Folge #31: Wenn Essen knapp wird - Berliner Versorgungsstrukturen im Wandel
vor 1 Woche
Beschreibung
vor 1 Woche
Wie hat sich Ernährung in Berlin über die Zeit verändert
– und was können wir daraus für heute lernen? In unsere neuen
Podcastfolge nehmen wir euch mit auf eine akustische Zeitreise
durch die bewegte Geschichte der Stadt.
Gemeinsam mit dem Historiker Stefan Zollhauser von
Berliner Spurensuche tauchen wir ein in Zeiten
von Lebensmittelknappheit, sozialen Unruhen und wirtschaftlichen
Krisen – und entdecken, wie eng Ernährung schon damals mit
politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verknüpft war.
Wir sprechen über die Einführung der Markthallen im 19.
Jahrhundert und lernen eine beeindruckende Pionierin kennen: Lina
Morgenstern. Mit ihren Volksküchen setzte sie sich dafür ein,
dass auch Arbeiterfamilien Zugang zu bezahlbaren Mahlzeiten
hatten.
Zum Schluss schlagen wir den Bogen in die Gegenwart: Leliah Karbe
von der Humboldt-Universität stellt das Projekt
FoodCLIC und den FoodPoverty
Tracker vor, die Ernährungsarmut in Berlin sichtbar
machen und gezielt angehen wollen.
(00:00) Einführung: Lebensmittelrevolten und Brotrevolution
(01:16) Historische Ernährungsumgebungen in Berlin
(02:14) Stadtspaziergang mit Historiker Stefan Zollhauser
(04:49) Die Rolle der Markthallen und Volksküchen
(10:16) Versorgung der Obdachlosen im Kaiserreich
(13:59) Lebensmittelkrisen und Revolten im 19. und 20.Jahrhundert
(18:26) Ernährungsarmut in der Gegenwart
(20:43) Das FoodClick-Projekt und der Food Poverty Tracker
(32:34) Abschluss und Aufruf zur Teilnahme
Interviewführung und Konzept: Eva Bell
Schnitt: Sebastian Jautschus
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