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Beschreibung
vor 4 Wochen
Die österliche Bußzeit wird durch zwei große Feste unterbrochen:
das Fest des Heiligen Josef und das Fest der Verkündigung des
Herrn. Heute feiern wir mit der Kirche das Fest des Heiligen
Josef.Über die Rolle des Heiligen Josef, des Nährvaters Jesu, ist
schon immer viel geschrieben und gesagt worden. Weil Menschen
Verstehen möchten was das für ein Typ war. - Der mit beiden
Beinen in der Realität seiner Zeit steht, als Handwerker seine
Passion ausübt und sein Brot verdient, und dann aber so ganz
unlogische Sachen macht: - er hört auf seine Träume und
glaubt, dass es Gottes Wille ist, seine Verlobte nicht zu
verstoßen, sondern sie zu heiraten, obwohl sie ein Kind von einem
anderen bekommt- er springt spontan auf, als ihm im Traum der
Befehl zur Flucht gegeben wird und er Frau und Kind und das
Nötigste zusammenpackt und nach Ägypten aufbricht- er kehrt, wieder
auf Weisung eines Traumes, nach Israel zurück und lebt sein
normales Handwerkerleben weiter- und er quält sich drei Tage durch
Jerusalem um Jesus wiederzufinden, der ihm dann auch noch Vorwürfe
macht, warum er ihn denn gesucht habe.Und wir würden gern wissen,
was er selbst dazu gesagt hat. Aber in der Bibel steht dazu nicht
ein Wort. Da ist also einer, der zum Mitwisser der größten
Geheimnisse Gottes wird und er kommentiert es nicht, er lamentiert
nicht, er berät sich nicht mit anderen und hält keine Vorträge. Er
tut. Seine Berufung ist es, am Werk Gottes für die Menschen mit zu
arbeiten. Nicht mehr. Und schon gar nicht weniger. Viele
Ordensgemeinschaften stehen unter seinem Patronat, auch wir als
Olper Franziskanerinnen. Unsere Gründerin hatte so volles Vertrauen
in den heiligen Josef, dass sie ihn in vielen Notlagen und
Problemen um seine Hilfe gebeten hat. Darin hat sich ihr ziemlich
grenzenloses Gottvertrauen gezeigt. Und aus Dankbarkeit hat sie
bestimmt, dass alle Schwestern diesen Namen tragen werden. Ich
heiße mit vollem Namen: Schwester Maria Katharina vom heiligen
Josef. Das ist also Programm genug: sich engagieren, anpacken
und tun.
das Fest des Heiligen Josef und das Fest der Verkündigung des
Herrn. Heute feiern wir mit der Kirche das Fest des Heiligen
Josef.Über die Rolle des Heiligen Josef, des Nährvaters Jesu, ist
schon immer viel geschrieben und gesagt worden. Weil Menschen
Verstehen möchten was das für ein Typ war. - Der mit beiden
Beinen in der Realität seiner Zeit steht, als Handwerker seine
Passion ausübt und sein Brot verdient, und dann aber so ganz
unlogische Sachen macht: - er hört auf seine Träume und
glaubt, dass es Gottes Wille ist, seine Verlobte nicht zu
verstoßen, sondern sie zu heiraten, obwohl sie ein Kind von einem
anderen bekommt- er springt spontan auf, als ihm im Traum der
Befehl zur Flucht gegeben wird und er Frau und Kind und das
Nötigste zusammenpackt und nach Ägypten aufbricht- er kehrt, wieder
auf Weisung eines Traumes, nach Israel zurück und lebt sein
normales Handwerkerleben weiter- und er quält sich drei Tage durch
Jerusalem um Jesus wiederzufinden, der ihm dann auch noch Vorwürfe
macht, warum er ihn denn gesucht habe.Und wir würden gern wissen,
was er selbst dazu gesagt hat. Aber in der Bibel steht dazu nicht
ein Wort. Da ist also einer, der zum Mitwisser der größten
Geheimnisse Gottes wird und er kommentiert es nicht, er lamentiert
nicht, er berät sich nicht mit anderen und hält keine Vorträge. Er
tut. Seine Berufung ist es, am Werk Gottes für die Menschen mit zu
arbeiten. Nicht mehr. Und schon gar nicht weniger. Viele
Ordensgemeinschaften stehen unter seinem Patronat, auch wir als
Olper Franziskanerinnen. Unsere Gründerin hatte so volles Vertrauen
in den heiligen Josef, dass sie ihn in vielen Notlagen und
Problemen um seine Hilfe gebeten hat. Darin hat sich ihr ziemlich
grenzenloses Gottvertrauen gezeigt. Und aus Dankbarkeit hat sie
bestimmt, dass alle Schwestern diesen Namen tragen werden. Ich
heiße mit vollem Namen: Schwester Maria Katharina vom heiligen
Josef. Das ist also Programm genug: sich engagieren, anpacken
und tun.
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