Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein – mit Miriam Davoudvandi
vor 1 Woche
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vor 1 Woche
„Ob man arm oder reich ist, wird meistens schon mit der Geburt
festgelegt“, sagt Miriam Davoudvandi. Die Kindheit der
Musikjournalistin, Podcasterin und Autorin war von Armut geprägt.
In ihrem Buch „Das können wir uns nicht
leisten“ erzählt sie davon, was es bedeutet, in
Deutschland wenig Geld zu haben. Armut lässt sich
nicht in Zahlen
bemessen. Armsein ist das Gefühl, nicht
dazuzugehören, nichts bieten zu können. Das zeigt sich vor
allem in der Schule, dem Ort des Vergleichens schlechthin. Miriam
Davoudvandi wuchs in einem wohlhabenden Städtchen auf und
war täglich mit dem Reichtum ihrer Mitschüler*innen konfrontiert.
Obwohl ihre Eltern den ganzen Tag arbeiteten, kamen sie aus
dem Teufelskreis der Armut nicht heraus. Das Narrativ „jeder kann
es schaffen“ stimmt einfach nicht. In Deutschland haben viele
Menschen sogar mehrere Jobs und kommen trotzdem nicht über die
Runden. Auch wenn es Miriam durch ihre Ausbildung schaffte,
sozial aufzusteigen, bleibt die Armut immer im Hinterkopf. Warum
sie heute noch ein schlechtes Gewissen hat, wenn sie eine große
Reise unternimmt, berichtet sie in dieser Folge.
Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Schreibt
uns dazu gerne an podcast@penguinrandomhouse.de.
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