Russische Geheimdienstpanne: wie Google Translate einen Killer enttarnte

Russische Geheimdienstpanne: wie Google Translate einen Killer enttarnte

vor 3 Tagen
15 Minuten
Podcast
Podcaster
Täglich ein Stück Welt

Beschreibung

vor 3 Tagen
Ein russischer Geheimdienst-Offizier wird in Kolumbien
festgenommen. Er soll Mordaufträge gegen tschetschenische
Oppositionelle in Europa koordiniert haben. Die US-Ermittler kamen
ihm durch eine Kette von Fehlern auf die Spur, so hat ein
angeheuerter serbischer Auftragsmörder alle geheimen Nachrichten
mit Google Translate übersetzt. Das FBI konnte so die gesamte
Planung der Attentate mitlesen, was schliesslich zur Verhaftung von
beiden Beteiligten führte. Trotz dem dilettantischen Vorgehen dürfe
man den russischen Geheimdienst nicht unterschätzen, sagt der
Auslandredaktor Andreas Rüesch im Podcast. Denn längst nicht alle
Aktionen könnten so einfach aufgedeckt werden. Gast: Andreas
Rüesch, Auslandredaktor Host: Antonia Moser Redaktion: Dominik
Schottner Im [Artikel
](https://www.nzz.ch/international/bei-google-kann-das-fbi-mitlesen-das-ist-russlands-geheimdienst-zum-verhaengnis-geworden-ld.1929361)dazu
sieht man sogar ein Bild des gefälschten Passes, der im Fall eine
wichtige Rolle spielte. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der
NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
15
15
Close