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Beschreibung
vor 5 Tagen
In der neuen Folge von Off Air – Die B-Seite begrüße ich einen
Mann, dessen Weg alles andere als geradlinig verlief: den
Schauspieler Jerry Kwarteng. Er ist heute in internationalen
Produktionen zu sehen, doch der Weg dorthin war geprägt von großen
Träumen, herben Enttäuschungen und einem mutigen Umweg über die
Rechtswissenschaften. Jerry wuchs in Hamburg auf und brannte schon
früh für die Schauspielerei, doch die Realität der deutschen
Filmbranche war damals ernüchternd. Als Afro-Deutscher wurden ihm
fast ausschließlich Rollen als Flüchtling mit kaum Text angeboten.
Frustriert kehrte er seinem Traum den Rücken, studierte – dem
Wunsch seines Vaters folgend – Jura und arbeitete jahrelang als
Eventmanager in Spanien. In unserem Gespräch erzählt mir Jerry,
warum er nach 15 Jahren Abstinenz doch noch einmal alles auf eine
Karte setzte, eine Schauspielschule besuchte und wie er schließlich
als Dr. Hendrik Althaus in der Serie „Rote Rosen“ einem
Millionenpublikum bekannt wurde. Wir sprechen ganz offen über die
Schattenseiten des Berufs, über die finanzielle Unsicherheit, die
auch etablierte Schauspieler begleitet, und über die plötzliche
Einsamkeit, die einen nach 14-Stunden-Drehtagen in fremden
Hotelzimmern einholt. Als Mitbegründer des Mediennetzwerks
„Schwarze filmschaffende Community“ gibt Jerry tiefe Einblicke in
den Kampf um Sichtbarkeit und die schleppende Entwicklung von
Diversität in Deutschland. Wir diskutieren darüber, wie wichtig
echte Repräsentation in der Branche ist und wie Schauspieler heute
aktiv ihren eigenen Marktwert steigern können. Ein Gespräch über
Resilienz, das Aufbrechen von Klischees und die unerschütterliche
Leidenschaft für das Geschichtenerzählen. Hinweis: ab Minute 09:50
gibt es eine kurze Phase mit blechernem Ton, der ab Minute 13:00
aber wieder gewohnt klar wird. Wir hoffen, ihr seht uns das nach –
der Inhalt lohnt sich in jedem Fall!
Mann, dessen Weg alles andere als geradlinig verlief: den
Schauspieler Jerry Kwarteng. Er ist heute in internationalen
Produktionen zu sehen, doch der Weg dorthin war geprägt von großen
Träumen, herben Enttäuschungen und einem mutigen Umweg über die
Rechtswissenschaften. Jerry wuchs in Hamburg auf und brannte schon
früh für die Schauspielerei, doch die Realität der deutschen
Filmbranche war damals ernüchternd. Als Afro-Deutscher wurden ihm
fast ausschließlich Rollen als Flüchtling mit kaum Text angeboten.
Frustriert kehrte er seinem Traum den Rücken, studierte – dem
Wunsch seines Vaters folgend – Jura und arbeitete jahrelang als
Eventmanager in Spanien. In unserem Gespräch erzählt mir Jerry,
warum er nach 15 Jahren Abstinenz doch noch einmal alles auf eine
Karte setzte, eine Schauspielschule besuchte und wie er schließlich
als Dr. Hendrik Althaus in der Serie „Rote Rosen“ einem
Millionenpublikum bekannt wurde. Wir sprechen ganz offen über die
Schattenseiten des Berufs, über die finanzielle Unsicherheit, die
auch etablierte Schauspieler begleitet, und über die plötzliche
Einsamkeit, die einen nach 14-Stunden-Drehtagen in fremden
Hotelzimmern einholt. Als Mitbegründer des Mediennetzwerks
„Schwarze filmschaffende Community“ gibt Jerry tiefe Einblicke in
den Kampf um Sichtbarkeit und die schleppende Entwicklung von
Diversität in Deutschland. Wir diskutieren darüber, wie wichtig
echte Repräsentation in der Branche ist und wie Schauspieler heute
aktiv ihren eigenen Marktwert steigern können. Ein Gespräch über
Resilienz, das Aufbrechen von Klischees und die unerschütterliche
Leidenschaft für das Geschichtenerzählen. Hinweis: ab Minute 09:50
gibt es eine kurze Phase mit blechernem Ton, der ab Minute 13:00
aber wieder gewohnt klar wird. Wir hoffen, ihr seht uns das nach –
der Inhalt lohnt sich in jedem Fall!
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