Episode 82: Mega Constellations: Satellitenschwärme
vor 1 Woche
Astronomische Plaudereien aus dem Planetarium Bochum
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Beschreibung
vor 1 Woche
Der Erdorbit füllt sich – und zwar rasant. In dieser Folge
wandern Susanne und Paul nicht weit hinaus in die Tiefen des
Alls, sondern richten den Blick in den nahen Himmel: auf die Flut
von Satelliten, die unseren Planeten wie ein technologisches
Geflecht umhüllt. Von den ersten Starlink-Ketten, die ahnungslose
Beobachter am Abendhimmel in staunendes Kopfschütteln versetzt
haben, bis hin zu Megakonstellationen mit Zehntausenden geplanter
Objekte – unsere beiden Himmelspaziergänger fragen, was dieses
schillernde neue Himmelsgewimmel für Astronomie, den Nachthimmel
als kulturelles Erbe der Menschheit und den freien Blick ins
Weltall bedeutet.
Denn so verführerisch globales Internet aus dem All klingt: Das
Gedränge im niedrigen Erdorbit hat seinen Preis. Weshalb die
Satellitenschwemme auch für Astrofotografen zunehmend zum Problem
wird und warum durch ein beunruhigendes Szenario namens Kessler
Syndrom eine einzige Kollision im Orbit den erdnahen Weltraum für
Generationen unbrauchbar machen könnte, erklären euch Susanne und
Paul in dieser Folge.
In „Hinter der Schlagzeile" berichten unsere beiden
Himmelsspaziergänger von „Sternenparks“: Auch in Deutschland
entstehen immer wieder neue Regionen, in denen der Nachthimmel
selbst unter Schutz gestellt wird. Das zeigt auch, dass
Lichtverschmutzung längst kein Nischenthema, sondern mitten im
Naturschutz angekommen ist.
Also: Kopfhörer auf und mit Susanne und Paul den Blick nach oben
richten – die Galaxis wartet!
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