Wie gerecht ist Österreich, Markus Marterbauer?

Wie gerecht ist Österreich, Markus Marterbauer?

vor 2 Tagen
Über Vermögensmacht, Erbschaftssteuer und die Zukunft des Sozialstaats
34 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 2 Tagen
"Es gibt kein sachliches Argument gegen Erbschaftssteuern" Wenn
Vermögen sich extrem konzentriert, gerät Demokratie in Gefahr. Das
ist die zentrale These des österreichischen Finanzministers Markus
Marterbauer. Im Gespräch erklärt er, warum Österreich in der
Einkommenswelt vergleichsweise fair ist, in der Vermögenswelt aber
nicht: Das reichste Prozent der Haushalte besitzt mehr als 40
Prozent des gesamten Vermögens. Wer so viel besitzt, formt auch
Medien, Politik und Regeln. Aus Demokratie wird dann schleichend
eine Oligarchie. Marterbauer liefert dazu einen ungewöhnlich klaren
Befund: Die einzige Logik gegen Erbschaftssteuern ist
Statusverteidigung. Und er zeigt, warum der Wohlfahrtsstaat die
eigentliche "Gerechtigkeitsmaschine" ist: Nicht Steuerdebatten,
sondern Bildung, Gesundheit und Pflege entscheiden, wie gerecht
eine Gesellschaft wirklich ist. Coverbild: Grafik: ksoe /
Pressefoto Markus Marterbauer Parlamentsdirektion BKA/Andy Wenzel
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