Podcaster
Episoden
09.02.2026
1 Stunde 6 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Rahel, einer talentierten Musikerin
und Schauspielerin aus Wien. Gemeinsam tauchen wir in ihre Reise
durch die Welt der Kunst ein und beleuchten die Herausforderungen,
die sie erlebt hat, darunter eine schwere Phase mit Burnout. Rahel
hat vor fast zwei Jahren ihr Debütalbum "Miniano" veröffentlicht
und teilt wertvolle Lektionen, die sie aus dieser Zeit gelernt hat.
Wir sprechen darüber, wie sie auf einem Bauernhof in einer
kreativen WG aufgewachsen ist, ihre nervösen Momente vor
Bühnenauftritten und warum sie momentan lieber Musik als Theater
macht. Rahel hat verschiedene Therapieformen, darunter
Gesprächstherapie, genutzt, und sie betont, wie wichtig ihr
Psychodrama dabei geholfen hat, mit ihren Herausforderungen
umzugehen. Ein besonders lustiger Moment entsteht, als sie bei
einem ihrer Songs ihre eigenen Lyrics vergisst – der Vorführeffekt
lässt grüßen! Doch mit ein bisschen Hilfe von Google finden wir die
passenden Worte wieder. Ein wertvolles, einfühlsames Gespräch über
die Kunst, das Leben zu meistern, oft mit einem Lächeln und einer
Prise Humor.
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19.01.2026
2 Stunden 4 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Eric Wrede, der früher Musikmanager
von Selig, Polarkreis 18 und Marius Müller-Westernhagen war – und
in seinen 30ern eine überraschende Neuausrichtung wählte: Er wurde
Bestatter. Heute begleitet er Menschen in ihren letzten Momenten,
schreibt Bücher (darunter auch ein Kinderbuch über den Tod: „Wenn
wir ins Gras beißen“) und setzt sich dafür ein, das Tabu um das
Thema Tod zu brechen. Eric spricht außerdem offen darüber, wie ihm
eine ADHS-Coach geholfen hat (Link in den Shownotes) Unser Gespräch
ist intensiv, offen und über 2 Stunden lang, es war bisher das
längste in diesem Podcast. Wir sprechen über: -Wie man richtig
trauert und was Trauer wirklich bedeutet -Den oft unbekannten
Arbeitsalltag eines Bestatters – die Beerdigung ist nur ein kleiner
Teil -Die Bedeutung von Trauerbegleitung und wie individuell sie
sein kann -Neueste Studien zu Verlust, Tod und Traueraufklärung
-Nahtoderfahrungen, Resilienz und warum eine Patient*innenverfügung
so wichtig ist -Warum Eric ein Kinderbuch über den Tod geschrieben
hat und meine persönliche Erfahrungen. Mein Bruder, mein eigener
Trauerprozess und wie ich mir Unterstützung geholt habe Ein
unglaublich wertvolles Gespräch über ein Thema, das uns alle
betrifft – ehrlich, einfühlsam und manchmal auch überraschend
humorvoll.
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01.12.2025
1 Stunde 34 Minuten
Christian Kahrmann kennt man aus der Lindenstraße oder zumindest
aus der deutschen TV-Geschichte der 80er, als es nur wenige
Programme gab und sein Gesicht plötzlich überall war. In dieser
Folge erzählt mir der Schauspieler, wie ihn der frühe Fame durch
seine Pubertät begleitet hat, warum er später Schauspiel in New
York studierte, wie er Barista wurde und ein Café im Prenzlauer
Berg eröffnete und wie in dieser Zeit eine Alkoholsucht entstand.
Christian spricht offen darüber, ab wann man eigentlich Alkoholiker
ist, wie sich das schleichend entwickelt und wie er seinen Entzug
geschafft hat. Später erkrankt er selbst schwer: Corona führt zu 17
Tagen Koma, zwei Monaten Intensivstation und einem vollständigen
körperlichen Neuanfang. Während dieser Zeit verliert er beide
Eltern in kurzem Abstand. Vom Rollator über die Reha bis hin zu
zwei künstlichen Hüften – Christian musste alles wieder lernen. Wir
sprechen über seine neuen Glaubenssätze nach dieser extremen Zeit,
seine Demut und Dankbarkeit, seine Arbeit als Synchronschauspieler,
unsere Begegnungen im Studio und darüber, wie sich die Branche am
Filmset verändert hat – denn Christian steht inzwischen wieder vor
der Kamera.
