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Episoden

37 Minuten
Am Rand unseres Sonnensystems wird es unübersichtlich – und genau dorthin führt es unsere beiden Himmelspaziergänger Planetariumsleiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und Astronomiejournalist Paul Hombach in der zweiten Folge der Jubiläumsstaffel. Jenseits der Neptunbahn erstreckt sich ein Reich aus Eis und Fels: der Kuipergürtel, bevölkert von Zwergplaneten wie Pluto, Eris, Haumea und Makemake und vielleicht, ganz weit draußen im Dunkel, von noch etwas sehr viel Größerem.

Susanne und Paul schlendern durch die Indizien: Warum legen die Bahnen einiger extremer Transneptun-Objekte die Vermutung nahe, dass dort ein unentdeckter Planet mit mehrfacher Erdmasse seine einsamen Runden dreht? Und was spricht dagegen? Die Geschichte des Sonnensystems, die Wanderung der großen Planeten in der Frühzeit und die Entdeckungsgeschichte des Neptun selbst liefern dabei überraschende Parallelen. Ob das Vera-Rubin-Teleskop mit seiner gewaltigen Himmels-Durchmusterung bald Klarheit schafft? Die Antwort könnte nur noch Jahre entfernt sein.

In Hinter der Schlagzeile rückt der Saturn ins Zentrum: An seinem Südpol formt sich ein mysteriöses Zehneck aus Wolkenwirbeln, ein Gegenstück zum lange bekannten Nordpol-Sechseck. Und wer gerade ein Teleskop zur Hand hat, sollte die Ringe nicht verpassen: Geisterhafte Speichen aus elektrisch aufgeladenen Staubteilchen schweben über den Eisringen – ein Phänomen, das nur in diesem kurzen Zeitfenster nach der Kantenstellung zu beobachten ist.
42 Minuten
Willkommen zur Jubiläumsstaffel! Zum Auftakt der 10. Staffel von Gemeinsam durch die Galaxis schlagen unsere beiden Himmelspaziergänger Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und Astronomiejournalist Paul Hombach einen Weg ein, der so rasant ist wie kein anderer: Sie flanieren entlang der kosmischen Höchstgeschwindigkeit – 299.792.458 Meter pro Sekunde, festgezurrt als Naturkonstante und gleichzeitig der Maßstab, an dem das Universum selbst hängt.

Wie kam die Menschheit überhaupt auf die Idee, Licht zu messen? Von Galileis Laternenversuch über Ole Rømers geniale Beobachtung der Jupitermonde bis zu James Bradleys Aberrationsmessung im 18. Jahrhundert – Susanne und Paul wandern durch die Geschichte einer der kühnsten Entdeckungen der Physik. Und dann die entscheidende Frage, die Science-Fiction-Fans aufhorchen lässt: Ist Lichtgeschwindigkeit wirklich unschlagbar? Die beiden streifen durch Zeitdilatation und Längenkontraktion, durch scheinbare Überlichtgeschwindigkeit in kosmischen Jets, durch die rasende Ausdehnung des frühen Universums und landen schließlich bei den hypothetischen Tachyonen, die noch niemand je gesehen hat.

In Hinter der Schlagzeile ist der Mond selbst die Hauptfigur: Der Lunar Reconnaissance Orbiter hat einen frischen Einschlagkrater entdeckt: 200 Meter groß, ausgeworfen aus dem dunklen Mondbasalt, erzeugt von einem vielleicht 30 Meter großen Brocken, wie er statistisch auch alle etwa 100 bis 200 Jahre auf der Erde einschlagen kann. Ein kosmischer Weckruf, der auch die Frage aufwirft, wie gut unsere Suchprogramme für erdnahe Objekte wirklich sind.

Kopfhörer auf und auf zu dieser neuen Staffel Gemeinsam durch die Galaxis!
40 Minuten
Der Abend im Planetarium Bochum geht weiter und damit auch die zweite Hälfte unserer Live-Aufzeichnung. Wer bei Teil 1 Blut geleckt hat, findet hier nahtlos den Anschluss; wer frisch einsteigt, landet mitten in einem Streifzug durch die größten offenen Fragen der Astronomie.

Denn das Publikum vor Ort hatte noch längst nicht genug: Unsere beiden Himmelspaziergänger wurden auf Wegen geführt, die von der kosmischen Einsamkeit bis an die Grenzen des Vorstellbaren reichen. Wo sind eigentlich all die Außerirdischen – und was sagt es über uns, wenn die Antwort „wir sind die Ersten" lautet? Existieren Wurmlöcher wirklich oder bleiben sie für immer Theorie und Scriptvorlage? Und wohin dehnt sich das Universum eigentlich aus, wenn es doch alles enthält, was es gibt?

