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Beschreibung
vor 3 Wochen
Eine Sendung von Birgit Reuther, zu Gast: Miu (Musikerin; Pro
Musik) und Johannes Everke (Bundesverband der Konzert- und
Veranstaltungswirtschaft)
Keine Kreativität ohne Kollaps? Musikerinnen und Musiker schlagen
verstärkt Alarm, dass ihr Schaffen zunehmend von Erschöpfung und
Existenzängsten geprägt ist. Für den Nachtclub Überpop ein Anlass,
noch einmal genauer auf die Bedingungen zu schauen, unter denen
Popkultur entsteht.
Trotz des Dauerthemas der minimalen Streaming-Erlöse, trotz
wachsender Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz und trotz der
Kostenexplosionen im Live-Sektor hält sich hartnäckig das
Versprechen von individuellem Erfolg durch Selbstoptimierung. Im
Sinne von: Du kannst es schaffen, du musst nur härter arbeiten,
besser musizieren, mehr posten. Die Musikerin Miu sagt allerdings
ganz klar: "Kunst ist kein Nebenprodukt von
Selbstausbeutung."
Die Popkünstlerin setzt sich mit dem Verband Pro Musik für Artists
in der Branche ein. Sie fordert faire Vergütung, verlässliche
Infrastruktur und kulturpolitische Verantwortung. Miu ist ebenso zu
Gast beim Nachtclub Überpop wie Johannes Everke, Geschäftsführer
des BDKV, des Bundesverbands der Konzert- und
Veranstaltungswirtschaft. Mit Moderatorin Birgit Reuther alias
Biggy Pop reden sie in der Sendung über die aktuelle Lage in der
Musikbranche - und über Lösungen, wie sich Bedingungen verbessern
und Artists unterstützen lassen.
Sie sprechen über die Bereiche Live- und Recorded Music, über die
Monopolisierung von Marktmächten und den Erhalt von Vielfalt, über
Verbandsarbeit und kulturpolitische Forderungen - und über die
Wertschätzung von Artists jenseits von Streaming- und
Presave-Daten, Follower- und Vorverkaufszahlen.
Miu sagt: "Es muss in Ordnung sein, dass eine Band oder ein
Künstler vor 200, 300 Leuten spielt - und das muss irgendwie
funktionieren. Nicht jeder muss der nächste Herbert Grönemeyer
sein." Johannes Everke betont die Bedeutung der Live-Kultur, um
"Gemeinschaftsgefühl, Identifikation, Identitätsbildung und Nähe
zwischen Fans, Künstlerinnen und Künstlern" herzustellen.
(00:00:00) Intro
(02:28) Rock & Roll
(14:10) Easy
(26:43) Running Up That Hill (A Deal with God)
(34:40) Crying at the Soundcheck
(54:32) The Revolution Will Not Be Televised
Musik) und Johannes Everke (Bundesverband der Konzert- und
Veranstaltungswirtschaft)
Keine Kreativität ohne Kollaps? Musikerinnen und Musiker schlagen
verstärkt Alarm, dass ihr Schaffen zunehmend von Erschöpfung und
Existenzängsten geprägt ist. Für den Nachtclub Überpop ein Anlass,
noch einmal genauer auf die Bedingungen zu schauen, unter denen
Popkultur entsteht.
Trotz des Dauerthemas der minimalen Streaming-Erlöse, trotz
wachsender Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz und trotz der
Kostenexplosionen im Live-Sektor hält sich hartnäckig das
Versprechen von individuellem Erfolg durch Selbstoptimierung. Im
Sinne von: Du kannst es schaffen, du musst nur härter arbeiten,
besser musizieren, mehr posten. Die Musikerin Miu sagt allerdings
ganz klar: "Kunst ist kein Nebenprodukt von
Selbstausbeutung."
Die Popkünstlerin setzt sich mit dem Verband Pro Musik für Artists
in der Branche ein. Sie fordert faire Vergütung, verlässliche
Infrastruktur und kulturpolitische Verantwortung. Miu ist ebenso zu
Gast beim Nachtclub Überpop wie Johannes Everke, Geschäftsführer
des BDKV, des Bundesverbands der Konzert- und
Veranstaltungswirtschaft. Mit Moderatorin Birgit Reuther alias
Biggy Pop reden sie in der Sendung über die aktuelle Lage in der
Musikbranche - und über Lösungen, wie sich Bedingungen verbessern
und Artists unterstützen lassen.
Sie sprechen über die Bereiche Live- und Recorded Music, über die
Monopolisierung von Marktmächten und den Erhalt von Vielfalt, über
Verbandsarbeit und kulturpolitische Forderungen - und über die
Wertschätzung von Artists jenseits von Streaming- und
Presave-Daten, Follower- und Vorverkaufszahlen.
Miu sagt: "Es muss in Ordnung sein, dass eine Band oder ein
Künstler vor 200, 300 Leuten spielt - und das muss irgendwie
funktionieren. Nicht jeder muss der nächste Herbert Grönemeyer
sein." Johannes Everke betont die Bedeutung der Live-Kultur, um
"Gemeinschaftsgefühl, Identifikation, Identitätsbildung und Nähe
zwischen Fans, Künstlerinnen und Künstlern" herzustellen.
(00:00:00) Intro
(02:28) Rock & Roll
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