Verantwortungsübernahme (André Friedrich, Julia Dorandt)
vor 2 Wochen
André Friedrich und Julia Dorandt diskutieren Verantwortung, den
Responsibility-Process und die Balance zwischen Übernahme und
Abgrenzung sowie innere Reife und klares Rollenverständnis im Team.
Podcast
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Beschreibung
vor 2 Wochen
In dieser Episode setzen wir uns intensiv mit dem Konzept der
Verantwortung auseinander. André Friedrich bringt seine Gedanken
zu einem Thema ein, das ihm oft in den Sinn kommt, insbesondere
in seinen Coaching-Sitzungen. Dabei stellt er fest, dass viele
Menschen Schwierigkeiten haben, Verantwortung zu übernehmen oder
sich abzugrenzen. Julia Dorandt, seine Gesprächspartnerin,
ergänzt seine Perspektiven und bringt ihre eigene, tiefere
Reflexion über Verantwortung ins Spiel. Wir beginnen damit, den
Responsibility-Process von Avery zu betrachten und hinterfragen
die gängige Denkweise, dass Verantwortung immer in der Übernahme
von Aufgaben liegt. André macht deutlich, dass es nicht nur um
das 'Müssen' geht, sondern auch um das 'Wollen'. Hierbei wird
schnell deutlich, dass eine Balance zwischen
Verantwortungsübernahme und Abgrenzung notwendig ist. Julia regt
an, dass wir zunächst klären müssen, was wir unter Verantwortung
verstehen. Es offenbart sich, dass oft Verantwortung und Schuld
vermischt werden, wobei wir das Gefühl haben, für alles und jeden
verantwortlich zu sein. Julia und André erweitern diese
Diskussion weiter, indem sie auch die Unterschiede zwischen
echter Verantwortung und Pseudo-Verantwortung beleuchten. Wir
fragen uns, wie Klarheit über die eigene Rolle und betroffene
Bereiche entsteht und wo der Raum für andere bleibt. André bringt
die Idee ein, dass Verantwortung auch die Erkenntnis umfasst,
Grenzen zu setzen und realistisch zu bleiben, was die eigene
Kapazität angeht. Wir diskutieren, wie wichtig es ist, innerhalb
eines Teams Verantwortung zu teilen und gleichzeitig die
individuellen Grenzen zu respektieren. Ein zentrales Element der
Episode widmet sich der inneren Reife, die notwendig ist, um
Verantwortung zu verstehen und zu übernehmen. Julia führt einen
Merksatz ein, der besagt, dass das Gefühl, die Verantwortung
lastet allein auf den eigenen Schultern, darauf hinweisen kann,
dass man sich noch im Bereich der Verpflichtung befindet und
nicht in der vollwertigen Verantwortungsübernahme. Diese
Differenzierung hilft uns, praktisch zu erkennen, wann es Zeit
ist, innezuhalten und die eigene Belastung kritisch zu
betrachten. Abschließend erkennen wir, dass wir Verantwortung
sowohl für andere als auch für uns selbst tragen müssen. Dies ist
eine kritische Erkenntnis, um nicht in die Überlastung zu
geraten. André zieht das Fazit, dass Verantwortung ein komplexes
und dynamisches Konzept ist, das Balance und Selbstbewusstsein
erfordert. Unsere Diskussion endet mit der Einsicht, dass ein
bewusster Umgang mit Verantwortung entscheidend ist, um effektiv
zu handeln und gleichzeitig sich selbst nicht aus den Augen zu
verlieren.
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