, wie man mit Hürden umgeht. Gerda betont, dass man auch mit Angst etwas versuchen kann und dass es oft hilft, einfach anzufangen. Für sie ist das der Weg, um Schwierigkeiten zu überwinden und sich selbst positiv zu überraschen.
12 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Gabi Flair, Coach und Supervisorin, über das Thema „Stoppschilder“ im Leben. Ausgehend von einer vorherigen Folge mit Dirk geht es darum, welche inneren und äußeren Hindernisse uns daran bremsen, Dinge umzusetzen, die uns wichtig sind.

Wir beschreiben, wie Gewohnheiten, die Komfortzone und vor allem Angst dazu führen können, dass wir Vorhaben aufschieben oder ganz vermeiden. Dabei unterscheiden wir zwischen verschiedenen Formen von Stoppschildern, etwa äußeren Reizen, verbalen Einwänden oder inneren Sätzen wie „Das macht man nicht“.

Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie wir mit Ängsten umgehen können. Gabi beschreibt, dass sie Ängste nicht verdrängt, sondern sie symbolisch an den Tisch einlädt, ihnen zuhört und sie benennt. So sollen sie sichtbar und verständlich werden, statt nur als diffuse Bedrohung zu bleiben.

Wir sprechen auch über den Versuch, bei sehr starker Angst Distanz zu gewinnen, etwa durch das Bild einer Leiter. Aus einer gewissen Höhe entsteht mehr Überblick, und die Angst wird weniger überwältigend. Im Gespräch kann dann auch deutlich werden, dass Ängste einen Schutzfunktion hatten oder aus früheren Erfahrungen, Kindheit oder Schocksituationen stammen.

Zum Schluss wird festgehalten, dass ein Stoppschild erst einmal ein Innehalten bedeutet. Es kann helfen zu prüfen, ob ein Ziel wirklich passend ist oder ob man etwas besser lässt. So kann ein Stoppschild sowohl auf Gefahren hinweisen als auch dazu beitragen, achtsamer mit sich umzugehen.
15 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Dirk Post, der seit zweieinhalb Jahren in Neu-Überlingen lebt und ursprünglich aus Berlin kommt. Ausgangspunkt des Gesprächs ist das Motiv der „Stoppschilder“: innere Blockaden, die uns davon abhalten können, das zu tun, was wir eigentlich wirklich wollen.

Wir sprechen darüber, dass hinter solchen Blockaden häufig Angst, Unsicherheit oder Vermeidung stehen. Dabei geht es auch um Reflexion, also darum, unbewusste Muster bewusst wahrzunehmen und genauer hinzuschauen, statt Themen zu verdrängen.

An einem konkreten Beispiel, der Höhenangst, wird deutlich, wie stark Angst den Körper und das Handeln beeinflussen kann. Wir beschreiben auch Situationen, in denen man sich vor einer Aufgabe drückt, weil sie unangenehm ist oder weil man sich nicht sicher fühlt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, warum viele Wünsche nicht verwirklicht werden. Wir sprechen über Trägheit, fehlenden Anfangsmut und über Glaubenssätze wie „Ich kann das nicht“, die schnell zu inneren Blockaden werden können.

Zum Schluss geht es um kleine Schritte, Bewegung und das Angehen von Aufgaben. Wir halten fest, dass Wachstum durch Herausforderung entsteht und dass schon ein kleiner erster Schritt helfen kann, etwas in Gang zu setzen.
4 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über einen thematischen Übergang und führen ein neues Thema ein, das an frühere Folgen anschließt. Ausgangspunkt ist die Frage, warum nicht alles, was wir uns wünschen, auch tatsächlich umgesetzt wird.

Im Mittelpunkt steht die Idee, dass innere Einstellungen darüber mitentscheiden, was wir uns erlauben oder verbieten. Wir denken darüber nach, warum manche Wünsche zwar vorhanden sind, aber dennoch nicht verwirklicht werden, und welche inneren Blockaden dabei eine Rolle spielen.

Dazu nutzen wir das Bild eines inneren Gartens. Wir sprechen darüber, ob Unkraut, Steine oder andere Hindernisse das Wachsen schöner Pflanzen verhindern, und übertragen dieses Bild auf innere Hemmnisse und Begrenzungen.

Außerdem fragen wir, woher solche Verbote kommen können. Dabei bleibt offen, ob sie aus uns selbst stammen oder ob sie mit Biografie, Erziehung und Einflüssen aus dem Umfeld zusammenhängen.

Zum Schluss fassen wir das Thema als „Verbotsschilder“ zusammen, die uns daran hindern, so zu sein und zu handeln, wie wir es eigentlich möchten. Wir laden dazu ein, darüber nachzudenken, welche Wünsche bisher ungelebt geblieben sind.
4 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über Tapetenwechsel, Ordnung und Unordnung sowie das Verhältnis von Innen und Außen. Die Aufnahme entsteht kurz vor einer Reise für einige Tage, und wir denken darüber nach, was ein Ortswechsel für uns bedeutet.

Wir beschreiben Tapetenwechsel als Veränderung der Umgebung und vergleichen ihn mit dem Wegfahren und dem Verlassen des Gewohnten. Dabei geht es auch um die Frage, warum uns die immer gleiche Umgebung irgendwann nicht mehr genügt und was neue Eindrücke im Außen mit uns machen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Funktion von Urlaub. Wir sehen ihn als selbstgewählte Pause und als kleinen Ausstieg aus dem Alltag. Dabei unterscheiden wir zwischen verschiedenen Bedürfnissen: Manche suchen Ruhe, andere eher Abwechslung oder Bewegung.

Zum Schluss stellen wir die Frage, warum wir gute Umgebungen nicht jeden Tag wählen, statt erst im Urlaub danach zu suchen. Wir halten fest, dass wir uns auch im Urlaub selbst beobachten können und dass wir mit uns selbst immer mitreisen.
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Über diesen Podcast

Mein Name ist Stefan Proeller. Ich bin ganzheitlicher Arzt und  interessiere mich für Menschen. Nicht nur für deren Krankheiten.  Dieser Podcast ist ein Stück gelebte Biographiearbeit und Selbstreflexion. Wenn Du direkt in Themen eintauchen möchtest, empfehle ich Dir direkt in die Webseite https://drproeller.de zu springen. Dort sind wichtige Folgen zusammengestellt und so verknüpft, dass Du mit einem Mausklick direkt dahin gelangst. Du kannst auf direkt hier klicken  https://spuren-zum-selbst.letscast.fm/episode/47-welchen-mehrwert-bringt-dir-der-podcast-es-geht-um-selbstreflexion-emotionale-intelligenz-und-das-verstehen-von-gedanken-gefuehlen-werten-und-verhalten-ausserdem-werden-meditation-innere-frequenz-und-austausch-als-impulse-genannt, um etwas  Nutzen und Mehrwert des Podcast für Dich zu erfahren. Der Podcast erscheint in der Regel jede Woche  am Donnerstag  um 0 Uhr. https://drproeller.de
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„Spuren zum Selbst“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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