My Song, My Voice - My Choice?
58 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 1 Monat
KI machte es möglich: Tribute-Songs für den rechtsextremen
Influencer Charlie Kirk tauchten kurz nach dessen Ermordung u.a.
auf Youtube auf und wurden millionenfach gestreamt. Gesungen wurden
diese Fake-Tributes von den gefälschten Stimmen Ed Sheerans, Adeles
oder Eminems. Ist das eine neue Dimension des Kulturkampfes in der
Stars und deren Fans zum Spielball von politischer Propaganda
geraten? Woran liegt es, dass von Künstlern wie Ed Sheeran kaum
eine Reaktion auf den Missbrauch ihrer Stimmen zu vernehmen ist?
Kursiert im Pop womöglich die Angst, den us-amerikanischen Markt zu
verlieren, wenn man sich mit Trump und Co. anlegt?
Sabrina Carpenter scheint davon zumindest nicht befallen zu sein:
"Benutzen sie niemals meine Musik für ihre unmenschliche Agenda",
teilte sie der Einwanderungsbehörde ICE mit, als die ihren Song
"Juno" für einen Clip benutzte, der zeigt, wie Menschen gewaltsam
auf offener Straße festgenommen werden. Der Missbrauch von Musik
hat aber eine viel längere Tradition: Von den Nazis entstellte
Volkslieder, der zur Wahlpropaganda umfunktionierte Pop-Hit oder
die Dauerschleife von Metallica oder AC/DC-Riffs als Folter in
Guantanamo. Doch durch KI und andere Entwicklungen scheinen
Vereinnahmung und Missbrauch von Popkultur immer gängiger zu
werden.
Wie können Künstler*innen sich dagegen zur Wehr setzen? Ist durch
KI eine Art Grauzone entstanden, bei der sich unumstößlich
geglaubte Gegebenheiten wie der Schutz von geistigem Eigentum oder
Identität sich in der Weite des digitalen Raumes auflösen? Über
diese und andere Fragen sprach Goetz Steeger mit: Jenni Zylka -
Schriftstellerin und Journalistin, Robert Rotifer - Journalist und
Musiker und Matthies van Eendenburg - Rechtsanwalt, der
Kunstschaffende und Medienunternehmen vertritt.
(00:00:00) Intro
(01:19) What Have They Done To My Song, Ma
(11:45) Jolene
(19:45) Juno
(24:20) All American Bitch
(28:14) Die Alten Lieder
(31:52) Bella Ciao
(36:12) Life Is Life
(38:13) Leben Heißt Leben
(39:36) Bombtrack
(41:55) Torturin James Het Eld
(48:02) Born In The USA
(53:46) The Universal
Influencer Charlie Kirk tauchten kurz nach dessen Ermordung u.a.
auf Youtube auf und wurden millionenfach gestreamt. Gesungen wurden
diese Fake-Tributes von den gefälschten Stimmen Ed Sheerans, Adeles
oder Eminems. Ist das eine neue Dimension des Kulturkampfes in der
Stars und deren Fans zum Spielball von politischer Propaganda
geraten? Woran liegt es, dass von Künstlern wie Ed Sheeran kaum
eine Reaktion auf den Missbrauch ihrer Stimmen zu vernehmen ist?
Kursiert im Pop womöglich die Angst, den us-amerikanischen Markt zu
verlieren, wenn man sich mit Trump und Co. anlegt?
Sabrina Carpenter scheint davon zumindest nicht befallen zu sein:
"Benutzen sie niemals meine Musik für ihre unmenschliche Agenda",
teilte sie der Einwanderungsbehörde ICE mit, als die ihren Song
"Juno" für einen Clip benutzte, der zeigt, wie Menschen gewaltsam
auf offener Straße festgenommen werden. Der Missbrauch von Musik
hat aber eine viel längere Tradition: Von den Nazis entstellte
Volkslieder, der zur Wahlpropaganda umfunktionierte Pop-Hit oder
die Dauerschleife von Metallica oder AC/DC-Riffs als Folter in
Guantanamo. Doch durch KI und andere Entwicklungen scheinen
Vereinnahmung und Missbrauch von Popkultur immer gängiger zu
werden.
Wie können Künstler*innen sich dagegen zur Wehr setzen? Ist durch
KI eine Art Grauzone entstanden, bei der sich unumstößlich
geglaubte Gegebenheiten wie der Schutz von geistigem Eigentum oder
Identität sich in der Weite des digitalen Raumes auflösen? Über
diese und andere Fragen sprach Goetz Steeger mit: Jenni Zylka -
Schriftstellerin und Journalistin, Robert Rotifer - Journalist und
Musiker und Matthies van Eendenburg - Rechtsanwalt, der
Kunstschaffende und Medienunternehmen vertritt.
(00:00:00) Intro
(01:19) What Have They Done To My Song, Ma
(11:45) Jolene
(19:45) Juno
(24:20) All American Bitch
(28:14) Die Alten Lieder
(31:52) Bella Ciao
(36:12) Life Is Life
(38:13) Leben Heißt Leben
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