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Beschreibung
vor 3 Tagen
US-Präsident Trump droht im Iran-Krieg weiter mit dem Einsatz von
Bodentruppen. Heizt aber gleichzeitig Spekulationen über ein Ende
der US-Angriffe an. Im Interview mit Host Kai Küstner spricht der
Oberst des österreichischen Bundesheeres, Markus Reisner, von einem
“Schlamassel”, in dem sich die USA befänden. Einen Einsatz von
Bodentruppen hält der Historiker für durchaus möglich. Er warnt
allerdings auch vor erheblichen Risiken, vor allem, wenn die USA
versuchen sollten, die Straße von Hormus zu sichern. Beim
Irak-Einsatz 2003 seien hunderttausende Soldaten zusammengezogen
worden. Nun rede man von etwa 40.000 in der Region stationierten
plus 10.000-15.000 neu entsandten Spezialkräften. Jedenfalls sei
der Versuch Trumps offensichtlich, “gesichtswahrend aus dieser
Situation herauszukommen”, so Markus Reisner. Aus dessen Sicht der
Krieg in Nahost auch erhebliche, negative Auswirkungen auf die
Ukraine hat: Dass Trump immer mehr das Interesse am Ukraine-Krieg
verliere, sähen “die Russen als Chance”.
Mit Blick auf den Nahost-Krieg beleuchten Stefan Niemann und Kai
Küstner, welche Strategie der US-Präsident derzeit (mutmaßlich)
verfolgt und wie schwer das iranische Regime unter Druck steht. Es
ist unklar, ob ihm die Raketen und Munition bald ausgehen könnten;
die Angriffe auf die Golfstaaten gehen jedenfalls auch gut vier
Wochen nach dem Beginn des Krieges weiter. Und Irans Zerstörung
eines amerikanischen AWACS-Aufklärungsflugzeuges in Saudi-Arabien
zeigt, dass die USA durchaus verwundbar sind. Stefan und Kai
blicken außerdem auf Rolle des ukrainischen Präsidenten Selenskyj
als Deal Maker, der bei seiner Reise durch die Golfstaaten eine
weitreichende Zusammenarbeit bei der Luftverteidigung mit
Saudi-Arabien, Katar und den Vereinten Arabischen Emiraten
vereinbaren konnte. Die Ukraine hat Russland eine Feuerpause über
Ostern angeboten – ob Putin zustimmt, bleibt ungewiss. Selenskyj
hat unabhängig davon zugesichert, Angriffe auf den russischen
Ölsektor zurückzufahren - falls auch Russland ukrainische
Infrastruktur verschont.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Oberst Dr. Markus Reisner
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-2884438.html
Trump heizt Spekulationen über Kriegsende in Nahost an
https://www.wsj.com/world/middle-east/trump-iran-war-strait-of-hormuz-ee950ad4
Podcast-Tipp: Raus aus der Depression “DominoKati: Wenn der Partner
depressiv ist"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-2884254.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Bodentruppen. Heizt aber gleichzeitig Spekulationen über ein Ende
der US-Angriffe an. Im Interview mit Host Kai Küstner spricht der
Oberst des österreichischen Bundesheeres, Markus Reisner, von einem
“Schlamassel”, in dem sich die USA befänden. Einen Einsatz von
Bodentruppen hält der Historiker für durchaus möglich. Er warnt
allerdings auch vor erheblichen Risiken, vor allem, wenn die USA
versuchen sollten, die Straße von Hormus zu sichern. Beim
Irak-Einsatz 2003 seien hunderttausende Soldaten zusammengezogen
worden. Nun rede man von etwa 40.000 in der Region stationierten
plus 10.000-15.000 neu entsandten Spezialkräften. Jedenfalls sei
der Versuch Trumps offensichtlich, “gesichtswahrend aus dieser
Situation herauszukommen”, so Markus Reisner. Aus dessen Sicht der
Krieg in Nahost auch erhebliche, negative Auswirkungen auf die
Ukraine hat: Dass Trump immer mehr das Interesse am Ukraine-Krieg
verliere, sähen “die Russen als Chance”.
Mit Blick auf den Nahost-Krieg beleuchten Stefan Niemann und Kai
Küstner, welche Strategie der US-Präsident derzeit (mutmaßlich)
verfolgt und wie schwer das iranische Regime unter Druck steht. Es
ist unklar, ob ihm die Raketen und Munition bald ausgehen könnten;
die Angriffe auf die Golfstaaten gehen jedenfalls auch gut vier
Wochen nach dem Beginn des Krieges weiter. Und Irans Zerstörung
eines amerikanischen AWACS-Aufklärungsflugzeuges in Saudi-Arabien
zeigt, dass die USA durchaus verwundbar sind. Stefan und Kai
blicken außerdem auf Rolle des ukrainischen Präsidenten Selenskyj
als Deal Maker, der bei seiner Reise durch die Golfstaaten eine
weitreichende Zusammenarbeit bei der Luftverteidigung mit
Saudi-Arabien, Katar und den Vereinten Arabischen Emiraten
vereinbaren konnte. Die Ukraine hat Russland eine Feuerpause über
Ostern angeboten – ob Putin zustimmt, bleibt ungewiss. Selenskyj
hat unabhängig davon zugesichert, Angriffe auf den russischen
Ölsektor zurückzufahren - falls auch Russland ukrainische
Infrastruktur verschont.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Oberst Dr. Markus Reisner
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-2884438.html
Trump heizt Spekulationen über Kriegsende in Nahost an
https://www.wsj.com/world/middle-east/trump-iran-war-strait-of-hormuz-ee950ad4
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depressiv ist"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-2884254.html
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https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
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