Erfolgsgeschichten deutscher Start-ups. Mit Johannes Reck und Hendrik Brandis.

Erfolgsgeschichten deutscher Start-ups. Mit Johannes Reck und Hendrik Brandis.

vor 1 Monat
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Beschreibung

vor 1 Monat

Deutschland ist in der industriellen Robotik deutlich weiter als
die USA, berichtet Nina Klotz vom CEO.Table. Sie hat bei
ihren Recherchen unter anderem mit TUM-Professor Matthias Althoff
gesprochen. Statt humanoider Roboter, die auf zwei Beinen
wackeln, entwickeln deutsche Forscher spezialisierte Maschinen
wie einen Minipanzer, der auf Baustellen unermüdlich Beton
abbricht. "Der kann ewig dastehen und Beton abbrechen, das stört
den gar nicht", beschreibt Althoff seinen KI-gesteuerten
Bauroboter. Investor Sam Baker von Planet A Ventures sieht noch
Nachholbedarf bei deutschen Unternehmen: "Den meisten ist noch
nicht bewusst, dass sie diese Roboter unbedingt brauchen, um ihr
Geschäftsmodell zu sichern."


[01:33]


Johannes Reck, CEO und Mitgründer von GetYourGuide, berichtet im
Gespräch mit Michael Bröcker von 30 Prozent Wachstum und über
einer Milliarde Euro Umsatz. 50.000 Anbieter listen 200.000
Erlebnisse in über 200 Ländern auf der Plattform. Doch der größte
Gegner bleibt Google: "Politiker, die zur Eröffnung von einem
kleinen Rechenzentrum [amerikanischer Konzerne] gehen und das als
Erfolg verbuchen, bücken sich um Brotkrumen eines Monopols
aufzusammeln", kritisiert Reck. Am Beispiel Trivago zeigt er, wie
Google mit eigenem Hotelpreisvergleich einen Konkurrenten nahezu
zerstört hat: "Kaum eine Chance für neue B2C-Unternehmen, du
findest auch keinen Investor mehr, der dafür Geld ausgibt."


[07:03]


Am Montag soll die erste Rakete von Isar Aerospace in den
Erdorbit starten. Hendrik Brandis, Co-Gründer des VC-Fonds
Earlybird, erzählt, warum er von Anfang an investiert hat. Als er
seinen Partnern die Idee vorstellte, hätten die gedacht, "was hat
er jetzt geraucht?" Das Technologierisiko sei begrenzt, das
finanzielle aber immens: "Es braucht ein paar hundert Millionen,
um eine Rakete in den Orbit zu bringen." Europa könne sich die
Abhängigkeit von SpaceX nicht leisten, denn wer dort fliege,
müsse sein Transportgut komplett offenlegen: „Die Frage ist, ob
man das will."


[19:50]


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