Spuren zum Selbst

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Selbsterfahrung und Anleitung in der Biographiearbeit
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Episoden

57 Ordnung und Unordnung aus neurophysiologischer und philosophischer Sicht.
20.08.2026
7 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über Ordnung und Unordnung und knüpfen damit an frühere Folgen an. Zunächst gehen wir auf neurophysiologische Erklärungen ein, verbinden sie mit Stress, Aufmerksamkeit und Wohlbefinden und erwähnen dabei auch, dass unordentliche Umgebungen bei manchen Menschen Belastung auslösen können.


Wir betrachten außerdem, wie Unordnung, Lärm, fehlende Routine und aufgeschobene Aufgaben Denken und Stimmung beeinträchtigen können. Dabei nennen wir Bereiche wie präfrontalen Kortex und Amygdala sowie den Zusammenhang mit Stressreaktionen und chronischem Stress.


Gleichzeitig stellen wir die Frage, ob solche Erklärungen allein ausreichen. Wir betonen einen eher humanistischen und philosophischen Blick auf den Menschen und sprechen darüber, dass jeder eine Umgebung braucht, die zu ihm passt.


Zum Schluss laden wir dazu ein, die eigene Umgebung bewusster wahrzunehmen und kleine Veränderungen Schritt für Schritt vorzunehmen. Wir regen an, sich zu fragen, welche Gegenstände und welche Ordnung im eigenen Raum wichtig sind, und verweisen darauf, dass schon wenige Minuten am Tag genügen können, um erste Struktur zu schaffen.
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56 Ordnung und Unordnung in Verbindung mit persönlichen Reflexionen aus der Homöopathie. Im Zentrum steht eine „atmende“ Ordnung als flexibles Gleichgewicht zwischen Chaos und Struktur, Festhalten und Loslassen.
12.08.2026
8 Minuten
In dieser Folge sprechen wir weiter über Ordnung und Unordnung und verbinden das mit Reflexion über das eigene Leben und mit Gedanken aus der Homöopathie. Wir greifen dabei auf Erfahrungen aus einem homöopathischen Studiengang in Heidelberg zurück und erinnern an einen Gast aus Buenos Aires, der die Einmittel-Homöopathie sehr konsequent vertreten hat.


Wir gehen auch auf Grundideen von Hahnemann ein, vor allem auf die Entstehung chronischer Krankheiten und auf die Vorstellung von krankmachenden Ursachen. Dazu erwähnen wir die Psora-Theorie und beschreiben, wie äußere Einflüsse sich im Körper zeigen und wieder auf Prozesse zurückwirken können.


Im Mittelpunkt steht dann das Verhältnis von Chaos und Ordnung. Wir sehen beide nicht als starre Gegensätze, sondern als Teil eines fortlaufenden Wechsels, vergleichbar mit Öffnen und Schließen oder Festhalten und Loslassen. Als Bild nutzen wir unter anderem die Austernschale: Leben entsteht für uns in einem rhythmischen Wechsel zwischen Kontakt mit der Umwelt und Rückzug.


Daraus leiten wir die Idee einer „atmenden“ Ordnung ab. Für uns ist ein guter Zustand nichts Statisches, sondern ein flexibles Gleichgewicht, das sich verändert, etwa wie ein Schreibtisch, der zeitweise mehr oder weniger geordnet ist. Wir sagen auch, dass es hilfreich sein kann, Phasen von Ordnung und Unordnung zuzulassen und zu beobachten, was das innerlich auslöst.
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55 Selbstreflexion, Selbstwert, Ordnung, Druck in der heutigen Arbeitswelt
06.08.2026
9 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über die Frage, was das Selbst ist und wie Selbstfindung und Selbstreflexion damit zusammenhängen. Wir ordnen ein, dass Begriffe wie Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstwert und Selbstliebe eng mit dieser Frage verbunden sind.


Ein zentrales Thema ist das Verhältnis von Ordnung und Unordnung im Außen und die Wirkung auf das Innere. Wir sprechen darüber, wie äußere Reize im Alltag innere Anspannung, Druck oder den Impuls auslösen können, Aufgaben sofort erledigen zu müssen.


Anhand von Arbeitssituationen beschreiben wir, wie sich ein voller Schreibtisch, ein volles E-Mail-Postfach oder viele unerledigte Aufgaben auf das Erleben auswirken können. Dabei geht es auch darum, dass nicht nur Aufschieben ein Thema ist, sondern auch ein starker innerer Drang, alles sofort zu erledigen.


Wir betonen, dass hinter diesen Reaktionen oft tiefere Mechanismen stehen und dass Selbstreflexion helfen kann, sie bewusst wahrzunehmen. Dabei geht es auch um die Frage, ob dieses Verhalten gut tut oder ob es auf etwas anderes hinweist.


