Die Passion in ungewöhnlicher Form
vor 2 Wochen
Morgenimpuls mit Schwester Katharina
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Als erstes gibt es die Einladung, in ein Labyrinth zu gehen. In
Bögen laufen, die scheinbar nicht enden. Dann führen sie zur Mitte
und dann wieder nach draußen. Dieses Labyrinth ist der Beginn
eines erstaunlichen Abends in einer Kolumbariumskirche:Danach die
Erlaubnis, in den sakralen Kirchenraum einzutreten, der in
durchleuchtend gläserne Tore eröffnet wird. Und dann große,
längliche Schiefertafeln und Kreide und die Aufforderung, eigene
Zweifel an Gott und am Glauben aufzuschreiben. Zunächst
schüchternes Umschauen, machen es die anderen auch? Ja, sie
schreiben. Dann werden die Tafeln in den Mittelgang gelegt und
manchmal fallen sie auch mit großem Getöse auf den Boden und
zerspringen. Und dann ein Wechsel von Pantomime, Musik, Gesang,
Licht und Dunkelheit, Ergriffen sein und auch erschrocken. Der
darstellende Pantomime stellt Szenen aus der Passion Jesu nach und
manchmal war ich, ob der Dringlichkeit der Darstellung so
erschrocken, dass ich mich hinter meinem, vor Mitsitzenden
versteckt habe, um nicht hinsehen zu müssen. Ganz vieles hat sich
mir trotzdem aufgedrängt: die Szene vor dem hohen Rat, in der aus
dem Off die ganzen heutigen Vorwürfe an Jesus hineingerufen werden
und dem schrillen Wort auch blendend weißes, wie hineingeworfenes
Licht das Erschrecken deutlich machen. Und dann das Verstrickt
werden Jesu in innere Zweifel und Ängste am Ölberg und das
Hängenbleiben in diesen gespannten Seilen der Angst, in denen er
sich immer schneller und immer enger verheddert. Und dann den
Kreuzweg. Der Pantomime lädt sich all die im Mittelgang liegenden
Tafeln mit unseren Zweifeln und Ängsten auf und das kann gar nicht
gut gehen und er fällt und es scheppert und man ahnt, eigentlich
ist das das Ende. Ist es aber nicht. Und sehr erleichtert
erahnen alle nach Musik und Gesang und leuchtendem Auf und Ab,
kommt der eben Gefallene und nimmt zwei an der Hand und sie gehen
nach Emmaus, erzählen von brennenden Herzen und hoffen sehr, selbst
aufzubrechen und Licht zu werden. Vielleicht schaffen Du und ich in
dieser besonderen Woche, das Geschehen von damals auch anders zu
erleben und in Licht umwandeln zu lassen. Von IHM.
Bögen laufen, die scheinbar nicht enden. Dann führen sie zur Mitte
und dann wieder nach draußen. Dieses Labyrinth ist der Beginn
eines erstaunlichen Abends in einer Kolumbariumskirche:Danach die
Erlaubnis, in den sakralen Kirchenraum einzutreten, der in
durchleuchtend gläserne Tore eröffnet wird. Und dann große,
längliche Schiefertafeln und Kreide und die Aufforderung, eigene
Zweifel an Gott und am Glauben aufzuschreiben. Zunächst
schüchternes Umschauen, machen es die anderen auch? Ja, sie
schreiben. Dann werden die Tafeln in den Mittelgang gelegt und
manchmal fallen sie auch mit großem Getöse auf den Boden und
zerspringen. Und dann ein Wechsel von Pantomime, Musik, Gesang,
Licht und Dunkelheit, Ergriffen sein und auch erschrocken. Der
darstellende Pantomime stellt Szenen aus der Passion Jesu nach und
manchmal war ich, ob der Dringlichkeit der Darstellung so
erschrocken, dass ich mich hinter meinem, vor Mitsitzenden
versteckt habe, um nicht hinsehen zu müssen. Ganz vieles hat sich
mir trotzdem aufgedrängt: die Szene vor dem hohen Rat, in der aus
dem Off die ganzen heutigen Vorwürfe an Jesus hineingerufen werden
und dem schrillen Wort auch blendend weißes, wie hineingeworfenes
Licht das Erschrecken deutlich machen. Und dann das Verstrickt
werden Jesu in innere Zweifel und Ängste am Ölberg und das
Hängenbleiben in diesen gespannten Seilen der Angst, in denen er
sich immer schneller und immer enger verheddert. Und dann den
Kreuzweg. Der Pantomime lädt sich all die im Mittelgang liegenden
Tafeln mit unseren Zweifeln und Ängsten auf und das kann gar nicht
gut gehen und er fällt und es scheppert und man ahnt, eigentlich
ist das das Ende. Ist es aber nicht. Und sehr erleichtert
erahnen alle nach Musik und Gesang und leuchtendem Auf und Ab,
kommt der eben Gefallene und nimmt zwei an der Hand und sie gehen
nach Emmaus, erzählen von brennenden Herzen und hoffen sehr, selbst
aufzubrechen und Licht zu werden. Vielleicht schaffen Du und ich in
dieser besonderen Woche, das Geschehen von damals auch anders zu
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