Unter Freunden: Rebecca Niazi-Shahabi – Die Sehnsucht, dass „Iran wieder Iran sein kann“

Unter Freunden: Rebecca Niazi-Shahabi – Die Sehnsucht, dass „Iran wieder Iran sein kann“

Rebecca Niazi-Shahabi hat sowohl israelische als auch iranische Wurzeln. Sie erzählt von ihren Abenteuerreisen nach Teheran, als sie 1975 als Kind das Wunderland mit den imposanten, selbstbewussten Frauen und den schroffen Widersprüchen zwischen Glanz...
48 Minuten
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Hier herrscht Harmonie im Kontrafunk. Schriftsteller und Liedermacher Bernhard Lassahn, auch genannt „der Milde aus dem Norden“, unterhält sich mit Gästen, die in Kultur und Gesellschaft etwas Besonderes beigetragen haben. Der Ton ist heiter, manchmal....

Beschreibung

vor 1 Woche
Rebecca Niazi-Shahabi hat sowohl israelische als auch iranische
Wurzeln. Sie erzählt von ihren Abenteuerreisen nach Teheran, als
sie 1975 als Kind das Wunderland mit den imposanten,
selbstbewussten Frauen und den schroffen Widersprüchen zwischen
Glanz und Elend erlebt und sogar den Schah Reza Pahlavi getroffen
hat. Dann musste sie 1979 mitansehen, wie das Land von religiösen
Eiferern übernommen wurde. Ihre Liebe zu dem Land wirkt immer noch
nach und bereitet ihr vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse
schlaflose Nächte. Gleichwohl sorgt sie sich um ihre Freunde in
Israel, die ebenfalls in einem dramatischen Konflikt stecken. „Man
darf sich gegen nichts und niemanden aufhetzen lassen, weil das
nicht im eigenen Interesse ist. Krieg ist nicht in unserem
Interesse.“ Rebecca Niazi-Shahabi erzählt vom Alltagsleben, von der
Mode, von der Musik, und sie stellt uns Googoosh vor, eine lebende
Legende, „ein Symbol für das, was Iran verloren hat“. Googoosh
gehört zur Lebensgeschichte der Iraner wie eine gute Freundin, die
man schon lange kennt, und verkörpert die Sehnsucht, dass „Iran
unter einem Dach wieder Iran sein kann“.
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