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17.11.2025
1 Stunde 24 Minuten
In dieser Folge treffe ich Enno Bunger, ostfriesischer
Singer-Songwriter, der dank einer Absage der Popakademie erst
richtig motiviert wurde. Könnt ihr euch noch an MySpace erinnern?
Dort hat Enno seine ersten wichtigen Kontakte in die Musikindustrie
geknüpft. Er erzählt die Geschichte hinter seinem Song „Kein Mensch
startet einen Krieg“, warum auf jedem seiner Alben ein, zwei oder
drei depressive Songs direkt neben einem Arschtritt-Song stehen und
weshalb das völlig Sinn macht. Enno nutzt seine Reichweite, um
politisch aufzuklären, zwischendurch aber auch für sehr konsequente
Dadjokes. Seine letzte Solotour hieß „Bis eine:r weint“ und das
Motto hat funktioniert: erst Tränen, dann Lachen, dann wieder
Tränen. Im Dezember geht er mit Lina Maly auf Tour. Wir reden
außerdem darüber, wie man als Künstler*in mit einem Einkommen lebt,
das zwischen „Tour läuft“ und „Songwriting-Phase“ schwankt.
Spotify-Zahlen inklusive – und ja, es ist genau so ernüchternd, wie
man denkt. Mit im Studio: seine Hündin Emma. Enno sammelt genug
Haare von ihr, um irgendwann einen Pullover daraus zu
stricken.(kein joke!)
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05.11.2025
1 Stunde 33 Minuten
Ena Soukou hat jahrelang im Musikbusiness gearbeitet – als
Musikerin und für andere Artists. Dann brauchte sie eine Pause.
Heute ist sie auf Instagram und Comedy-Bühnen unterwegs: laut,
ehrlich, witzig und immer sie selbst. Wir sprechen über Dating,
Therapie, Tiefenpsychologie und warum jeder Mensch einmal Therapie
gemacht haben sollte. Über Alltagsrassismus, Selbstbewusstsein und
warum Männer sich manchmal nicht trauen – selbst wenn „I’m Single“
auf der Leggings steht. Und wir reden über Trash-TV (Love is
Blind!), über Frauenrollen in den Medien und warum in jeder
Gesellschaft, die in den Faschismus rutscht, als erstes die Rolle
der Frau leidet. Eine Folge mit Humor, Tiefe und Haltung, ganz so,
wie Ena ist.
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Über diesen Podcast
Hallo ihr Lieben, ich bin Wencke Fiedler – Moderatorin, Sprecherin
und Synchronschauspielerin. In meinem Job als Radiomoderatorin bei
@fluxfm quatsche ich oft mit Künstler*innen aus allen möglichen
Bereichen – sei es Musik, Film, Literatur oder Theater – über neue
Alben, Touren, Projekte und vieles mehr. Es geht um ihre Arbeit.
Aber die wirklich spannenden Gespräche passieren meistens OFF Air,
nach den Interviews, wenn die Künstlerinnen anfangen, über ihre
echten Kämpfe zu sprechen. Es geht um mentale Gesundheit,
persönlichen Schmerz und wie Kunst – vor allem Musik – ein Ventil
ist, um mit all dem klarzukommen. Ich finde es super wichtig, dass
wir mehr über solche Themen sprechen. Denn Künstler*innen, die in
ihren Werken über Ängste, Depressionen oder Panikattacken sprechen,
haben diese Themen nicht einfach abgelegt, nur weil das neue
Projekt draußen ist. Diese tiefgründigen Gespräche, die sie mir OFF
Air anvertrauen, möchte ich jetzt mit euch teilen. Deshalb gibt’s
ab sofort meinen neuen Podcast Off Air – die B-Seite der
Interviews. Deep Talk, ehrliche Einblicke und ein Austausch über
Themen, die uns wirklich bewegen und vielleicht auch neue
Perspektiven eröffnen können. Ich freu mich riesig auf die Reise
mit euch! Großen Dank an alle Menschen die dieses Herzensprojekt
unterstützen! Foto: @antoinedesaintphalle Design: Constanze Kaul
Insta: @off_air_podcast_berlin
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