Ist es wirklich die Zahnpasta-Tube? - Barbara Kunz im Gespräch mit Paartherapeutin Michelle Weber

Ist es wirklich die Zahnpasta-Tube? - Barbara Kunz im Gespräch mit Paartherapeutin Michelle Weber

vor 6 Tagen
1 Stunde 14 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 6 Tagen

„Krisen sind Ausdruck eines zentralen Entwicklungsvorganges der
Paarbeziehung, es gilt, sie kreativ zu nutzen.“ Dieses Zitat von
David Schnarch habe ich auf Michelle Webers´ Website gefunden und
es passt sehr gut zu dem schönen Gespräch mit ihr.


Sie bietet aktuell tiefenpsychologisch fundierte Paartherapie,
Paarberatung und Einzelcoaching in Köln an und ist auch Kinder-
und Jugendlichen-Psychotherapeutin. In dieser Folge spreche ich
mit ihr über Beziehungen, Beziehungskonflikte, Kommunikation bei
Paaren und Familien.


Wir beleuchten die veränderten gesellschaftlichen
Herausforderungen, denen Paare und Familien heute
gegenüberstehen, und diskutieren, wie unsere frühen
Bindungsmuster die spätere Partnerwahl beeinflussen. Michelle
erklärt eindrucksvoll, wie diese Prägungen bestimmen, wie wir uns
in Beziehungen erleben und warum wir uns in Konfliktsituationen
auf eine bestimmte Weise verhalten.
Wir sprechen über alltägliche Konflikte – wie etwa über die
klassische Zahnpasta-Tube und gehen der Frage auf den Grund,
welche tieferliegenden Ursachen oft „darunter“ verborgen liegen.
Zudem schlagen wir die Brücke zwischen der Kindertherapie und der
Paartherapie:
Michelle erläutert super anschaulich, warum ein
tiefenpsychologisches Grundverständnis so hilfreich ist, um
festgefahrene Dynamiken nachhaltig zu lösen.


Besondere Buchempfehlung: "Was Liebe braucht" von Esther Perel


*time stamps*


01:08 - 04:33 – Hier lernt die „Co-Therapeutin“, das Eichhörnchen
kennen und wir sprechen über die Schönheit, das Beruhigende der
Natur in einer Praxis auf dem Land ; das Tröstliche von
Kleinigkeiten, wie schönen Blumen, gutegemeinsamen Momente -
gerade in dieser schweren Zeit, u.a. aufgrund von
Honorarkürzungen und der Herabwürdigung unseres Berufes - und was
man sonst alles oft noch „nebenher" verarbeiten muss und wie
Michelle versucht ihre vielfältige Arbeit und Familie „unter
einen Hut zu bekommen".
04:53 - 8:14 Hier geht es darum, wie sich Aufregung von
öffentlichen Diskussionen/Stimmungen manchmal auf Nah-Beziehungen
übertragen, was hinter dem berühmten Aufreger über die nicht
zugemachte Zahnpasta-Tube aus tiefenpsychologischer Sicht stecken
kann
Ab 08:15 - 15:30 erfahrt ihr, wie Michelle konkret als
tiefenpsychologisch fundierte Paartherpeutiarbeitin arbeitet,
z.B. mit werdenden Eltern; wie tieferliegende Themen im Rahmen
der Paartherapie "aufgedeckt" werden und sich die Paare dabei oft
mehr trauen, sich ehrlich zu zeigen; wie
alteBeziehungserfahrungen aktuelle Beziehungen beeinflussen
können; wie die individuellen Biographien der Partner*innen und
unbewusste Konflikte die aktuellen Beziehungen prägen können und;
was sind eigentlich Grundkonflikte/Grundbedürfnisse?
17:16 - 20:42 handelt u.a. vom „Trendbegriff" "Bindungsmuster
-Chancen und Grenzen von Kategorisierungen, wie unterschiedlich
sich Bindungsmuster in unterschiedlichen Beziehungen, in
unterschiedlichen Phasen und unterschiedlichem Stress-Level
zeigen/aktivieren.
20:55 - 29:10 geht der Frage nach, was stimmen könnte: „Gleich
und gleich gesellt sich gern oder Gegensätze ziehen sich an?" Wie
finden sich Paare? Welche tiefenpsychologischen Erklärungsmuster
gibt es hier? Michelle erklärt verschiedene bewusste und
unbewusste "Modi".
Von 29:12 - 30:35 sprechen wir darüber, wie hilfreich diese
Erkenntnisse für eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
sind, in der wir ja auch immer wieder mit dem ganzen
Familiensystem arbeiten, wie das ganze System oft insWanken kommt
und sich verändert, wenn sich ein Teil des Systems
verändert.
35: 26 - 37:35 geht es um Passung in Beziehungen, wie spielen
sich Paare in ihren Rhythmen im Alltag ein, welche Kompetenzen
braucht es dafür?
35:51 - 42: 29 wird der gesellschaftliche Druck in der
Partnerschaft und Familien in der aktuellen gesellschaftlichen
Situation, auch aufgrund von sehr vielen Rollenerwartungen
thematisiert.
42:48 - 43: 55 Hier erfahrt ihr, was es noch für Anlässe für
Paarberatungen gibt.
Ab 48:14-  geht es um die Zuhöer*innen-Fragen






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