Gerda Raidt: "Klassenbuch. Wer gewinnt im Spiel des Lebens?"

Gerda Raidt: "Klassenbuch. Wer gewinnt im Spiel des Lebens?"

vor 2 Monaten
Kinder leben in ihrer Welt und bekommen herkunftsbedingte Ungerechtigkeit selten mit. Dieses Kinderbuch öffnet ihnen die Augen über die "feinen Unterschiede", ob beim Wohnen, Essen, der Art zu sprechen oder beim Sport.
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Beschreibung

vor 2 Monaten
Moderation: Ben Garit Hernandez

Alle Kinder wollen, dass es immer gerecht zugeht. Aber bald merken
sie, dass einige bevorzugt werden und andere trotz Anstrengung
nicht weiterkommen. Da sie ihre eigene Welt als selbstverständlich
nehmen, sehen sie lange nicht, dass es Unterschiede in der Herkunft
gibt, die diese Ungerechtigkeit schaffen. Dabei wäre es so wichtig,
dass gerade Kinder dies erkennen. Auch die Klassismus-Forschung
fordert, so früh wie möglich im Bildungssystem anzusetzen. Genau
dies tut unser "Klassenbuch": Es öffnet Kindern die Augen über die
"feinen Unterschiede", die schon Pierre Bourdieu beschrieben hat.
Am Beispiel einer Grundschulklasse zeigt Gerda Raidt, wo überall
diese Verschiedenheiten in den Lebenslauf eingreifen. Sei es beim
Wohnen, Essen, der Art zu sprechen, beim Sport oder unserem Umgang
mit Kultur. So wird eindrucksvoll klar, was schon früh – unbemerkt
– für später vorgezeichnet wird.

Das Gespräch mit Gerda Raidt wurde auf der Leipziger Buchmesse 2026
aufgezeichnet. "Unter Büchern unterwegs" präsentiert vom 19. bis
22. März 2026 ein vielfältiges Programm mit zahlreichen Autorinnen
und Autoren aus dem Sendegebiet. Zu Gast sind unter anderem Ulrike
Almut Sandig, Lukas Rietzschel, Jana Hensel und Ines Geipel.

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