"Ich kann verstehen, dass junge Menschen sich verarscht fühlen"

"Ich kann verstehen, dass junge Menschen sich verarscht fühlen"

vor 1 Woche
27 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche

Hätten nur junge Menschen in Rheinland-Pfalz gewählt, wäre die
AfD stärkste Kraft geworden: 21 Prozent der Unter-25-Jährigen
stimmten für sie. Rheinland-Pfalz ist kein Ausreißer – auch bei
anderen Wahlen zeigt sich der Trend: Junge orientieren sich
stärker an den politischen Rändern, zur Linken, aber eben auch
zur AfD.Was treibt sie in Richtung einer Partei, die in Teilen
als rechtsextrem gilt und vom Verfassungsschutz beobachtet wird?
Viele sind frustriert vom politischen System und haben das
Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Dazu kommen
Zukunftssorgen: bezahlbares Wohnen, unsichere Jobs, steigende
Kosten. Rechte Positionen wirken weniger tabu, weil sie häufiger
auftauchen. Und die AfD ist auf Social Media besonders präsent –
mit kurzen, emotionalen Botschaften erreicht sie viele junge
Menschen.Wie passt das zusammen? Darüber spricht Hannah Grünewald
in der 133. Folge von "Was jetzt – Die Woche" mit Simon
Schnetzer, Jugendforscher und Co-Autor der Trendstudie "Jugend in
Deutschland 2026". Seine Studie zeigt: Viele junge Menschen
fühlen sich übersehen und verlieren Vertrauen in Parteien. Woher
kommt der Frust – und was müsste sich ändern?Redaktionsleitung
& Moderation: Hannah GrünewaldPostproduktion: Simon
Schmalhorst, Matthias GiordanoRedaktion & Produktion: Ina
Rotter, Julian Claudi, Matthias Giordano,
Fish&ClipsStudentische Unterstützung: Carla
MoritzRedaktionelle Mitarbeit: Soley KünneRessortleitung Video:
Max Boenke und Claudia BracholdtTechnisches Konzept: Sven
WoltersVideodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf
Stättmayer, Nicolás GroneMusik: Konrad Peschmann, soundskin#afd
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