SS- und SA-Akten: Räumen wir jetzt mit unserer NS-Vergangenheit auf?

SS- und SA-Akten: Räumen wir jetzt mit unserer NS-Vergangenheit auf?

vor 3 Tagen
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Beschreibung

vor 3 Tagen

War Opa in der SS oder SA? In Hitlers Schutzstaffel und
Sturmabteilung, die im Namen der NS-Ideologie mordeten? DIE ZEIT
hat hunderttausende Personalakten erstmals aufbereitet
und eine Suchmaschine veröffentlicht, die
Antworten liefern kann. 


Wenn es um die NS-Vergangenheit geht, wird in vielen Familien bis
heute geschwiegen. Oder es werden Geschichten erzählt, wie
Widerstand geleistet wurde. Die Zahlen aber zeigen etwas
anderes: Allein die SA hatte zwischen 1920
und 1945 4,5 Millionen Mitglieder. Die SS weitere
hunderttausende. Im aktiven Widerstand waren dagegen
nur 0,2 Prozent der
Bevölkerung. Vermutlich waren Opa, Urgroßvater
oder der Onkel also doch nicht so unschuldig. 


Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz hat DIE ZEIT
Lebensläufe, Briefe, Charakterzeugnisse und viele
weitere Originaldokumente aus der NS-Zeit
online durchsuchbar gemacht. Name, Geburtsort und
Geburtsjahr reichen, um in wenigen Sekunden
herausfinden, wer Mitglied oder Anwärter der SA oder SS
war. 


Was bedeutet es, wenn ihr dort ein Familienmitglied
findet? Was verraten euch die Akten – was
aber auch nicht? Und welche Bedeutung haben diese Unterlagen für
uns als Gesellschaft? Darüber spricht Constanze Kainz in der 143.
Folge von “Was jetzt? – Die Woche” mit Christian Staas, der
das Geschichts-Ressort bei der ZEIT leitet. 


Unsere Sendung seht ihr immer donnerstags auf zeit.de und
auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und
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#NSDAP #Nazis #Nationalsozialismus #SS #diezeit 
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