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Beschreibung
vor 2 Wochen
„Er hat mich virtuell vergew*ltigt“, sagte Collien Fernandes über
ihren Ex-Mann Christian Ulmen. In der heutigen Folge
Marti:Wermuth besprechen wir den Fall Fernandes-Ulmen. Laut
Fernandes hat Ulmen über Jahre hinweg gefälschte, s*xualisierte,
p*rnografische Inhalte von „ihr“ erstellt und diese unter „ihrem“
Namen an Männer, überwiegend aus ihrer eigenen Branche oder ihrem
Umfeld, verbreitet. Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass Frauen
und FLINTA*s nirgendwo sicher sind. Weder an öffentlichen Orten
noch bei der Arbeit, schon gar nicht zu Hause und auch nicht
online. Dabei sind die Täter nicht „anonyme“ Ausländer, sondern
Männer aus der Mitte der Gesellschaft und dem engsten Umfeld. Es
sind grossmehrheitlich Ehemänner, Ex-Männer, Freunde,
Arbeitskollegen – und im Fall Ulmen eben der vermeintlich
„lustige“ Schauspieler und Ex-Mann von Fernandes, der behauptet
hat, er sei der Mann, den sich den Feminismus immer gewünscht
hat. Doch die Zeiten des Schweigens, des Duldens und der
Straflosigkeit sind vorbei – und die Scham wechselt jetzt die
Seite.Nebst dem sprechen wir in der heutigen Folge über die
ausserordentliche Session zum Thema „Wohnen“, die in der
vergangenen Woche stattgefunden hat sowie über das Aushebeln der
kantonalen Mindestlohnbestimmungen durch das bürgerliche
Parlament.
((04:09)) Collien Fernandes: Wie Gewalt gegen Frauen jegliche
Formen annimmt
((17:51)) Wohnen: Was passierte an der ausserordentlichen
Session?
((26:38)) Mindestlohn: Wie die Mindestlöhne ausgehebelt werden
((32:59)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Israel/Palästina,
Henning Conle, Istanbul, Sarajevo)
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