Aktienmarktstratege Manuel Schleifer: "Der Markt kann länger irrational bleiben als man selbst liquide"

Aktienmarktstratege Manuel Schleifer: "Der Markt kann länger irrational bleiben als man selbst liquide"

vor 1 Woche
Aktienmarktstratege Manuel Schleifer: "Der Markt kann länger irrational bleiben als man selbst liquide"
17 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche
"Wenn es jetzt keine großen externen Schocks gibt, dann läuft das
Momentum sehr gut weiter." Einzig die Energiekrise macht den Markt
nervös, so Aktienmarktstratege Manuel Schleifer (Raiffeisen Bank
International). "Manchmal ist es besser, nichts zu tun", denn "die
gesamte Trump-Administration hat sich verpokert". "Niemand kann die
Folgen für die Realwirtschaft abschätzen. Die Börsen sind
Hardcore-Kapitalisten, die wollen einfach günstige Energie haben."
Schleifer glaubt an die selbstheilenden Kräfte des Marktes und der
Unternehmen, sieht aber ein Zeitproblem. "Das Ganze kann in sechs
Monaten komplett ausgepreist sein, aber bis dahin könnte es
schmerzhaft werden. Der Markt bleibt länger irrational als man
selbst liquide. Diese Phase muss ich als Anleger (auch vor dem
Hintergrund eines möglichen US-Insiderhandels) bestmöglich
managen." Zum Thema KI erklärt der Aktienmarktstratege: "Man kann
fast sagen, dass US-Big-Tech fast so ein bisschen den Charakter
eines sicheren Hafens hat." Gleichwohl gibt es in diesem Sektor
auch einige Verlierer.
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