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Beschreibung
vor 2 Wochen
Wir sind mitten im Krieg, wir und unsere betroffenen Brüder und
Schwestern in der Ukraine, im Jemen, in Syrien, Iran, Gaza, Mali,
Nigeria, Kamerun, Kongo, Burundi, Äthiopien.Viele dieser Kriege und
kriegerischen Auseinandersetzungen gehen seit Jahren und oft ist
einfach kein Ende abzusehen. Städte und Dörfer werden sinnlos
zerstört, jegliche Infrastruktur wird über Jahre unbrauchbar
gemacht, unsinnige, grausame Gewalt wird ausgeübt, Menschen
bedroht, beleidigt, gefoltert, getötet. Warum das alles? Jeder
weiß, dass Kriege keinen Frieden bringen und besiegte Völker
niemals Ruhe geben werden, bis das Unrecht beseitigt wird. Meine
Oma Katharina, die sich ja im Nachkriegsdeutschland auf der
eingesperrten ostdeutschen Seite wiederfand, hat immer wieder ein
sehr markantes Sprichwort gesagt: "Unrecht Gut gedeihet nicht und
kommt nicht in die dritte Generation." Da man früher pro Generation
20 Jahre gerechnet hat, ist das mit der DDR genauso gekommen: Nach
zwei Generationen war das Unrechtsregime am Ende und die Menschen
haben sich darum gekümmert, dass aus zwei Teilen wieder ein Land
wurde.Was in der großen Politik gilt, gilt aber auch im normalen
Zusammenleben der Menschen. Es gibt ungerechte Strukturen,
ungerechte Gesetzeslagen, ungerechte Verteilung der Güter,
Vorurteile und Negativberichte. Die großen Kriege beginnen mit den
vielen kleinen Streitereien und Ungerechtigkeiten, dem Streben nach
Macht und Einfluss und dem Runtermachen und Kleinhalten der
anderen.Die geforderte Umkehr dieser Österlichen Bußzeit beginnt
genau dort: bei uns selbst und unseren eigenen Möglichkeiten:
Streit beenden, Frieden untereinander halten, die Schwachen
unterstützen, die Kranken besuchen, sich um die Fremden kümmern,
die Nachbarschaft pflegen, sich den eigenen Verwandten nicht
entziehen, am Arbeitsplatz fair miteinander umgehen.Mit den vielen
Kriegen in der Welt fühlen wir uns häufig klein und ratlos und
hilflos. Krieg beginnt im Kleinen, aber auch Frieden beginnt im
Kleinen, im täglichen Engagement und Einsatz füreinander in der
einen Welt, mit den nahen und den fernen Geschwistern.
Schwestern in der Ukraine, im Jemen, in Syrien, Iran, Gaza, Mali,
Nigeria, Kamerun, Kongo, Burundi, Äthiopien.Viele dieser Kriege und
kriegerischen Auseinandersetzungen gehen seit Jahren und oft ist
einfach kein Ende abzusehen. Städte und Dörfer werden sinnlos
zerstört, jegliche Infrastruktur wird über Jahre unbrauchbar
gemacht, unsinnige, grausame Gewalt wird ausgeübt, Menschen
bedroht, beleidigt, gefoltert, getötet. Warum das alles? Jeder
weiß, dass Kriege keinen Frieden bringen und besiegte Völker
niemals Ruhe geben werden, bis das Unrecht beseitigt wird. Meine
Oma Katharina, die sich ja im Nachkriegsdeutschland auf der
eingesperrten ostdeutschen Seite wiederfand, hat immer wieder ein
sehr markantes Sprichwort gesagt: "Unrecht Gut gedeihet nicht und
kommt nicht in die dritte Generation." Da man früher pro Generation
20 Jahre gerechnet hat, ist das mit der DDR genauso gekommen: Nach
zwei Generationen war das Unrechtsregime am Ende und die Menschen
haben sich darum gekümmert, dass aus zwei Teilen wieder ein Land
wurde.Was in der großen Politik gilt, gilt aber auch im normalen
Zusammenleben der Menschen. Es gibt ungerechte Strukturen,
ungerechte Gesetzeslagen, ungerechte Verteilung der Güter,
Vorurteile und Negativberichte. Die großen Kriege beginnen mit den
vielen kleinen Streitereien und Ungerechtigkeiten, dem Streben nach
Macht und Einfluss und dem Runtermachen und Kleinhalten der
anderen.Die geforderte Umkehr dieser Österlichen Bußzeit beginnt
genau dort: bei uns selbst und unseren eigenen Möglichkeiten:
Streit beenden, Frieden untereinander halten, die Schwachen
unterstützen, die Kranken besuchen, sich um die Fremden kümmern,
die Nachbarschaft pflegen, sich den eigenen Verwandten nicht
entziehen, am Arbeitsplatz fair miteinander umgehen.Mit den vielen
Kriegen in der Welt fühlen wir uns häufig klein und ratlos und
hilflos. Krieg beginnt im Kleinen, aber auch Frieden beginnt im
Kleinen, im täglichen Engagement und Einsatz füreinander in der
einen Welt, mit den nahen und den fernen Geschwistern.
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