Zum Schluss kündigen wir an, das Thema Ordnung und Unordnung in den nächsten Folgen weiter zu vertiefen und zu untersuchen, warum Menschen unterschiedlich mit Anforderungen umgehen und wann solche Mechanismen der Gesundheit schaden können.
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54 Aufräumen und Prokrastination oder warum wir Dinge aufschieben und welche Widerstände dahinter stehn
29.07.2026
7 Minuten
In dieser Folge von „Spuren zum Selbst“ sprechen wir über Selbstreflexion und Achtsamkeit mit uns selbst. Wir wollen einen ehrlichen Dialog mit uns selbst eröffnen und dabei besonders auf Themen schauen, die uns innerlich beschäftigen.


Ausgehend von der letzten Folge über Ordnung, Unordnung und Aufräumen greifen wir auch den Zusammenhang von innerem und äußerem Raum sowie dem „inneren Garten“ wieder auf. Dabei schildern wir, dass eine Freundin Ordnung herstellen als etwas erlebt, das ihr guttut, und dass sie dieses Aufräumen manchmal nutzt, um andere Aufgaben aufzuschieben.


Wir beschreiben, dass es bei uns oft umgekehrt ist: Ordnung schaffen wirkt anstrengend, deshalb schieben wir es eher auf. Daraus entwickeln wir den Gedanken der Prokrastination als Verschieben auf später und greifen das Bild von „morgen“ auf, das immer wieder zu einem neuen Morgen wird.


Dabei unterscheiden wir auch zwischen einem achtsamen Verschieben, wenn ein Zeitpunkt wirklich nicht passt, und einem Aufschieben, das mit Unlust, Angst oder inneren Blockaden verbunden ist. Besonders wichtig ist uns die Frage, was hinter dem Verhalten liegt und wie es mit uns als Menschen zusammenhängt.


Zum Schluss übertragen wir das Thema auf Gesundheit und andere persönliche Vorhaben, etwa mit dem Rauchen aufzuhören oder eine Erkrankung besser zu behandeln. Wir stellen die Frage, ob wir eher aufschieben oder Dinge direkt angehen, und kündigen an, diese Fragen auch in den nächsten Folgen weiter zu verfolgen.
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53 Auf- räumen als Umgang mit Ordnung und Unordnung,
22.07.2026
10 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über das Thema Aufräumen und darüber, wie eng es mit Ordnung, Unordnung und unserer Beziehung zu Dingen verbunden ist. Wir fragen, was Ordnung für uns bedeutet, wie wir mit Räumen umgehen und warum manche Menschen Aufräumen als einfach, andere als schwierig erleben.


Wir gehen darauf ein, dass Aufräumen nicht nur das Entfernen von Dingen ist. Es kann auch bedeuten, Dinge loszulassen, zu verschenken oder zu entsorgen. Gleichzeitig beschreiben wir, dass viele Gegenstände von einem Raum in den nächsten wandern und sich Unordnung dadurch nur verschiebt.


Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, warum Aufräumen in bewohnten Räumen oft komplex ist. Wenn sich über Jahre viele Dinge angesammelt haben und Erinnerungen an ihnen hängen, wird es schwerer zu entscheiden, was bleiben darf. Dabei sprechen wir darüber, dass jeder Gegenstand eine Geschichte oder Erinnerung tragen kann.


Wir betonen, dass Aufräumen nicht nur eine praktische Aufgabe ist, sondern auch ein innerer Prozess. Erst wenn wir den Raum und seine Wirkung auf uns wahrnehmen, können wir entscheiden, welche Dinge zu ihm passen. Danach kann der Raum neu geordnet werden und eine stimmige Atmosphäre entstehen.


Zum Schluss laden wir dazu ein, den eigenen Alltag mit Blick auf die Gegenstände im häufig genutzten Raum zu betrachten. Wir fragen, welche Dinge unterstützen, welche eine persönliche Geschichte erzählen und welche vielleicht nicht mehr gebraucht werden.
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Über diesen Podcast

Mein Name ist Stefan Proeller. Ich bin ganzheitlicher Arzt und  interessiere mich für Menschen. Nicht nur für deren Krankheiten.  Dieser Podcast ist ein Stück gelebte Biographiearbeit und Selbstreflexion. Wenn Du direkt in Themen eintauchen möchtest, empfehle ich Dir direkt in die Webseite https://drproeller.de zu springen. Dort sind wichtige Folgen zusammengestellt und so verknüpft, dass Du mit einem Mausklick direkt dahin gelangst. Du kannst auf direkt hier klicken  https://spuren-zum-selbst.letscast.fm/episode/47-welchen-mehrwert-bringt-dir-der-podcast-es-geht-um-selbstreflexion-emotionale-intelligenz-und-das-verstehen-von-gedanken-gefuehlen-werten-und-verhalten-ausserdem-werden-meditation-innere-frequenz-und-austausch-als-impulse-genannt, um etwas  Nutzen und Mehrwert des Podcast für Dich zu erfahren. Der Podcast erscheint in der Regel jede Woche  am Donnerstag  um 0 Uhr. https://drproeller.de
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53 Auf- räumen als Umgang mit Ordnung und Unordnung,
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