Susanne und Paul flanieren in dieser Folge durch Fragen, bei denen selbst die Physik irgendwann in ein Achselzucken mündet und zeigen dabei, wie produktiv dieses Staunen sein kann. Eine Folge, die mit dem Fermi-Paradoxon beginnt und beim Rand des Universums endet oder genau dort, wo es keinen Rand gibt.

Jetzt hören, überall, wo es Podcasts gibt!
42 Minuten
Staffelstart ist noch nicht, aber das Warten auf neue galaktische Abenteuer mit Susanne und Paul hat jetzt trotzdem erstmal ein Ende! Um euch die Zeit zu verkürzen, schicken wir euch nämlich bis zum Start der neuen Staffel im Oktober die Aufzeichnung unseres dritten Live-Podcasts aus dem Planetarium Bochum. Unsere beiden Himmelspaziergänger haben sich diesmal nicht ihren eigenen Weg durch die Galaxis gebahnt, sondern sind den Fragen des Publikums gefolgt. Wohin die führten? Zu Exoplaneten mit gleich mehreren Sonnen am Himmel und Sternhaufen, die den Nachthimmel zum Leuchten bringen würden wie nichts, was wir kennen. Zu der großen Frage, ob Biomarker auf einem fernen Ozeanplaneten wirklich ein Fingerzeig auf Leben sein könnten oder doch nur Geochemie. Und tief hinein ins Innere schwarzer Löcher, wo Hawking-Strahlung an den Grenzen des physikalisch Denkbaren flüstert.

Susanne und Paul flanieren in dieser Folge durch ein Spektrum, das kaum weiter sein könnte und zeigen dabei, wie lebendig Astronomie wird, wenn neugierige Menschen die Richtung vorgeben. Hört direkt rein! 
51 Minuten
Am 12. August ist es soweit. Eine Sonnenfinsternis zieht über Europa. Total in Spanien, hochprozentig bei uns. Deshalb begeben sich Susanne und Paul zum Staffelfinale auf eine Wanderung, die direkt vor die Haustür führt: Wie entsteht eine Sonnenfinsternis, was erwartet uns an diesem Abend und wo kann ich dieses besondere Himmelspektakel am besten beobachten? Was hat die Neigung der Mondbahn damit zu tun und warum nennt sich die scheinbare Sonnenbahn am Himmel eigentlich Ekliptik? Susanne und Paul erklären die Geometrie dahinter so, dass man sie sich mit zwei Gymnastikreifen vorstellen kann, und räumen nebenbei auf mit dem Irrtum, eine totale Finsternis sei ein seltenes Ereignis: Global gesehen gibt es meistens eine davon pro Jahr.

Dann wird es konkret. Die Zentrallinie der Augustfinsternis verläuft von der sibirischen Küste über Grönland, Island und den Atlantik und endet am Ballermann auf Mallorca. Wer in Deutschland bleibt, erlebt in Bochum 87 Prozent Bedeckung, Maximum um 20:11 Uhr, kurz vor Sonnenuntergang. Was bedeutet das für die Beobachtung? Warum ist der freie Horizont entscheidend? Wie funktioniert die Projektionsmethode mit dem Teleskop? Und wie verhält man sich, wenn bei tief stehender Sonne die Sonnenfinsternisbrille vielleicht zu viel dämpft, aber die Sonne noch zu viel zu hell für das bloße Auge ist? Susanne und Paul geben ehrliche, praktische Antworten und erzählen nebenbei von ihren eigenen Finsterniserfahrungen: 13 zu 9 steht es da zwischen unseren beiden Himmelsspaziergängern. Wer von beiden mehr „Sofis“ erlebt hat und wo sich Susanne und Paul am 12. August aufhalten werden, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge. Also: Kopfhörer auf, Blick nach Westen und auf zu dieser letzten Folge der Staffel mit Susanne und Paul!
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Über diesen Podcast

 „Gemeinsam durch die Galaxis“ heißt der astronomische Plauder-Podcast mit Bochumer Planetariumsleiterin und Astronomin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und ihren galaktischen Mitreisen, darunter der stimmgewaltig-wortgewandte Kabarettist und Hobby-Astronom Jochen Malmsheimer in Staffel eins bis zweieinhalb, Astrophysiker Michael Büker bis in Staffel drei und Susannes langjähriger Freund und Astronomiekenner Paul Hombach ab Staffel vier. 

Kommentare (1)

AK
Andreas Krieg vor 2 Jahren

Die perfekte weiterführende Ergänzung zur BBC und ZDF Doko Das Universum, Eine Geschichte dutch Raum und Zeit "Neutronensterne". Vielen Dank

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„Gemeinsam durch die Galaxis“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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